Klopfen weckt mich aus meinem Schlaf, der durchaus erholsam war, wenn auch der Traum sehr erregend war. Ich richte mich auf, versuche meine Errektion zu verbergen und blicke zu Tür. In einem Teil meines Gehirns wird der Wunsch laut das Sanne jetzt durch diese Tür kommt und wir meinen Traum hier und jetzt wahr werden lassen. Durchatmen Oliver, tief durchatmen.
Leider ist es nur eine andere Krankenschwester, die mir abermals den Blutdruck kontrollieren möchte und auch gleich noch die Temperatur messen möchte. "Ihre Werte sind gut Mr.Barret, wenn alles so bleibt können sie nachher das Bett verlassen aber bitte übertreiben sie es nicht." ermahnt mich die Schwester. Ich nicke nur geistesabwesend und dann fällt mir doch noch eine wichtige Frage ein. " Wenn ich auf die Toilette muss, wie soll ich mich da verhalten?" Sie sieht mich mit großen Augen an und errötet. "Klingeln sie einfach dann begleiten wir sie zur Toilette das erstemal und wenn ihr Kreislauf mitmacht, dann können sie alleine gehen, müssen halt nur auf die Infusionen achten.Gegen 20 Uhr bekommen sie nochmal eine Antibiose, da sollten sie auf ihrem Zimmer sein." "Können sie mich nicht zur Toilette begleiten?" Ihr Gesicht nimmt mittlerweile die Farbe einer Tomate an.
"Hey, ich bin ein ganz normaler Mensch, der Bedürfnisse hat und im Augenblick etwas Hilfe benötigt."sag ich beschwichtigend, was leider den gegenteiligen Effekt hat und die arme Schwester jetzt auch noch anfängt zu zittern. "Schade" sage ich eigentlich mehr zu mir selbst aber die Schwester nimmt es sofort auf. "Was ist Schade?" fragt sie neugierig und ich merke wie ihre Augen noch größer werden."Ich dachte nach der sehr souveränen Schwester heute Nacht wären alle so." Sie sieht mich überrascht an. "Welche Schwester war das denn?" "Ich glaub ihr Name ist Sanne. Sie hat sich sehr gut im Op Bereich um mich gekümmert." Ein offenes, ehrliches Lächeln erscheint jetzt auf ihrem Gesicht. "Ja die Sanne, die ist toll, das stimmt, ihr selbstbewusstsein und ihr selbstvertrauen hätte ich gerne." " Ja, sie scheint sehr tough zu sein" erwieder ich, worauf die Schwester leicht den Kopf schüttelt. "Als Tough im Sinne von Knallhart wurde ich sie nicht bezeichnen. Sie weiss was sie will und sie weiss was sie kann und das ist, denk ich, nicht mit Tough zu beschreiben. Sie geht sehr liebevoll und fürsorglich mit den Patienten um und ich denke das etliche Schwestern sich an ihr eine Beispiel nehmen könnten." Ich muss lächeln als ich diese Worte höre, die mich unweigerlich an mein Malheure von heute Morgen erinnern. Ihre Berührungen waren wahrlich liebevoll. "Begleiten sie mich nun zur Toilette oder muss ich nochmal klingeln?" frag ich nun kokett in der Hoffnung das sich ihre Befangenheit mir gegenüber durch die Unterhaltung etwas gelegt hat. Sie lächelt und zusammen machne wir uns auf den kurze Weg zur Toilette, die sich ja in meinem Zimmer befindet. Nachdem sie den Infusionständer so plaziert hat das er mir nicht im Weg ist läßt sie mich allein.
Die Blase zu entleeren stellt sich als echte Wohltat heraus und ich befürchte fast das ich das bad unter Wasser setzte wenn das so weiter geht. Als ich fertig bin rufe ich nach der Schwester, die mich wieder vorsichtig zum Bett begleitet. Als ich drauf sitze teilt sie mir stolz mit, das ich nun alleine gehen könnte und wenn ich schmerzen bekomme ich ruhig klingeln könne. Ich bedanke mich bei ihr lehne aber Schmerzmittel vorerst ab, da ich in den letzten Tage eh zuviel Drogen konsumiert hatte.
Kaum das sie den Raum verlassen hat, fang ich zu Grübeln an.
Andscheinend ist Sanne zu allen liebevoll....hab ich womöglich zuviel rein interpretiert? Shit diese Gedanke gefällt mir gar nicht, zumal sie mir definitiv unter die Haut geht, der Traum von vorhin macht das mehr als deutlich. Verdammt....ich muss es irgendwie hinbekommen das ich sie sehen kann am besten heute noch, bloß wie?
Meine Gedanken werden abermals von einem Klopfen unterbrochen, doch diesmal ist es Oz, bei dessen Erscheinen sich auf meinem Gesicht ein Lächeln breit macht.
"Hey, du siehst ja schon besser aus." ruft er erstaunt aus und stellt eine Akustikgitarre an der Wand ab. Dann holt er auch noch meinen IMac aus seinem Rucksack. "Damit du hier nicht vor Langeweile umkommst." sagt er grinsend und in diesem Moment lieb ich ihn total. "Danke Oz, du bist mein Lebensretter!" sage ich gerührt." Nicht so voreilig...schmeiss erstmal deinen Mac an." sagt Oz und grinst schon fast diabolisch.
