Ihre Hände liebkosen meinen Bauch, während wir uns leidenschaftlich küssen. Da wir auf der Seite liegen haben ihre Hände viel Spielraum und das nutzen sie aus. Jetzt streicht sie wieder sanft aufwärts, wobei ich deutlich ihre Fingernägel spüren kann. Ich vergrabe meine Hände in ihre Haare und vertiefe den Kuss. Selbst das Küssen fühlt sich mit ihr völlig neu an, so intensiv, so heiss. Es kommt mir so vor als ob unsere Münder, unsere Zungen wie füreinander geschaffen sind. Ich erahne jede Bewegung ihre Zunge und ihrer Lippen, sie tanzen einen erotischen Tanz mit einander der meine Lust weiter entfacht. Sanne dreht mich nun sanft auf den Rücken und löst ihre Lippen von meinen. Sie legt eine Spur federleichter Küsse zu meinem Ohr und saugt dann an meinem Ohrläppchen. Ihre Finger spielen während dessen mit meiner Brustwarze und ich stöhne hörbar auf. " Oh Baby, was immer du mit mir anstellst...höre bitte nicht damit auf. Es fühlt sich mit dir jedesmal an als ob es das erste Mal wäre." flüstere ich und gebe mich wieder ganz dem Gefühl hin was Sanne in mir auslöst. Mein Körper giert förmlich nach jede Berührung, nach jedem Kuss von Sanne. Ich hab absolut keine Ahnung wie ich die Phasen der Trennung überstehen soll, wenn mein Körper so auf sie reagiert. Sanne wandert nun küssend abwärts, liebkost mit ihrer Zunge ausgiebig meine Brustwarzen um anschliessend ihren Weg fort zu setzen. Ihre Finger zeichnen unablässig die Konturren meiner Bauchmuskeln nach und ihre Lippen wandern weiter nach unten. Als sie meinen Nabel erreichen neckt ihre freche Zunge diesen und ich hebe instinktiv mein Becken an. Sie blickt grinsend zu mir auf." Oh nein, Oli, noch lange nicht!" Ich stöhne auf und lass mein Kopf aufs Kissen sinken. Gott hilf, diese Frau bringt mich noch um.
Plötzlich spüre ich, wie ihre Zunge zur linken Hüfte gleitet und sie dort meine V-Cut Linie hinauf und wieder runter gleitet. " Oh...ahh...Sanne...fuck...." Ich stöhne laut auf. Ich hätte im Leben nicht erwartet das mich das so anturnt. Ich spüre die Liebkosungen ihrer Zunge in der ganzen Lendengegend. Ich keuche nur noch und bin kaum mehr in der Lage mich zu beherrschen. Das Spiel wiederholt Sanne jetzt auf der anderen Seite...und ich bin verloren. Ich packe Sanne, ziehe sie zu mir hoch und drehe sie auf den Rücken. " Du bringst mich noch um!" raune ich und küsse sie hart. Sie kichert, als ich mich nun küssend Abwärts bewege. Ich umfasse sanft ihre vollen Brüste und sauge an abwechselnd an ihren Brustwarzen, was Sanne aufstöhnen läßt. Ich beisse ganz vorsichtig in ihre Brustwarzen, necke sie wieder mit meiner Zunge um abermals leicht zu zubeissen. Sanne drück mir ihr Becken entgegen und ich weiß, das sie mich ganz tief in sich spüren will. Ich bin mehr als nur bereit ihr das zu geben was sie so begehrt und setzte meinen Weg zu ihrem Schoß fort. Als mein Mund ihr Geschlecht findet bäumt sie sich auf und verkrallt ihre Hände ins Laken. Ich liebe es ihr so Lust zu spenden und ich spüre es mehr als deutlich, das ihr das gefällt. Ihr Becken hebt und senkt sich rythmisch und den Duft den sie jetzt verströmt raubt mir die Sinne. " Wahnsinn, bist du feucht!" murmel ich und umkreise mit meiner Zunge unablässig ihre Klit. Ihr Atem kommt schnell und oberflächlich und ich spüre das sie mich sehnsüchtig tief in sich erwartet. Küssend wandere ich wieder aufwärts und als ich ihn ihr wunderschönes vor Erregung gerötete Gesicht blicke erkenne ich darin soviel Liebe für mich, das es mir den Atem raubt. Diese Frau liebt mich! Sie liebt mich bedingungslos und das gibt mir ein Gefühl der Geborgenheit das ich so noch nie erlebt habe. Ich küsse sie zärtlich, streiche ihr sanft durchs Haar und dringe langsam in sie ein. Ihre Beine umschlingen mich und sie hebt ihr Becken leicht an. Sie stöhnt auf und flüstert meinen Namen, als ich Zentimeter für Zentimeter tief in ihr versinke. Ihre Feuchte und Enge läßt ein tiefes Grollen aus meiner Kehle kommen und ich gebe mich ganz dem Gefühl hin. Ich lege meine Stirn an ihre, als ich nicht tiefer komme und verweile einige Augenblicke regungslos.
Ich halte ihren Kopf zwischen meinen Händen und küsse sie liebevoll. Ich beginne mich langsam zu bewegen, raus und wieder langsam rein. Ich sehe ihr tief in die Augen und sie erwidert meinen Blick. Ich lasse mein Hüfte kreisen, was Sanne mit einem lauten Stöhnen honoriert. Ihre Hände streichen sanft über meinen Rücken, spiegeln das Tempo wieder was ich tief in ihr vorgebe. Im Hintergrund nehme ich wahr das All I need von Air läuft und dieses Lied spiegelt meine Empfindungen wieder. Sanne ist Alles was ich brauche, Alles was ich will. Mein Körper betet Sannes Körper an. Ich spüre sie in jeder Zelle von mir. Sie scheint von meinem Körper Besitz zu ergreifen. Ich bewege mich weiterhin langsam und geniesse jeden Augenblick. Ich verliere mich in ihrem Blick und einmal mehr habe ich das Gefühl das sie mir direkt in die Seele blicken kann. " Ich liebe dich so sehr." flüstere ich. Ich spüre wie Sanne anfängt zu zittern und ich weiß nur zu genau das sie kurz davor ist zu kommen. Ich lasse meine Hüfte kreisen erhöhe den Druck auf ihren empfindlichsten Punkt. Sie klammert sich nun fest an mich, löst aber ihren Blick nicht von mir. Als sie dann kommt ruft sie meinen Namen. " Ohh...ahh...Oli...ohh...." Ich spüre wie sich ihre Vagina um meinen Schwanz klammert und dann komme auch ich. Ich ergieße mich in ihr und der Blick in ihren Augen läßt mich für einen Augenblick die Unendlichkeit sehen. Ich habe das Gefühl zu schweben und lege meine Stirn auf die ihre.