Ok, nun haste mich neugierig gemacht, was heckst du aus Oz?
Ich schiebe den Nachtisch so das ich locker an meinen Mac komme, Oz steckt derweile den Stecker in die Steckdose und dann fahre ich den Mac hoch. Im ersten Augenblick rechne ich damit das er den Geist aufgegeben hat, doch er fährt ohne Probleme hoch. Ich seh Oz an und zucke irrietiert mit den Schultern.
" Schau dir alles genau an." sagt Oz mit einem noch fetterem Grinsen im Gesicht.
Ich heb den Mac hoch, dreh und wende ihn kann aber beim besten Willen nix entdecken, was anders sein soll. Oz versucht verzweifelt sich ein Lachen zu verkneifen und so langsam komm ich mir verarscht vor.
Da fällt mein Blick auf eine Datei auf meinem Desktop.
Wow, das ging aber echt schnell. Oh mein Gott, auch noch eine Bilddatei, hoffensichtlich sind da auch Bilder bei.
"Was, dein Bruder war so schnell?" frag ich ungläubig.
"Wir reden hier von meinem Bruder, der Alles rausbekommt!" sagt Oz verheissungsvoll und ich öffne die Datei. Als erstes sehe ich ein Bild von ihr, das sie anscheindend auf einer Premierenfeier zeigt. Sie trägt ein atemberaubendes Abendkleid und neben ihr strahlt eine sehr zierliche Frau in die Kameras. Oz, der neben mir auf dem Bett sitzt, kommentiert das Bild sofort.
"Das neben ihr ist ihre Mitbewohnerin, die arbeitet als Tänzerin an der Staatsoper."
"Aha"sag ich nur knapp und verliere mich wieder in dem Gesicht von Sanne.
"Da kommt noch mehr." sagt Oz breit grinsend.
Die nächste Seite zeigt wieder ein Foto von ihr, diesmal aber ehr in einem privaterem Rahmen. Drauf zu sehen ist eine Gruppe von mehreren Frauen, die ausgelassen sind.
"Das wurde auf der letzten Weihnachtsfeier aufgenommen." Kommentiert auch Oz dieses Bild.
Ich klicke nun zur nächsten Seite, da drauf befinden sich einige Daten von ihr.
Name: Susanne Krüger
Geburtstag: 26.05.1987
Familienstand: ledig
Religion: Evangelisch
Wohnort: Berlin
Anschrift: Tieckstraße 15 10115 Berlin
Telefon: 03034578934
Mobil: 0178 2349004
Beziehung: Dr. Stephan Schneider
" Rick könnte dir noch ihre Sozialversicherungsnummer besorgen und wenn du willst auch ihre Kontodaten."
Ich seh Oz völlig perpelx an.
Das was ich hier auf meinen Mac sehe ist schon mehr als ich erwartet hätte. Vorallem das eine Foto hat es mir angetan. Sie sieht da drauf so schön aus und so glücklich.
"Danke Oz, das ist bei weitem schon mehr als ich erhofft hatte. Was schulde ich deinem Bruder?" Oz shcnaubt verächtlich aus.
"Nix, er tat es aus Neugier, er hat es, genau wie ich, noch nie erlebt das du nach Information von einer Frau gefragt hast und wir beide sind uns einig das sie ganz was besonderes sein muss, wenn du dich für sie so explizit interssierst."
"Das ist sie ja, auch wenn ich mir im Augenblick nicht sicher bin ob ich da nicht zuviel reininterpretiert hab." sage ich nachdenklich.
"Was meinst du mit zuviel reininterprtiert?"
" Das ich Signale von ihr falsch gedeutet haben könnte und es ihr nicht einmal anssatzweise so geht wie mir."
"Wie geht es dir denn?"
Ach Oz.....wenn du wüsstest wie sehr ich mich zum Narren gemacht hab, wie tief mir ihrer Berührungen gingen und wie sehr mich ihr Lächeln und ihr Blick berührten.
"Ich befürchte ich hab mich bis auf die Knochen blamiert." sag ich lachend und schilder Oz die Vorkommnisse der Nacht.
Oz ist sprachlos.
"Du bist nicht wirklich gekommen, oder? du verarschst mich?"
"Ich wünschte das wäre so, glaubs mir, aber nein, ich verarsche dich nicht und ich kann mir das alles beim besten Willen nicht erklären. Ich kann das nichtmal in Worte fassen was ihre Berührungen in mir auslösen und was ich empfinde wenn sie mich ansieht. Sie beherrscht sogar schon meine Träume und ich wünsche mir nichts sehnlicher als Zeit mit ihr verbringen zu können. Doch leider befürchte ich, das nur ich so empfinde, den eine Kollegin von ihr beschrieb sie allen Menschen gegenüber als liebevoll. Vermutlich ist sie so und ich war für sie nur ein weiterer Patient, dem sie die selber Aufmerksamkeit zukommen liess, wie allen Anderen."
"Das lässt sich nur klären wenn du sie nochmal sehen könntest und dabei genau auf ihre Reaktion achtest, was allerdings schwer werden dürfte, da du definitiv Gefühlsmässig zu sehr involviert bist um einen klaren Gedanke zu fassen!"
"Genau, du hast es erfasst."
Oz schaut auf die Uhr. "Komm zieh dir was über, ich fahr dich etwas umher, musst ja etwas die Umgebung kennen lernen wo du die nächsten Tage dich aufhalten wirst." sagt er mit einem Zwinkern.
Was hat er vor? Will ich das? Verdammt natürlich will ich das, solange es mir Hilft mein Gefühlschaos zu beseitigen.
Da Oz mitdenkt hab ich sogar einige Klamotten die ich anziehen kann, wobei wir beide recht schnell merken das es sich schwer gestaltet mit Infusionen sich anzuziehn.
Nach schon fast Akrobatischen Verenkungen haben wir es endlich geschafft und ich sitze angezogen in einem von Oz organisierten Rollstuhl und er schiebt mich durch die Flure des Krankenhauses. Ich schieb den Infusionständer vor mich her, während Oz versucht ohne weitere Unfälle mich durch die Gänge zu schieben. Um 20.30 befinden wir uns in der Lobby des Krankenhauses. Hier herrscht um diese Zeit ein reges Treiben Besucher und Personal laufen hier wild durcheinander und Oz versucht uns so zu plazieren das wir den Haupteingang im Auge behalten können.
"Was macht dich so sicher das sie nicht einen der Nebeneingänge benutzt?" frag ich Oz. Der lächelt nur und weisst auf den Zeiterfassungsapperat hin, der in unmittelbarer Nähe der Information hängt.
Ich schnalze annerkennd.
"Ich verstehe bis heute nicht warum du nicht Manager werden wolltest und stattdessen uns permanent hinter her räumst!"
"Und mir das hier engehen lassen? Im Leben nicht. Ich bin viel lieber Freund als Chef und als Manager hätte ich meinen Fokus auf andere Dinge und nicht auf das Wesenlichste!"
"Das Wesentliche?" frage ich neugierig nach.
" Auf das Wohlergehen, der Freundschaft, der Zuneigung und ja, auch auf die Liebe. Ich finde es wichtig dafür zu sorgen das es euch gut geht, das immer einer da ist der euch bei Bedarf den Sinn des Lebens vor Augen hält, damit ihr das Wesentliche nicht aus den Augen verliert und ich denke das ich bisher meinen Job ganz gut hinbekommen hab." grinst Oz mich an und ich kann ihm vom ganzen Herzen nur zustimmen. Wenn alles drunter und drüber ging war Oz da und schaffte es mit wenigen Worten und Taten uns zu fokussieren. Ich erinnere mich an einige Male wo er es war der die Notbremse zog und uns klar machte, daß wir eine Pause bräuchten
Komischerweise hörten wir alle auf Oz, ohne Ausnahme, weil wir instinktiv spüren das er es vom ganzen Herzen gut mit uns meinte. Sollte Gott jemals ein neues Modell für Engel gebrauchen, sollte er sich Oz als Beispiel nehmen.
Ich blicke Oz an und spüre so tiefe Zuneigung für ihn da es mich fast zu tränen rührt.
Er ist mir Freund, Familie und Verbündeter in Personalunion und in diesem Moment weiss ich genau das ich für ihn das selbe bin. Oz greift nach meiner Schulter und drückt sie sanft, eine Geste die mehr sagt als 1000 Worte.
Ich spüre sie bevor ich sie sehe, meine Nerven richten sich nach ihr aus und ein Kribbeln durchfährt meinen Körper. Ich suche die Lobby ab und entdecke sie in der Menge als sie sich zielstrebig zum Zeiterfasser bewegt. Dort wird sie von einer Kollegin angesprochen und sie wechseln ein paar Worte. Oz hat sie nun auch entdeckt und bewegt mich zu dem Durchgang, wo bisher das meiste Krankenpflegepersonal lang ging. Die Wahrscheinlichkeit das sie da auch lang muss ist somit groß.
"In echt sieht sie ja noch besser aus." gibt Oz anerkennend zu.
Ich nicke nur und versuche meine Nervosität in den Griff zu bekommen. Ich hab bisher keine Ahnung was ich sagen soll und ob ich überhaupt ein Wort über meine Lippen bekomme.
Atme Oliver, einfach atmen, wie bisher auch, einatmen, ausatmen. Oh mein Gott, alleine ihre Präsenz haut mich fast um, was ist bloß los mit mir? Lange steh ich das nicht mehr durch.
"Ruhig Oli, ich bin bei dir." flüstert mir Oz zu und seinen Worten entnehme ich, das selbst er meine Nervosität spürt.
Oh oh, das ist gar nicht gut.
Sie hat die Unterhaltung mit der Kollegin beendet und bewegt sich nun tatsächlich in Richtung dem Durchgang den wir auch ins Auge gefasst hatten. Oz timed das schieben des Rollstuhls so, das wir nahezu zeitgleich durch den Durchgang wollen wie Sanne. Als sie uns sieht stockt sie für einen Augenblick in ihrer Bewegung.