Ich kehre wieder ins Hier und Jetzt zurück, küsse Sanne zärtlich und streiche ihr einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie lächelt mich an. " Ich liebe dich mehr." flüstert sie und ich muss grinsen. " Das, Sanne, wag ich sehr zu bezweifeln. Ich kann meine Liebe für dich nicht einmal in Worte fassen...woher willst du also wissen, das du mich mehr liebst?" raune ich und küsse ihren Hals. " Es muss einfach so sein. Ich hab das Gefühl das ich mich in dich verliere und ...naja, das ist, glaub ich, das größte Gefühl. Ich würde Alles für dich tun und das macht mir Angst. So hab ich vorher noch nie empfunden...also von daher...doch, ich liebe dich mehr." erklärt sie und sieht mich frech an. Ich beisse ihr sanft in den Hals. Sie schreit leise auf und gibt mir einen Klaps auf mein Hintern. " Genau das könnte ich auch zu dir sagen und zwar Wort für Wort. Ich weiß nicht wie ich die Zeit, in der wir getrennt sein werden, überstehen soll. Ich brauche dich... nötiger als die Luft zum atmen. Ich spüre dich in jeder Zelle meines Körpers, brauche dein Geruch. Du gibst mir soviel Kraft, das ich das Gefühl habe, das ich, mit dir an meiner Seite, Alles erreichen kann."
Ich gleite vorsichtig aus ihr raus und drehe mich auf die Seite. Wir sehen uns an und genießen unsere Zweisamkeit, die perfekter nicht sein kann. " Weißt du denn schon wann ihr fliegt?" fragt Sanne. " Ja, Montag späten Nachmittag. Der Flug geht via Frankfurt nach Singapur. Wenn alles klappt sollten Oz und ich am Dienstag Nachmittag in Singapur landen." Sanne blinzelt und versucht zu lächeln. " Montag also." murmelt sie und ich nicke. "Dann werd ich dir wohl dein Geburtstagsgeschenk vorher geben müssen." " Mein Geburtstagsgeschenk?" Sie nickt und lächelt verlegen. " Du musst mir Nichts schenken Sanne. Du bist Alles was ich will!" Sie strahlt mich an und wieder raubt es mir den Atem. " Weißt du eigentlich das es nahezu unmöglich ist einen Koffer in der Größe zu bekommen, damit ich da rein passe?" fragt sie lachend und ich pruste los. Die Vorstellung, Sanne in einem Koffer, ist so witzig, das ich mich nicht mehr halten kann. " Also ich kenne weit aus komfortable Reisemöglichkeiten!" sag ich , noch immer lachend. " Ist mir klar, aber ich befürchte, das ein Flug nach Asien meine Finanzen sprengen würde." sagt Sanne grinsend. Ich lächel sie nun an. " Solltest du jemals vor haben, mich zu besuchen, sag Oz bescheid, er organisiert dir einen Flug. Und bezahlen tue ich." Sanne blinzelt und sieht mich unsicher an. " Ich weiß nicht ob ich das will, das du für mich zahlst." Ich sehe sie irritiert an. " Warum nicht? Glaubs mir, ich kann es mir leisten. Und Nichts würde mir mehr Vergnügen bereiten als dich mit Geschenken zu überschütten!" Sanne sieht mich mit großen Augen an. " Sanne, du bist meine Freundin, ganz offiziell und selbstverständlich werde ich für dich zahlen. Sowas macht ein Mann für die Frau die er liebt." Als sie was sagen möchte, leg ich ihr meinen Finger auf die Lippen. " In der Beziehung bin ich ein ...nenn es meintwegen Macho. Ich will für dich sorgen, mich um dich kümmern und dir wirklich jeden Wunsch von den Augen ablesen." " Ach Oli, sowas machen Männer, wenn sie verheiratet sind oder zumindest verlobt. Vorher wirkt das so...wie soll ich sagen... als ob du mich Aushalten würdest." " Blödsinn, jeder weiß, das du einen Job hast. Ich führe nunmal ein etwas Anderes Leben als der Durchschnitt und ich werde für Alles aufkommen, egal für was. Daran ist nichts auszusetzen. Scheiß darauf, was andere Leute von dir denken könnten. Es geht nur um uns beide, alle Anderen interessieren nicht, schon gar nicht was Irgendwer von Irgendwas halten könnte!" Ich sehe Sanne ernst an. Ok, ich kann ihre Bedenken durchaus nachvollziehen aber es ist mir egal. Ich will ihr die Welt zu Füßen legen und das werde ich auch tun!
" So rein hypotetisch...würdest du mich heiraten wollen ... irgendwann ... vielleicht ... später mal? " frage ich sie leise. Sanne sieht mich erstaunt an. Sie atmet tief ein und schenkt mir ein Lächeln, das mein Herz einmal mehr für einen Schlag aussetzten läßt. " Irgendwann ... bestimmt ... also hypotetisch." antwortet sie ebenso leise. " Ich hoffe, das du diesbezüglich auch ein ... Macho bist. Ich bin da echt altmodisch und erwarte einen formvollendeten Heiratsantrag, eine angemessene Verlobungszeit und eine romantische Hochzeit." Ich lache. " Anspruchsvoll bist du jedenfalls nicht!" " Bin ich auch nicht, nur sehr romantisch veranlagt." erwidert Sanne grinsend. Ich küsse sie. " Gut zu wissen. Rechne aber vorerst mit keinem Antrag. Bei deiner Vorstellung brauch ich ja schon alleine ... Jahre... um alles zu organisieren ." Jetzt lacht Sanne und kuschelt sich an mich. Ich küsse ihr aufs Haar und halte sie fest in meinem Arm.