Soweit so gut, zumindest scheint sie überrascht zu sein.
Oz reagiert als erstes.
"Verzeihung, Ladys first!"
Sanne blickt Oz lächelnd an und richtet dann ihren Blick auf mich und ich versuche verzweifelt überrascht zu wirken.
"Schwester Sanne, was für eine nette Überraschung!" sage ich und strahle sie an. Ich spüre wie mir mein Herz bis zum Halse schlägt und ich bete das sie es nicht mitbekommt wie nervös ich bin.
"Mr. Barret, es freut mich sie schon so fit zu sehen." Sie schenkt mir ihr zaubehaftes Lächeln und ich bin abermals verloren.
"Oliver bitte, oder wenn sie mögen Oli. Darf ich ihnen Oz vorstellen?Oz, das ist der Engel von dem ich dir erzählt hab."
Sanne und Oz reichen sich einander die Hand und ich beneide Oz für diese kurze Berührung.
"Hallo Oz, ein interssanter Name." sagt Sanne und Oz erklärt das es nur ein Spitzname ist, da er als Kind gerne gezaubert hat.
Sanne muss lachen als sie die Erklärung hört und dieses Lachen klingt tief in meiner Seele nach.Um den Leuten nicht weiter im Weg zu stehen beschliessen wir uns etwas seitlich zu positionieren.
"Und es geht ihnen wirklich schon besser, Oli? fragt Sanne nach und als sie meinen Namen auspricht klingt es wie ein Gebet und ich habe das Gefühl das mein Herz in jeden Augenblick in tausend Teile zerspringen könnte und das vor Glück.
" Dank ihrer liebevollen Pflege von heute Nacht, ja sicher." entgegne ich und der Satz verfehlt nicht seine Wirkung. Ich sehe wie sie errötet und ein schüchternes Lächeln sich auf ihr Gesicht ausbreitet.
Verdammt, ich muss sie berühren, nur wie anstellen ohne das es plump wirkt?
Und ein weiteres mal kommt mir der Zufall, oder Vorsehung zur Hilfe. Ein unachtsamer Zeitgenosse rempelt Sanne unsanft an und zwar so, das sie geradewegs auf meinen Schoß landet und ich sogar gezwungen bin meine Arme um sie zu schliessen um zu verhindern das sie von mir abrutscht. Auch sie hält sich instinktiv an meinen Schultern fest.
"Es tut mir so leid." entschuldigt sich Sanne atemlos.
"Es ist nichts passiert wofür sie sich entschuldigen müssten, ehr im Gegenteil, ich bin dem Kerl der sie anrempelte sogar dankbar!"Shit, hab ich das jetzt echt laut gesagt? Oh verdammt, sie riecht so gut und sie fühlt sich so gut an.Sanne sieht mich mit ihren großen grünen Augen an und ich spüre wie sie leicht zittert in meinen Armen. In diesem Augenblick weiß ich das ich mir das alles nicht eingebildet habe und sie mich genauso will wie ich sie. Sanft versucht sich nun aus meiner Umarmung zu lösen und sich aufzurichten. Ich lasse meine Hände bewusst an ihren Körper langleiten und ich spüre wie sie erschaudert.Oh Gott, ich will sie so sehr, ich begehre sie wie ich noch nie in meinem Leben etwas begehrt hab.
"Ich muss los, mein Dienst hat schon vor 10 Miunten angefangen." sagt Sanne noch immer bemüht ihre Fassung wieder zu erlangen. Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und ergreife ihre Hand und spüre sofort wieder dieses Kribbeln was meinen ganzen Körper zu erfassen scheint.
"Ich muss dich wieder sehen!" sag ich, mit einem Sehnen in der Stimme, welches selbst mich überascht." Oli...bitte...." "Bitte was?" "Ich kann nicht." "Kannst du nicht oder willst du nicht?" "Ich kann nicht"" Warum nicht?" "Es hätte keinen Sinn.Ich hier und du ....überall auf der Welt. Das wäre auf Dauer nicht genug.....nicht für mich und sicher auch nicht für dich." "Du gibst uns auf bevor wir überhaupt eine Chance hatten?" Ich sehe in ihre Augen und ich sehe den Kampf in ihr, einen Kampf den ich hier so jetzt nicht verlieren will! "10 Tage, ich hab 10 Tage in denen ich rausfinden kann ob das mit uns funktioniert und ich bitte dich nur um diese 10 Tage. Alles kann aber nichts muss passieren, aber bitte......bitte lass es mich, lass es uns wenigstens versuchen...bitte." Bitte sag ja, bitte sag ja, ich werd alles versuchen was machbar ist damit das mit uns funktioniert. Bitte sag ja!
Ich flehe sie mit meinen Augen, mit meinem Körper an und sie erhöhrt mich.
"Ok." Yes...Strike......... Scheisse, das nur ein Wort mich so glücklich macht.
Ich reiche Sanne meine Visitenkarte. "Ruf mich einfach an, egal wann, lass uns reden, ich werd vermutlich eh die ganze Nacht wach sein, wann immer du Zeit hast ruf an."