" Ach, das Witzigste weißt du ja noch nicht." sage ich und sehe Sanne amüsiert an Sie blickt mich neugierig an. " Erzähl, ich lache gerne." " Oz steht auf ältere Frauen." Sanne blinzelt und sieht mich fragend an. " Was ist daran witzig?" " Ich finde es witzig, obwohl es eigentlich nur logisch ist. Ich meine...Oz erscheint eh Älter als er ist und Aufgrund seiner Intelligenz sind Frauen unseres Alters für ihn wohl völlig uninteressant." " Ist es ein Problem für dich, das Oz Ältere bevorzugt?" " Nein, geht mich ja auch Nichts an. Aber irritiert war ich schon als ich sah, das er auf das Flirten einer, wie alt wird sie gwesen sein...zwischen 40 und 45 ... Frau einging. Er scheint bei älteren Damen einen Schlag zu haben." Sanne schmiegt sich enger an mich. " Also ich finde das nicht verwunderlich. Ich bevorzuge auch ältere Männer und wenn sie dann noch Groß sind... wunderbar. Mein Ex ist 10 Jahre älter als ich und über 1,90 groß." Ich stutze. " Hmm, dann bin ich dir zu jung?" Sanne kichert. " Nein, aber wenn wir uns auf der Straße begegnet wären hätte ich dich vermutlich auf Grund deiner Größe wahr genommen, wenn du nicht Oliver Barret wärst." " So so, meine Größe ist es also was dein Beuteinstinkt ausgelöst hat." Genau!" " Und da behaupte nochmal Einer, ich wäre oberflächlich!" Sanne lacht auf und beisst mir liebevoll in die Brust. " Ich will eigentlich damit nur sagen, das Jeder ein Beuteschema hat, von dem er selten abweicht. Entspreche ich denn deinem Schema?" " Ich habe kein wirkliches Beuteschema. Die Freundinnen die ich bisher hatte waren alle völlig unterschiedlich. Ich habe mir aber darüber auch noch nie Gedanken gemacht. Ich glaub sogar das du meine erste Blondinne bist." Sanne lächelt mich an. " Und Oz steht also auf gestandene Frauen, jenseits der 40." sagt sie und ich nicke. " Ich muss echt mal meine Mutter fragen was sie von Oz als Mann hält." Sanne sieht mich daraufhin völlig irritiert an. " Naja, sie ist jenseits der 40 und sie kann bestimmt erkennen was Frauen in ihrem Alter an Oz so faszinierend finden." Sanne zieht die Augenbrauen hoch und sieht mich skeptisch an. " Was?" hake ich nach. " Ob da so eine gute Idee ist? Nicht das du sie da noch auf einen Gedanken bringst!" " Welchen Gedanken bitte?" " Nicht das sie aufeinmal Oz als Mann sieht und sie sich für ihn interessiert." "Meine Mutter? An Oz interessiert?" Der Gedanke ist so absurd das ich schallend anfange zu Lachen. Sanne sieht mich belustigt an. " Ganz bestimmt nicht! Oz ist quasi wie ein Sohn für sie. Wir waren meist die ganze Zeit unzertrennlich. Das wäre ja fast so als wenn sie sich aufeinmal für mich in der Form interessieren würde ... ich glaub Inzest heisst das... nein, im Leben nicht. Meine Mutter mag Oz, keine Frage, hat ihn bestimmt auch lieb, wie halt eine Mutter ihren Sohn liebt, von daher würde ich das komplett ausschliessen das meine Mutter Oz jemals ...wie soll ich sagen... sexuell attraktiv findet." Sanne schmunzelt. " Dann frag deine Mum. Ich bin jetzt schon auf ihre Antwort gespannt." sagt sie und sieht auf den Wecker.
" Oh mein Gott, ist ja schon nach Mitternacht!" ruft sie plötzlich und springt aus dem Bett. Ich sehe ihr völlig entgeistert nach. Sie läuft zu ihrem Kleiderschrank und kommt mit einem große Paket in der Hand wieder ins Bett und strahlt mich an. " Alles Liebe zum Valentinstag!" ruft sie strahlend und drückt mir den Karton in die Hand. Ich sehe sie noch immer entgeistert an, fange mich dann jedoch und beuge mich zu ihr um sie zu küssen. " Danke." murmel ich und ich spüre, das ich neugierig bin, was da wohl drin sein könnte. Als ich mich dran mache den Karton zu öffnen, hält sie meine Hand fest. Ich seh sie an und erkenne sowas wie Nervosität und Unsicherheit in ihren Augen. " Als ich das bestellt hab, fand ich, das es ne gute Idee wäre...aber mittlerweile... es kann sein, das du es zu kitschig findest. Wenn dem so ist, lass es bitte hier und ich überlege mir etwas...weniger Kitschiges." Ich sehe sie lächelnd an. " Ich bin mir ziemlich sicher, das ich das, was hier," ich schüttel den Karton" drin ist, lieben werde, weil es von dir ist!" Sanne sieht mich mit einem zuckersüßen Lächeln an und wieder setzt mein Herz aus. Hilfe, werde ich mich jemals an dieses Lächeln gewöhnen? Ich öffne nun den Karton und hole das Größte Päckchen raus. Es ist erstaunlich leicht und als ich es aufreisse, weiß ich auch warum. Es ist eine bedruckte Decke. Eine mit Bildern von Sanne und mir bedruckte schwarze Decke. Sie ist wunderschön und die Bilder dokumentieren die ersten Tage unsere Beziehung. Ich bin hin und weg und ich lächel nun sie an. Zu meinem Erstaunen höre ich wie sie scharf die Luft einzieht und ich sehe wie sich ihre Pupillen weiten. Moment, mein Lächeln macht sie heiß? Notiz an mich: Im Falle eines Streites, nackter Oberkörper und lächeln! " Wenn du Nachts alleine schläfst solltest du etwas haben, worin du dich einwickeln kannst und dir vorstellst, das ich es bin, die dich umschlingt." erklärt Sanne und sieht mich verlegen an. " Sie ist wunderschön ... hmm, noch besser wäre sie, wenn sie nach dir duften würde." sage ich und zwinker ihr keck zu. " Das bekomme ich locker hin, bis du fliegst!" sagt sie und grinst. Das zweite Päckchen ist das Kleinste. Als ich es öffne kommt ein Cover für mein BlackBerry zum Vorschein. Darauf ist ein wunderschönes Portrait von Sanne, in schwarz-weiß. Ich wechsel sofort das Cover aus und betrachte es liebevoll. " Wow, das Bild von dir ist wunderschön!" murmel ich und küsse sie sanft. Sie blinzelt verlegen und errötet. " Das Foto hat Oz gemacht. Er hat echt ein gutes Auge." Ich nicke, denn sie hat Recht. Oz würde ein verdammt guten Fotografen abgeben. Das letzte Päckchen entpuppt sich als ein kleines Bilderbuch gefüllt mit Bilder von Sanne und mir. Oz hatte ja während den ersten Tagen sehr viel fotografiert und etliches davon ist in diesem Buch zu finden. Es sind auch einige Bilder von Sanne bei, die ich nicht kenne und das eine Bild, das wo sie das Abendkleid trägt und so bezaubernd aussieht. Ich bin von den Geschenken ganz überwältigt. Mag sein das sie kitschig sind, aber sie sind wunderschön und bedeuten mir so viel. Sie werden mich immer an die ersten Tage mit Sanne erinnern und keine Einzelne dieser Erinnerung will ich missen.
Nun stehe ich auf und gehe zu meiner Reisetasche. Dort hatte ich die Kette mit dem herzförmigen Anhänger versteckt, damit Sanne es nicht findet. Der Juvellier hatte beim Verpacken ein wahres Meisterwerk vollbracht und ich überreiche es ihr mit meinem schönsten Lächeln im Gesicht. " Happy Valentinstag." raune ich und küsse sie leidenschaftlich. Sanne betrachtet aufgeregt das kleine Päckchen in ihrer Hand und sieht mich zögerlich an. " Es ist zu Schade es auszupacken. Die Verpackung ist ja schon ein Traum. Sag mir was drin ist und ich lasse es zu." Ich lache auf. " Ja, klar, bei deiner Neugier schaffst du das ganz bestimmt!" sage ich und signalisiere mit einem Blick, das sie es öffnen soll. Ich bin mir ziemlich sicher, das sie zögert, weil sie befürchtet das da ein Ring drin sein könnte. Ich warte eigentlich darauf das sie es mal schüttelt, dann würde sie hören das es kein Ring sein kann. Kaum hab ich das gedacht, schüttelt sie das kleine Päckchen und ich sehe Erleichterung in ihrem Gesicht. " Dein Gesichtsausdruck spricht Bände, Sanne!" Sie sieht mich überrascht an. " Und was sagt er dir?" fragt sie herausfordernd. " Das du erleichtert bist das du ein leises Klappern hörst, denn das ist ein deutlisches Zeichen, das es kein Ring sein kann." sage ich, grinse und lege meinen Kopf schief. Und wie aufs Kommando wird sie rot. " Ein Antrag am Valentinstag wäre zu abgedroschen. Wenn dann, wird er was ganz Besonderes sein und wunderschön. Ich bin nur überrascht, das dich der Gedanke an eine frühe Verlobung zu erschrecken scheint. Ich halte dich für eine Frau, die ihren eigenen Weg geht und ab und zu auch mal sehr spontane Entscheidungen trifft. Sollte ich mich so sehr täuschen?" Sie schüttelt den Kopf. " Nein, Oli, du täuschst dich nicht. Ich denke nur, das es viel zu Früh wäre und wir erst einmal sehen sollten wie uns eine Fernbeziehung bekommt. Ich hab mich so an dich gewöhnt, mein Körper ...ja sogar meine Seele hat sich an dich gewöhnt und ich fürchte mich vor Montag, weil ich unsagbare Angst habe zusammen zu brechen."
Als sie das sagt sehe ich, wie ihr Tränen in die Augen steigen. Bitte nicht ... bitte nicht weinen ... oh nein. Als die ersten Tränen über ihre Wangen laufen spüre ich das ich diesen Anblick nicht ertragen kann. Es bereitet mir körperliche und seelische Schmerzen sie so zu sehen. Ich nehme sie behutsam in meine Arme und ich spüre ihr Schluchzen durch ihren ganzen Körper. Sanne kuschelt sich eng an mich und rollt sich zusammen. Aufeinmal wirkt sie so verletztlich, so zerbrechlich und mir wird bewusst das sie aussieht, wie ich mich selber in diesem Augenblick fühle. Mir geht es ganz genau so und ich weiß das Montag Nachmittag die Hölle für uns sein wird. Ich versuche sie zu beruhigen, was mir kaum gelingt. Um sie etwas abzulenken frag ich sie sanft:" Willst du denn gar nicht dein Geschenk aufmachen?" Sanne wischt sich darauf hin wenig Ladylike ihre Nase mit ihrem Handrücken ab. Ich schmunzel. Sie greift nach dem Päckchen und versucht es vorsichtig aus zu packen. Trotz zittriger Hände schafft sie das ohne das das Papier den kleinsten Schaden nimmt. Als sie die Schachtel ausgepackt hat, schluckt sie als sie die Aufschrift auf der Schachtel erkennt. " Cartier." murmelt sie. Ich nicke und küsse sie auf die Stirn. Sie öffnet die Schachtel und atmet tief ein. Sie sieht mich mit ihren geröteten Augen an, in denen noch immer Tränen schimmern und lächelt mich an. Sie nimmt die Kette mit dem Anhänger raus und betrachtet den Anhänger ausgiebig. Es ist ein goldener, herzförmiger Anhänger mit einem eingravierten Bild von uns. " Oh, Oli, er ist wunderschön! Danke." haucht sie und küsst mich. " Legst du sie mir bitte um?" fragt sie und ich erfülle ihr diesen Bitte nur all zu gerne.
Sanne fasst ihr langes blondes Haar zu einem Zopf zusammen und ich hocke mich hinter sie und hänge ihr die Kette um. Als ich den Verschluß geschlossen habe, streiche ich ihr mit meinen Fingern federleicht über ihre Schulter und hauche Küsse drauf. Sie lehnt sich mit einem leisen Stöhnen an mich und ich vergrabe meine Nase in ihr Haar. " Du riechst so gut." murmel ich und lasse meine Hände über über ihren Rücken abwärts gleiten. Ich schiebe meine Hände unter ihren Armen durch, damit ich an ihren vollen Brüsten komme, die ich zärtlich liebkose. Sanne genießt meine Berührungen mit allen Sinnen und ich spüre das sie anfängt sich wieder zu beruhigen. Ich kann es definitiv nicht ertragen wenn sie weint, wenn sie unglücklich ist. " Ich hole dich heute Abend mit einem Wagen ab. Wir gehen essen. Zieh dir bitte was ... Elegantes an." flüstere ich in ihr Ohr. " Ein Cocktailkleid reicht?" "Ja." hauche ich. " Kleid klingt sehr gut!" murmel ich und küsse ihren Hals. Meine Hände gleiten weiter abwärts, zu ihrem Schoß und als meine Finger ihre Klit finden stöhnt Sanne hörbar auf und dreht sich zu mir um. In ihrem Blick sehe ich ungezügelte Begierde und es raubt mir den Atem. Sie küsst mich voller Leidenschaft und wir verlieren uns abermals in einander.
Als ich erwache sehe ich zu meinem Erstaunen, das es schon 12 Uhr Mittags ist. Ich hab nicht mitbekommen wie Sanne aufgestanden ist. Ich habe wunderbar geschlafen und es scheint als wenn mein Körper Sanne noch immer spüren kann. Ich wälze mich dann aber doch aus dem Bett, ziehe meine Jeans über und gehe zur Küche denn ich merke, das ich einen riesen Hunger habe. Oz sieht mich lächelnd an. " Dachte schon du bist tot!" lacht er. " So lange schläfst du selten!" Ich muss grinsen. " Naja...wir sind erst so gegen 3 eingeschlafen." sage ich entschuldigend und zucke mit den Schultern. "Ich weiß, Sanne sagte das schon. Sie ist auch erst gegen 11 aufgestanden und ziemlich überstürzt aufgebrochen. Sie hatte überrings einen Kleidersack dabei." sagt Oz und grinst. Ich schmunzel und male mir in meinen Gedanken aus, wie Sanne wohl in einem Cocktailkleid aussehen wird.