"Ok, Oli, das werd ich tun, ich muss jetzt aber wirklich los. Es war nett dich kennen zu lernen Oz."
"Die Freude war ganz auf meiner Seite!" ruft Oz ihr nach und dann ist sie auch shcon in einem Treppenhaus verschwunden.
Atmen Oli, atmen.
"Und du machstest dir ernshaft Sorgen das du zuviel reininterpretiert habne könntest?" Ich sehe Oz fragend an.
" Oli, du hast definitiv nicht zuviel rein, sondern eh zuwenig rein interpretiert. Das was sich ebend hier abgespielt hat hab ich so noch nie erlebt, nicht einmal in einem Film und glaub mir, ich kenn eine ganze Menge Filme. Das was euch verbindet ist.......Magie....eine Kraft die nicht von dieser Welt stammen kann und du wärst ein Idiot wenn du nicht alles versuchen wurdest um diese Frau zu bekommen und, das wird vermutlich die wahre Herausforderung sein, sie zu halten!"
"Ich glaub ich bin verliebt."
"Nein Oli, du, ihr seit weit darüber hinaus übers Verliebt sein. Das was du empindest und augenscheinlich auch Sanne, ist viel mehr viel viel mehr als nur Verliebtheit.Das ist wahre Liebe, die einzigartige wahre Liebe die vermutlich schon im Himmel beschlossen wurde. Sowas erleben, erfahren zu dürfen ist ein unglaubliches Geschenk, verschwende es nicht. So und nun lass mich dich in dein Zimmer bringen. Ich denke mal, das du Einiges hast worüber du nachdenken musst und ich muss das erlebte auch erstmal verarbeiten."
Oz verabschiedet sich von mir, kaum das wir in meinem Zimmer angekommen sind. Ich entschliesse mich dazu, ersteinmal die Taschen zu leeren die Oz mit gebracht hat. Er hat wirklich an Alles gedacht. Mein Kulturbeutel, Sneakers, einen Morgenmantel, einige Pj Hosen und einiges an Klamotten. In einem weitern Fach entdecke ich Notenpapier und muss schmunzeln. Oh ja, er kennt mich gut, sehr gut sogar und er weiss vermutlich das ich im Augenblick emotional so angespannt bin das ich mir vermutlich die Hände wundschreiben werde. Die besten Songsideen hatte ich häufig in Situationen in denen ich Emotional angespannt war und warum soltte es diesmal anders sein?
Mein Auspacken wird durch die Antibiose, die ich eigentlich schon um 20 Uhr bekommen sollte unterbrochen, aber nach 15 Minuten ist auch das erledigt. Ich erhalten nur noch eine Infusion die als Nahrungsersatz dient, da ich noch immer nichts Festes zu mir nehmen darf, was logisch ist, es sind ja noch keine 24 Stunden seit der OP vergangen. Aufeinmal wird es mir bewusst, daß in den wenigen Stunden sich mein Leben total verändert hat, das ich mich verändert hab. Ich gehe zum Fenster hinüber und blicke auf die Stadt, die mir urplötzlich so unsagbar gefällt, wegen ihr so unsagbar gefällt. Ich spüre wie mein Herz anfäng schneller zu schlagen und ich leg meine Hand auf die Brust und versuche mein Herz zu beruhigen.
Ist das wahre Liebe was ich empfinde? Oder bin ich nur sowas von Geil auf diese Frau? So oder so, es ist es Wert das heraus zu finden. Hab ich jemals so empunden? Nein ! Ich bin mir aber auch nicht sicher ob mir das Gefällt. Diese Achterbahn der Gefühle bringt mich an den Rand des Wahnsinns. Ich hab das Gefühl die Kontrolle über mich und meinem Leben zu verlieren und das macht mir eine heiden Angst. Hab ich einfach nur Angst? Vor was? Vor Liebe? Ich kenn sie ja kaum und sie kennt mich nicht, wie kann man Jemanden den man nicht kennt so begehren...so lieben? Das geht doch gar nicht......oder? Ok, es macht mir Angst, weil ich keine Ahnung hab wo das Alles hinführen wird, aber ich weiß das ich es für den Rest meines Lebens bereuen werde wenn ich es nicht wenigstens versuche!
Das summen meines BlackBerrys reisst mich aus meinen Gedanken. Es ist Richard.
"Hey"
"Alles klar bei dir?" fragt er etwas besorgt.
"Mir gehts erstaunlich gut, danke der Nachfrage." ER atmet erleichtert ein.
" Willst du in die Saaten verlegt werden?"
"Nein!" Im Leben nicht! Hier bin ich und hier bleib ich!
"Ok, war nur eine Frage. Sie Asiengigs hab ich für 3 Wochen erstmal gecanceled. Der Arzt sagte das du vermutlich etwas Zeit benötigen wirst bis du dich wieder einigermaßen bewegen kannst auf der Bühne. Soll ich dir einen PC besorgen?"
"Nein danke Richard. Ich werd, wie bisher, mit Oz dann trainieren. Ich halte jede Wette das er sich schon informiert hat wie er mich wieder auf Vordermann bringen kann." ich muss schmunzeln.