Nach einer Tasse Kaffee, mache ich mir ein Omlett, dazu brate ich etwas Speck. "Wollen wir nachher etwas Laufen?" frage ich Oz, der daraufhin nickt. "An was für eine Distanz hast du gedacht?" "Mindestens 20 Kilometer." " Ok, sollte machbar sein.Soll ich eine Route suchen? " Ich schüttel den Kopf. "Ich würde mir gerne den Tiergarten bei Tageslicht ansehen, wenn es ok für dich ist?" Oz sieht mich lächelnd an. " Tiergarten kling gut. Dann können wir uns auch im Adlon umziehen. Ich hab gesehen das du Sanne schon die Kette gegeben hast?" Ich nicke, während ich mein Omlett esse. " Sie hat um Mitternacht mir meine Geschenke gegeben und da fand ich es nicht angebracht bis heute Abend zu warten, auch wenn es vielleicht Romantischer gewesen wäre. " Oz lächelt wissend und ich sehe ihn mit angehobenen Augenbrauen an. " Du weißt was sie mir geschenkt hat?" frag ich direkt. Oz lacht und sieht mich amüsiert an. " Logisch, ich hab ihr geholfen die Bilder aus zu wählen! Ich weiß auch schon was du zum Geburtstag von ihr bekommst!" sagt Oz und zwinkert mir zu.Verdammt, er weiß ganz genau das ich extrem Neugierig bin. " Dir ist hoffentlich klar, das ich dich jetzt im Stundenrythmus fragen werde was es ist?" Oz lacht nun laut da er weiß, das ich weiß, das er nie was verraten würde. Oz kann ein Geheimnis für sich behalten und es wird ihm eine wahre Freude sein mich auf die Folter zu spannen.
" Richard hatte heute Morgen angerufen." sagt Oz und ich sehe ihn fragend an. " Seine Kommentare zur Pk waren ... wie soll ich es formulieren ... wenig freundlich." Ich atme tief ein und runzel die Stirn. " Was hat der liebe Richard denn jetzt wieder für ein Problem? Das die ganze Welt mich vielleicht jetzt für schwul hält weil ich dir ein Ständchen gebracht habe?" Oz sieht mich verblüfft an. " Schwul? Warum denn das?" " Ok, deine Reaktion sagt mir das es das nicht ist was Richard nicht gefallen hat. Was war es Oz, was ihm die Suppe verhagelt hat?" frage ich, nun leicht genervt nach. Oz atmet tief ein. " Die Tatsache, das du Sanne als die Liebe deines Lebens bezeichnte hast. Richard befürchtet das es Auswirkungen auf die Verkaufszahlen hat, so wohl Cd's, Merchandising und Konzerte. Ein fest liierter Rockstar ist für weibliche Fans nicht mehr attraktiv, sagt Richard, und Solitary Brave hat für eine Rockband erstaunlich viele weibliche Fans." Ich schüttel den Kopf. " Oz das glaub ich nicht das meine Beziehung auf irgend etwas Auswirkung hat was die Band betrifft. Oder kaufen die Fans, die Weiblichen, nur unsere Cds weil sie mich so geil finden... meinen Körper ... zumal der nie auf einem Cover ganz zu sehen war? Das glaub ich nicht Oz,... zumindest hoffe ich es... ich hoffe, das sie die Cd's kaufen weil ihnen die Musik gefällt und sie deswegen auch zum Konzert gehen. Ok, was Poster und so angeht... da mag was dran sein...aber alles was mit Musik zu tun hat...nein ... das glaub ich nicht. Wenn dem aber echt so ist .... ich glaub ... dann bekomme ich eine Sinnkrise und hinterfrage Alles was ich bisher gemacht habe! Ich will wegen meiner Musik respektiert und gemocht werden und nicht wegen meinem Aussehen oder meinem Beziehungsstatus!"
Oz sieht mich sprachlos an. " Wow, das nenn ich mal eine Ansage." Oz atmet ein und fährt fort. " Anders als Richard bin ich deiner Meinung. Aber, wir sollten uns vielleicht eine Taktik überlegen, wie wir ...oder besser du ... Sanne zu einem, von den Fans akzeptierten, Teil deines Rockstar Lebens machen können. Es gibt da einige Möglichkeiten wie wir sie langsam, aber sicher, zu der Frau an deiner Seite machen können. Gott sei Dank verfügt Sanne über die Gabe das fast alle Menschen sie sofort mögen. Sie hat eine unkomplizierte, offene, liebenswürdige und humorvolle Art, mit der sie meist sofort die Menschen für sich einnimmt und das ist ein unschätzbarer Vorteil. Sie muss einfach mit dir oft gesehen werden und sie muss mit den Reportern reden, denn sie sind es letztlich, die dafür sorgen ob Jemand in der Presse Sympatisch dargestellt wird oder halt unsympatisch. Zeige dich mit Sanne und lass sie nur machen, dann sollte sie die Herzen der Fans im Sturm erobern. Und das das ...leider...wichtig ist zeigt das Beispiel der Beatles. Yoko Ono wurde gehasst von den Fans und letztlich zerbrach daran die Band. Dem müssen wir ... ihr ... entgegenwirken, dann wird auch Richard verstummen!" " Sanne gewinnt alle Herzen im Sturm. Hey, ich meine du kennst mich und weißt das ich mich normalerweise nicht so leicht von einer Frau beeindrucken lasse aber Sanne hat es geschafft und das muss schon was heissen!" sag ich zu Oz und grinse ihn breit an. Oz lacht und nickt bestätigend.
Als wir im Adlon eintreffen kommt meine Mutter lächelnd auf uns zu. Sie begrüßt uns und erkundigt sich nach Sanne. Als ich ihr strahlend berichte was ich von Sanne zum Valentinstag bekommen habe fällt mir ein, das ich sie ja bezüglich Oz, was fragen wollte. " Mum, was ich dich fragen wollte .... wenn du mal für einen Augenblick vergisst das Oz quasi sowas wie dein Sohn ist .... was würdest du in ihm sehen wenn du ihn mit den Augen einer Frau siehst die ihn nicht kennt? " Meine Mutter und Oz sehen mich beide völlig entgeistert an." Wie meinst du das, Oliver?" fragt meine Mum zögerlich nach. " Hmm ...ok...also gestern habe ich entdeckt das Oz anscheinden Damen deines Alters bevorzugt und ich frage mich, was sie in ihm sehen wenn sie ihn sehen." Meine Mum sieht von mir zu Oz und runzelt die Stirn und als ich zu Oz blicke sehe ich das er knallrot ist und muss grinsen. " Um sicher zu gehen das ich dich richtig verstehe ... du willst wissen, ob Oz für mich sexuell interessant wäre und wenn ja, was es genau wäre was ihn für mich interessant machen würde?" " Genau!" Meine Mum atmet tief ein und sieht mich, immer noch irritiert an und ich erkenne das auch sie leicht errötet ist. " Oli, dein bester Freund ist ein sehr attraktiver Mann, zudem ist er noch hoch Intelligent, besitzt Manieren und weiß sich zu artikulieren. Das Alles sind Attribute die ihn sehr interessant machen für Frauen, die das zu schätzen wissen und da ich eine Frau bin, die das Alles sehr zu schätzen weiß, wäre Colin für mich ... auch sexuell ... sehr interessant." Ich bin verblüfft. " Sieht man das Alles wenn man Oz sieht? Ich meine als Frau?" " Wenn man seine Attitüde richtig deuten kann, dann schon. Er strahlt das Alles aus seinem Inneren heraus aus und das macht ihn sehr attraktiv für eine bestimmte Art von Frauen. Beobachte einfach weiter, welche Frauen ihm schöne Augen machen, dann wirst du verstehen was ich meine. Colin wird nie bei Frauen seines Alters diesen ... Zuspruch erfahren wie er es... vermutlich bei Frauen meines Alters tut." Ich sehe zu Oz, der mich, warum auch immer, mit zusammen gekniffenen Augen an sieht.
Wir verabschieden uns von meiner Mum und gehen dann zu den Umkleiden. Oz sagt auf den Weg dahin kein einziges Wort. Ich spüre deutlich das er sauer ist, habe aber keinen Schimmer warum. Alles was meine Mum sagte war doch nett, sehr nett sogar, also warum regt er sich so auf? " Was ist los Oz?" frag ich, als ich das Schweigen nicht länger ertragen kann. Oz verdreht die Augen und atmet tief ein. " Beim Dreier, war ich Derjenige, der die Büchse der Pandorra öffnete ... jetzt warst du das!" sagt er und knallt seinen Spint zu. " Rede bitte Klartext mit mir, ich versteh kein Wort." sage ich so ruhig wie möglich. Oz sieht sich um, ob wir alleine sind. " Ich befürchte, das du grade den Status Quo meiner Beziehung zu deiner Mum verändert hast!" Ich sehe Oz verblüfft an und zwinker heftig. " Wie kommst denn auf diese blöde Idee?" " Du hast deine Mutter bewusst gemacht das ich ein Mann bin, nicht der kleine Junge, der beste Freund von dir, nein, du hast ihr mit deiner bescheuerten Frage vor Augen geführt das ich in erste Linie ein Mann bin. Darf ich dich dran erinnern was alles bisher passiert ist, seit dem du von mir weißt das ich eine Freundin habe? So ähnlich ist das jetzt mit deiner Mum. Sie wird über das was du sie gefragt hast nachdenken und wenn ich mich recht entsinne hat sie mich sehr positiv beschrieben, auf Merkmale hingewiesen die ihr wichtig sind und die sie 100% auch bei einem Mann sucht." Ich schnaube. " Komm schon, Oz, das hat doch nicht zwingend zu bedeuten das sie jetzt... urplötzlich... anfängt auf dich zu stehen." Oz hebt eine Augenbraue und sieht mich ernst an. " Meinst du? Dein Wort in Gottes Ohren! Aber Oli, eins sei dir gewiss ... sollte sich die Beziehung zu deiner Mum durch dein Verschulden verändern ...und sie mich ... attraktiv finden... glaub mir, ich werde deine Mum nicht von der Bettkante schubsen!" Oz marschiert aus dem Umkleideraum und ich sehe ihn entgeistert hinter her. Hat er ebend gesagt das er sie NICHT von der Bettkante schubsen wird? FUCK!
Kapitel 14
Mittwoch, 27. Februar 2013
Montag, 25. Februar 2013
Kapitel 12
Der Saal ist voll und kaum, das ich ihn betrete setzt das Blitzlichgewitter ein. Ich gehe zügig zum Podium und positioniere mich so, das die anwesenden Fotografen Gelegenheit haben mich zu fotografieren, was sie dann auch ausgiebig machen. Ich biete ihnen einige Posen an und schenken ihnen mein Oliver, der Rockstar Strahlen. Nach einigen Minuten bittet Oz die Fotografen das sie nun bitte zurücktreten sollten damit die Pk beginnen kann. Wie immer ist Oz Auftreten so souverän, das umgehend alle Fotografen sich zurück ziehen. Nachdem Ruhe eingekehrt ist und ich Platz genommen hab, beginnt Oz mit einigen einleitenden Worten und ruft dann auch schon den ersten Reporter auf, der seine Frage stellen soll.
" Zu Allererst, Oliver, sie sehen fantastisch aus!" Ein allgmeines, zustimmendes Gemurmel ist zu hören.
" Danke sehr. Ich fühle mich auch fantastisch." sage ich und strahle in die Menge.
" Gerüchten zu Folge war es ein Blinddarmdurchbruch. Was ist an diesem Gerücht dran?"
" Die Gerüchte stimmen, ich hatte tatsächlich einen Blinddarmdurchbruch, der sehr gut verheilt."
Oz ruft den nächsten Reporter auf.
" Oliver, sie sollen einen Tag nach der Op, das Krankenhaus auf eignem Wunsch verlassen haben. War das nicht riskant?"
" Nein, war es nicht. Ich hatte ja 24 Stunden eine Krankenschwester um mich, die sich liebevoll um mich gekümmert hat und es noch immer tut."
Urplötzlich schiessen etliche Hände nach oben und wollen auf die Reporterliste. Mir ist sofort klar, daß die Fragen, was meine Gesundheit angeht nun erledigt sind. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und Oz sieht mich belustigt an. Er ruft den nächsten Journalisten auf.
" Die junge Dame, die sie am letzten Wochenende der Welt als ihre Freundin vorgestellt haben, ist sie die Krankenschwester, die sich liebevoll um sie gekümmert hat?"
" Ja, diese junge Dame ist diese Krankenschwester!"
" Oliver, sie haben sich also während der Op in eine Krankenschwester verliebt?" fragt ein anderer Reporter und lächelt mich an.
" Nicht während, davor."
" Verraten sie uns ihren Namen?"
" Nein, das werde ich nicht tun.Ich möchte ihr gerne noch etwas Privatsphäre gönnen."
" Ihre Freundin ist berufstätig. Wie wollen sie beide den Spagat zwischen Beruf und Beziehung meistern?"
" Auf diese Frage kann ich ihnen beim besten Willen nicht antworten, da ich es selber noch nicht weiß."
" Sie sind ja nicht grade dafür bekannt ernste Beziehungen zu führen. Man sagt ihnen ja ehr nach, das sie es mit Treue nicht so genau nehmen. Was soll diesmal anders sein?"
" Sie meinen ausser der Tatsache, das sie die erste Frau ist, die ich offiziell als meine Freundin präsentiert habe? Nun, da kann ich ihnen ruhigen Gewissens sagen das Alles, zum mitschreiben, Alles diesmal anders ist."
" Da Alles anders ist, wird das nicht ihre Band beeinflussen?"
" Nein, das denk ich nicht. Meine Freundin weiß wer ich bin und was mir die Band bedeutet. Sie weiß auch das ich nie die Band in Stich lasse und ich bin mir ziemlich sicher, das sie das niemals verlangen würde."
" Sie reden also mit ihr über solche Dinge?"
Die Frage verblüfft mich.
" Ja sicher, reden sie mit ihrer Frau oder Freundin nicht über solche Dinge?" Der Journalist sieht mich jetzt verblüfft an, antwortet aber schliesslich.