" Oz will solange in Berlin bleiben wie du hier bist."
"Ich weiß und ich bin ihm dankbar dafür."
"Ist es ok für dich wenn ich in die Staaten fliege derweilen?" fragt Richard vorsichtig.
"Klar, warum solltest du hier bleiben? Ich hab den Mac hier und ausserdem funktionieren BlackBarrys in Deutschland genauso gut wie in den Staaten." feixe ich und ich höre Richard erleichtet auflachen.
"Du bist der Kopf der Band und irgendwie kommt es mir nicht Richtig vor, die hier allein zu lassen, in deiner Situation."
"Ich bin nicht allein Richard und die Jungs sind für die Band genau so wichtig wie ich."
"Du weisst das dem nicht so ist, Oliver. An dem Tag wo du dich entschliesst das du keine Lust mehr hast auf Solitary Brave wird der Letzte Tag der Band sein."
"Denkst du das wirklich daß das jemals passieren könnte? Ich meine das ich keine Lust mehr haben könnte?"
"Ja das denke....dachte ich! Die letzten Tage wo du so anderes warst hatte ich es befürchtet und die Jungs auch. Keiner wusste ja was los war und wir befürchteten wahrlich das Schlimmste." Ok, jetzt ist mir klar warum mich alle immer stirnrunzelnd angesehen haben.
" Ich hab nicht vor die Jungs im Stich zu lassen, für kein Geld der Welt!" Es hab fast den Eindruck, als ob ich hören könnte wie Richard ein Stein vom Herzen fällt.
" Gut zu hören! Ich lass dich jetzt schlafen und ich werd die via Mail auf dem Laufenden halten. Solltest du etwas brauchen ruf mich an egal wie spät es ist."
"Das werd ich tun, Richard, aber ich geh davon aus das Oz sich um alles hier kümmern wird, wenn was anfallen sollte."
Wir beenden das Gespräch und ein Blick auf meine Uhr verrät mir, das es schon 22.30 ist. Ich hoffe und bete das Sanne sich die Nacht melden wird. Noch ist es vermutlich zu früh für eine Pause. Ich beschliesse mir die Gitarre zu schnappen und etwas zu spielen. Plötzlich muss ich an meine Mutter denken. Fuck, sie wird sich sicher Sorgen machen. Warum zum Teufel hab ich nicht ehr an sie gedacht?
Ich greifen hastig nach dem BlackBerry und rufe meine Mutter an, die sofort abnimmt.
" Oli, Gott sei dank......wie geht es dir Schatz? "
"Es tut mir leid Mum, das ich mich jetzt erst melde, aber die letzten Stunden waren......verrückt!"
" ach Schatz, du musst dich nicht sorgen, Oz hat mich ja auf dem Laufenden gehalten." Ich schlucke Oh Gott, was hat er ihr alles erzählt?
"Mir geht es gut Mum, ich werd nur ein paar Tage länger in Berlin bleiben als ich es gedacht hatte."
" Berlin ist eine tolle Stadt, du wirst die Zeit dort nicht bereuen!"
"Du bist doch in Berlin geboren, nicht wahr Mum?"
" Ja Schatz und ich vermisse diese Stadt sehr."
"Hast du es je bereut Berlin... Deutschland für Dad verlassen zu haben?"
" Nein Schatz das hab ich nie. Es war nicht immer leicht aber ich hab es keine Minute bereut das ich meine Leben für den Mann aufgegeben hab den ich liebe! Hattest du je das Gefühl das ich es bereuen wurde?"
"Nein Mum, ich frag nur aus Intersse."
Schweigen.
"Schatz, darf ich dich was fragen?"
"Sicher Mum"
"Hast du Jemanden kennen gelernt?"
"Mum, ich lerne täglich Jemanden kennen" necke ich sie liebevoll, obwohl ich ja ahne in welche Richtung diese Frage zielt.
"Oliver, höre auf mich auf den Arm zu nehmen. Ich meine.....hast du dich......womöglich....verliebt?"
Mist, hört man mir das etwas schon an?
Ich atme tief ein.
" Womöglich....Mum."
"Ach Schatz das ist so wunderbar. Ist sie etwa Deutsche?"
"Ja Mum und sie ist Krankenschwester" Ich höre sie förmlich lächeln am anderen Ende der Leitung.
"Wie lange kennt ihr euch schon?"
"So 16 Stunden oder so"
Schweigen.
"Oh, dann muss sie wirklich was besonderes sein. Schatz du klingst so sanft so liebevoll, so hab ich die noch nie gehört und es macht mich glücklich dich so zu hören."
Scheisse, man hört es mir echt an!
"Oz ist sogar der Meinung das es wahre Liebe sein muss."
"Da ich weiss das Oz eine wunderbare Menschenkenntnis besitzt glaube ich ihm jedes Wort. Wenn er es so sieht, wird es auch so sein! Schatz ich freue mich so für dich und ich bete das du diesen Spagat, zwischen ihr und der Band hinbekommst."