" Sicher Oliver, red ich mit meine Frau über solche Dinge, nur von ihnen hätte ich, und ich denke mal ein Großteil der Kollegen, das so nicht erwartet. Sie galten bisher, was Frauen anging, als Egoist."
" Daran hat sich Nichts geändert. Meine Freundin weiß das ich egoistisch und oberflächlich bin. Sie akzeptiert das. Und ob sie es glauben, oder nicht, alleine diese Akzeptanz führt dazu, das ich mich langsam aber sicher verändere. Wir reden viel, nun ja, immer hin müssen wir uns ja erst kennen lernen. Ihre Meinung, ihre Ansichten sind mir wichtig. Bisher gab es kaum Menschen in meinem Leben auf deren Meinung ich Wert gelegt hab. Einer dieser Menschen sitzt neben mir. Er hat mir schonend beigebracht, das ich mich, in dieser kurzen Zeit, schon verändert habe und sie dürfen Alle sehr gespannt sein, wohin das führen wird. Selbst ich habe keinen blassen Schimmer." sage ich und lächel.
" Wird diese persönliche Entwicklung auf die Musik Einfluss haben?"
" Das will ich doch hoffen! Aber mal im Ernst, ich habe jetzt schon einige Ideen, die ganz bestimmt ihren Weg aufs nächste Album finden werden. Die Liebe zu meiner Freundin scheint eine wahre Inspirationsquelle zu sein."
" Sie haben jetzt das große Wort Liebe in den Mund genommen. Was macht sie so sicher, Oliver, das es nicht nur wieder eine belanglose Liebelei ist?"
" Das Gefühl was ich habe wenn ich ihre Stimme höre oder ich ihre Berührungen spüre. Ich kann es nicht in Worte fassen aber ich weiß das ich vorher sowas noch nie empfunden habe. Jede Berührung ist wie ein kleiner Stromschlag, der durch meinen ganzen Körper jagdt, mir die Sinne raubt. Wenn sie mich ansieht hab ich das Gefühl das sie in meine Seele blicken kann. Es ist wirklich schwer zu beschreiben und ich wünsche jeden Menschen, das er das einmal in seinem Leben spürt, was ich fühle."
" Das kling nach der großen Liebe."
Ich schmunzel.
" Der einzig wahren Liebe!" stimme ich dem Journalisten zu.
" Die Zeit, die ihnen hier in Berlin noch bleibt ist ja beschränkt. Wie sehen jetzt die weiteren Tourpläne aus?"
" Es ist geplant, das ich am 18.2. nach Singapur fliege, wo ich mich mit den Jungs treffen werde." Oz gibt darauf hin eine ergänzende Erklärung ab. " Ich hatte ihnen ein Handout gegeben, da stehen alle bisher bestätigten Termine drin, selbstverständlich mit den aktualisierten Konzertterminen bis zum Mai. Im Mai haben Solitary Brave urlaub, um dann für die Openairfestivals fit zu sein."
Ich sehe Oz erstaunt an. Wann zum Teufel, hat er das denn gemacht? Schläft er eigentlich?
" Wird ihre Freundin sie begleiten?"
" Da sie beruftstätig ist und an einem Urlaubsplan gebunden ist...nein, wird sie nicht."
Die Fragen gehen nun wieder in Richtung der Band und zu aktuellen Platzierungen. Ich bin angenehm überrascht das die Fragen bezüglich Sanne recht unspektakulär waren und ich mich keinen Augenblick unbehaglich fühlte. Als sich die Pk dem Ende nährt wage ich das, was ich für Oz geplant habe.
" Wie es aussieht war es das. Ich möchte sie aber trotzdem noch bitten, mir einige Minuten ihrer Zeit zu schenken." Ich stehe auf und hole meine Gitarre, setze mich wieder und drehe mich so, das ich auf Oz blicken kann, der mich neugierig ansieht. Die anwesenden Journalisten beobachten mich aufmerksam und ich kann die Spannung schon fast mit den Händen greifen.
" Ich möchte heute die Gelegenheit ergreifen und mich bei einem Menschen bedanken, der schon seit Kindertagen, an meiner Seite ist. In den letzten Tagen war er mir eine wertvolle Hilfe und mir wurde bewusst, das ich mich nie bei ihm bedankt habe. Es ist schon eigenartig, wie sehr ein Erlebnis...ein Ereignis...einen Menschen verändern kann. Das Lied ,das ich jetzt für ihn spielen möchte fand ich vor gar nicht all zu langer Zeit furchtbar und ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen es jemals zu singen, gescheige denn vor Publikum. Aber heute... ich habe entdeckt, das der Text genau das ausdrückt, was ich ihm heute sagen möchte...was ich schon längst hätte sagen müssen. Das hier ist für dich Oz!" Ich sehe ihn an und höre wie er scharf die Luft einsaugt. Ich beginne die Saiten meiner Gitarre zu spielen und als ich den Rhythmus gefunden hab fange ich an zu singen.
It must have been cold there in my shadow
To never have sunlight on your face
You were content to let me shine, that's your way
You always walked a step behind
So I was the one with all the glory
While you were the one with all the strength
A beautiful face without a name for so long
A beautiful smile to hide the pain
Did you ever know that you're my hero
And everything I would like to be?
I can fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
It might have appeared to go unnoticed
But I've got it all here in my heart
I want you to know, I know the truth, of course I know it
I would be nothing without you
Did you ever know that you're my hero?
You're everything I wish I could be
I could fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
Did I ever tell you you're my hero?
You're everything, everything I wish I could be
Oh, and I, I could fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
'Cause you are the wind beneath my wings
Oh, the wind beneath my wings
You, you, you, you are the wind beneath my wings
Fly, fly, fly away, you let me fly so high
Oh, you, you, you, the wind beneath my wings
Oh, you, you, you, the wind beneath my wings
Fly, fly, so high against the sky
So high I almost touch the sky
Thank you, thank you
Thank God for you, the wind beneath my wings.
Im Saal herrscht Totenstille als ich aufhöre zu spielen. Während der ganzen Zeit, in der ich gesungen habe, war mein Blick auf Oz gerichtet. Er kann es kaum glauben was hier grade passiert, das seh ich ihm nur all zu deutlich an. Ich sehe nun, das ihm Tränen in die Augen steigen und er mir sein typisches Oz lächeln schenkt. Ich lächel zurück und weiß, das das Lied seine Wirkung nicht verfehlt hat.
" Danke, Oz...für Alles." sage ich leise und spüre wie sich in meinem Hals ein Kloß bildet, den ich versuche runter zu schlucken.
Oz holt hörbar Luft, zwinkert hektisch.
" Das wäre nicht nötig gewesen...du weißt das ich immer Alles für dich tun werde. Dazu sind Freunde da." Verdammt, sogar jetzt ist er noch souverän!