"Danke Mum"
"Schlaf jetzt Schatz und höre einfach auf dein Herz, das trifft immer die richtige Entscheidung!"
"Das werd ich Mum...ich hab dich lieb."
"Ich dich auch Schatz."
Als ich das Gespäch beende sehe ich das ich eine SMS erhalten hab. Sie ist von Sanne. Mein Herz setzt für einen Moment aus. Ich öffne die SMS.
Hi, kannst du bitte zu den Schwestern gehen und darum bitten, daß sie dich in der Nacht nicht mehr stören sollen?
Ich schaue verwirrt auf die SMS. Ich entschliesse mich dann dazu, zum Schwesterzimmer zu gehen und zu fragen ob das möglich ist. Und siehe da, es ist möglich.
Als ich wieder in meinem Zimmer bin komm ich fast um vor Aufregung.
Verdammt was hat sie vor? Wieso will sie das ich ungestört bin? Oh mein Gott, das hält mein Herz nicht durch! Atme Oli, atme.
Mein Herz rast und meine Fantasie geht mir mir durch, ich stelle mir vor, wie ich sie hier, in diesem Zimmer, auf diesem Bett, das viel zu klein aufeinmal ist, liebe.
Ich bin noch immer dabei zu versuchen mein Herz unter Kontrolle zu bringen, als sich plötzlich leise die Tür öffnet. Sanne schlüpft hastig hinein und schliesst die Tür leise und dann dreht sie sich zu mir um. Mein Herz setzt abermals für einige Schläge aus um dann noch schneller weiter zu schlagen. Sannes Atem kommt schnell und flach. Ist sie gerannt? Oder geht es ihr wie mir und sie ist einfach nur wahnsinnig aufgeregt?
"Es tut mir leid!" Shit! Bitte sag nicht jetzt es tut dir leid, Gespräche die so beginnen nehmen meist kein gutes Ende.
"Was tut dir leid?" frag ich und spüre wie sich Panik in mir breit macht.
"Das ich dich so aus der Fassung bringe." Ich atme aus, ich hatte nichtmal bermerkt das ich meinen Atem überhaupt angehalten hatte.
"Das ist so kurz nach deiner Op nicht gut und das ist auch der Grund warum ich lieber zu dir kommen wollte als dich durchs Haus zu scheuchen. Heute ist nicht viel los und ich hab meinen Piper dabei und ich dachte einfach nur, das wir uns hier unterhalten könnten, wo du dich hinlegen und dich entspannen kannst, aber wie ich jetzt sehe bist du alles andere als entspannt."
Sie kommt nun langsam auf mich zu.
"Was muss ich tun, das du dich in meiner Gegenwart entspannst?" Sie sieht mich erwartungsvoll mit ihren großen grünen Augen an. Ich muss schmunzeln.
"Beginne bitte nie wieder ein Gespräch mit: es tut mir leid." bitte ich und lächel sie liebevoll an.
"Versprochen!" sie lächelt mich nun auch sehr liebevoll an.
"Leg sich jetzt bitte hin, du solltest noch nicht soviel rumlaufen. Deine Narbe ist noch nicht soweit verheilt das sie einen Dauerzug des Gewebes aushält und um so schneller, die Wunder verheilt desto schneller kannst du hier raus und wir können einiges gemeinsam unternehmen. Berlin hat so viel zu bieten und ich wurde dir gerne Einiges zeigen."
Ich tue ihr den Gefallen und leg mich aufs Bett, Sanne blickt sich um und will sich einen Sessel holen als ich ihr mit einem Klopfen aufs Bett neben mir signalisiere, das sie sich dazu legen soll. Sie sieht mich überrascht an, entschliesst sich dann aber sich zu mir zu legen. Sie zieht ihre Schuhe aus und legt sich behutsam neben mir. Sie legt ihren Kopf in meine Schulterkuhle und ich lege meinen Arm um ihre Schulter und ziehe sie enger an mich. Sie legt ihre Hand sanft auf meine Brust, direkt über mein Herz. Sie so zu spüren, so nah ist der reine Wahnsinn. Eine wahre Flut an Empfindungen durchfliesst meinen Körper und ich schliesse die Augen um mich ganz diesen Gefühlen hinzugeben. Ich hab keine Ahnung wie lange wir so da liegen aber ich geniesse jede Minute davon. Wir bewegen uns nicht, wir reden nicht, wir spüren, fühlen nur und aus irgendeinem Grund empfinde ich das als das erotischste was ich jemals erlebt hab.
" Es macht mir Angst, das, was ich für dich empfinde. Und die Tiefe dieser Gefühle erschreckt mich." sagt Sanne ganz unerwartet und ich bin überrascht das sie es schafft das in Worte zu kleiden was auch ich empfinde.
" Es geht mir nicht anders, bitte glaub mir. Ich hab sowas noch nie erlebt und ich hab im Augenblick auch noch keine Idee wie ich damit umgehen soll, mit den ganzen Gefühlen die ich für dich empfinde. Ich war schon ein paar mal verliebt aber das.....mit dir.....ist was völlig Anderes und ich weiß wirklich nicht wie mir geschieht."
Sanne sieht mich an und hebt ihre Hand um mir sanft mein Kinn zu streicheln. Und wieder jagdt diese sanfte, kleine Berührung einen wohligen Schauer mach dem nächsten durch meinen Körper. Ich streiche ihr sanft über den Rücken, spüre ihre Wärme und nehme einmal mehr wahr, wie betörend sie duftet. Sie trägt kein Parfum, trotzdem raubt mir ihr Geruch alle Sinne.
"Ich will dich küssen." hauche ich.
" Dann tue es." flüstert sie und schon finden sich unserer Lippen.
WoW....wahnsinn....
Ich spüre die Sanftheit ihrer Lippen auf den meinen. Ich streichel zärtlich mit meiner Zunge über ihre sinnlichen Lippen, erbete Einlaß, den sie mir umgehend gewährt. Ich umschmeichel mit meiner Zunge die ihre. Unsere Zungen umtanzen sich, schmeicheln sich und und ich erhöhe den sanften Druck meine Lippen. Ihre Hand gleitet durch meine Haare, zieht zärtlich dran als sich ihre Finger in meinen Haaren verfangen. Ich sauge zärtlich an ihrer Unterlippe, was sie mit einem leisen stöhnen in meinen Mund quittiert. Unser beider Atem kommt nun schneller und wird immer oberfächlicher. Der Kuss wird immer intensiver, immer leidenschaftlicher und ich verliere mich in Zeit und Raum. Ich bestehe nur noch aus Gefühl.
Oh Gott, das ist der Wahnsinn.......wenn ich jemal sterben muss, dann bitte jetzt, perfekter kann es unmöglich werden.
Mein ganzer Körper steht unter Strom, jede einzelne Nervenzelle scheint direkt mit meiner Zunge verknüpft zu sein denn ich spüre den Kuss mit meinem ganzen Körper. Meine Schwanz ist so hart das es schon weh tut. Ich bin mir sicher das Sanne meine Erektion spüren kann, da sie mittlerweile eine Bein auf meine Hüfte gelegt hat. Ich keuche bloß noch und sollte eigentlich von ihr ablassen aber verdammt, das ist das Letzte was ich jetzt will. Ich lege alles was ich jetzt empfinde in den Kuss und spüre, das es an Sanne nicht spurlos vorbeigeht. Auch ihr Atem ist nur noch ein flaches Keuchen.
Ohh Gott...... was passiert hier? Scheisse , ich glaub ich komme gleich...aber wie ist das möglich, es ist doch nur ein Kuss.....Himmel...........aber was für ein Kuss......... Gott ich bin verloren.......
Wir küssen, saugen, necken uns mit den Zungen und aus heiterem Himmel stöhnt Sanne hörbar auf und erbebt am ganzen Körper.
Himmel, ist sie etwa gekomme?
Das zu spüren gibt mir den Rest und ich komme so heftig das es mir ganz den Atem raubt und ich mich verzweifelt an Sanne festklammere so als ob ich am ertrinken bin.
UNsre Lippen lösen sich von einander. Wir beide versuchen unser Atem unter Kontrolle zu bringen. Ich öffne meine Augen und blicke in die von Sanne, die mich ehrfürchtig ansehen.
"Wow..... das nenn ich mal einen Kuss!" sagt sie noch immer atemlos. Sie lächelt mich verlegen an.
"Was machst du nur mit mir?"
"Das selbe könnte ich dich fragen" engegne ich zärtlich. Ich liebkose ihr Gesicht, das leicht gerötet ist, in dem noch immer die Erregung zu sehen ist.
" Ich hab sowas noch nie erlebt.......ich meine, daß ich in der Lage dazu bin zu kommen nur durchs Küssen."
"Dito. Du hast mich verhext Sanne und ich kann mich dir nicht entziehen, nein, ich will mich dir auch nicht enziehen." Sie lächelt abermals.
"Ich hab jetzt 5 Tage frei. Wurde es dir was ausmachen dich vorzeitig entlassen zu lassen?"
"Geht das denn?" frage ich erstaunt nach.
"Im Prinzip ja, du müsstest nur unterschreiben das du gegen ärztlichen Rat gehst. Es birgt allerdings das Risiko, falls es Komplikationen gibt, das deine Versicherung nicht für etwaige Kosten aufkommen könnte." Sie legt ihren Kopf wieder an meine Schulter.
" Und wo sollte ich stattdessen hin?" Mein Herz fängt wieder an zu hämmern.
" Zu mir!" Yes.......Strike....Jackpott!
"Keine Versicherung kann mich davon abhalten. Und was soll schon passieren? Immerhin ist ja eine wundervolle Krankenschwester bei mir."
Sanne strahlt mich an.
"Ich werd jetzt gehen und dich noch etwas schlafen lassen. Ich schick dir eine SMS mit meiner Anschrift, Ich schätze mal das du vor 12 Uhr nicht bei mir sein wirst, der Papierkram dauert meist am längsten." Sie küsst mich zärtlich und verläßt dann vorsichtig mein Zimmer. Ich blicke ihr noch lange nach und spüre deutlich, das nun alles gut werden wird.
Kapitel 3
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