Nun kann ich mich nicht mehr beherrschen. Ich erhebe mich, stelle die Gitarre zur Seite und umarme Oz, der mittlerweile auch steht. Nun erwacht der Saal zum Leben und das Blitzlichtgewitter setzt ein. Ich spüre, das Oz sich nun an mich klammert und ich spüre seine Tränen an meinem Hals. Ich drehe ihn so, das die Kameras ihn so nicht sehen können und flüster ihm zu: " Ich liebe dich, Mann!" Oz schlägt mir auf den Rücken. " Verdammt Oli, hör jetzt auf, ich versuche grade mich wieder zu fangen." flüstert Oz mir zu und ich muss lachen. " Tut mir Leid, das es kein selbst geschriebenes Lied war." " Vergiss es, das Lied passt. Damit hast du mein Herz berührt." Wir lösen unsere Umarmung und während ich mich den Journalisten zu Wende, wischt sich Oz die Tränen aus dem Gesicht.
" Danke meine Damen und Herren, das sie sich die Zeit genommen haben. Ich hoffe diese Pressekonferenz konnte ihre Neugier ein wenig befriedigen. Eine bitte noch: mir bleiben noch 4 Tage hier in Berlin, die ich gerne so normal wie möglich verbringen würde und möchte sie bitten, meine Privatsphäre zu achten. In Asien stehe ich ihnen dann wieder Voll und Ganz zu Verfügung." Ich blicke die Journalisten an und sehe ein stummes Einvernehmen. Ich nicke lächelnd und langsam beginnt sich der Saal zu leeren.
Ich wende mich Oz zu, der sich wieder gefangen hat. " Steht noch was an?" frag ich nach. " Nein, bisher nicht, aber meist kommen die Anfragen erst einige Minuten später, wenn die Journalisten beim Schreiben merken, das sie noch was wissen wollen. Lauf einfach nicht zu weit weg. Ich halte jede Wette das der Eine oder Andere noch mal nachfragen wird." " Ok, was hälst du davon wenn wir nachher, wenn das erledigt ist einige Gewichte stemmen? Ich hab festgestellt, das Sanne meinen V-Cut total sexy findet und dem will ich heute viel Aufmerksamkeit schenken." erläutere ich lachen und Oz grinst. " Oha, also Bauchtraining bis zu Umfallen. Macht das denn deine Narbe mit?" " Keine Ahnung, lassen wir uns überraschen." Aufeinmal seh ich, das Oz blaß wird und angespannt hinter mich blickt. Irritiert drehe ich mich um und sehe wie meine Mutter auf uns zu kommt. Sie lächelt uns an und ich ich gehe auf sie zu um sie zu umarmen. " Mum, schön dich zu sehen. Woher wusstest du von der PK?" " Hallo mein Schatz. Colin war so lieb und hat mich informiert." Sie streicht mir sanft übers Gesicht. " Du siehst wirklich fantastisch aus Oliver, so Glücklich. Sanne scheint dir sehr gut zu tun." Ich lächel sie sanft an. " Ja Mum, das tut sie. Ich liebe sie so sehr das ich mich ernsthaft frage, wie ich es überleben soll, wenn sie nicht bei mir ist." " Du wirst es überleben und das Wiedersehen wird um so Schöner sein. Heut zu Tage gibt es ja etliche Möglichkeiten im Kontakt zu bleiben und ich bin mir ziemlich sicher, das ihr täglich Kontakt haben werdet, wenn auch nicht körperlich." " Da hast du wohl Recht." sage ich und küsse sie zärtlich auf ihre Wange.
" Mr. Barret, haben sie einen Augenblick Zeit ?" fragt mich ein sehr gut gekleideter Mann. " Sie sind?" frage ich nach und löse mich von meiner Mum. " Ich bin Mario Zanchetti, ich arbeite für Dolce & Gabbana." Er reicht mir die Hand und ich ergreife sie. " Dolce & Gabbana.. find ich gut, ich mag ihre Unterwäsche." sag ich grinsend und zieh etwas den Rand meiner Shorts hoch." " Gut zu wissen. Ich wurde beauftragt sie zu fragen ob sie Interesse an einem Fotoshooting für Dolce & Gabbana hätten, vorzugsweise in unserer Unterwäsche?" Ich sehe ihn sprachlos an.
"Ich bin Sänger, kein Modell." antworte ich und blinzel hektisch. " Das weiß ich, Mr. Barret aber darum geht es auch nicht. Sie verkörpern ein Image, welches sie für DG interessant macht. Einer der besten Fotografen, Mariano Vivanco, würde die Fotos machen, vorzugsweise in New York. Wir wollen ja erst einmal sehen, wie die Fotos aussehen, wenn sie gemacht wurden und dann entscheiden, ob daraus eine Zusammenarbeit entstehen kann. Sehen sie, Mr. Barret,.." " Oliver bitte!" unterbreche ich ihn kurz, " Danke sehr...also Oliver, sie sind ein sehr attraktiver Mann der auf Frauen, als auch auf Männer erotisch wirkt und das ist ein Vorteil für etwaige Kampagnen." Ich höre ihm verblüfft zu. An Werbung oder Ähnliches habe ich bisher gar nicht gedacht, aber die Idee gefällt mir und ein professionelles Fotoshooting wollte ich schon immer mal machen. Ok, für die Alben wurde oft Fotosessions gemacht oder für Promotionzwecke für die Band aber niemals allein. Ich gebe zu, der Gedanke reizt mich. Du bist ein verdammter Narzisst! wirft mir mein Unterbewusstsein entgegen, aber ich ignoriere es. " Mr. Zanchetti, sie haben mich an der Angel." sage ich und lächel ihn offen an. " Wunderbar Oliver! Hier ist meine Visitenkarte. Denken sie drüber nach und rufen sie mich an, wenn sie wissen wann sie in New York sein werden und ich werde alles Andere in die Wege leiten." Er reicht mir seine Visitenkarte und verabschiedt sich dann.
Als ich mich wieder zu Oz umdrehe sehe ich wie er leise mit meiner Mutter redet. Beide wirken seltsam angespannt und ich frage mich, ob sie Streit hatten. Oz kennt meine Mum ja fast so lange wie er mich kennt und es gab öfters Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen. Oz hat nie Irgendetwas einfach so hingenommen und meine Mutter agiert wie eine Mutter halt agiert und versucht immer mich zu schützen. In den Anfängen der Band war es oft besonders schlimm. Oz hat meist meine Kämpfe mit meiner Mutter ausgefochten, da er einfach besser Argumentieren kann als ich. Ich weiß zwar nicht um was es jetzt hier geht, aber es muss was Ernstes sein. Mit einmal kommt mir der Verdacht auf, das es um den Dreier gehen könnte, auch wenn ich keinen Schimmer hab, woher sie das hätte erfahren können. Ich nähre mich den beiden und schlagartig verstummen sie als sie sehen das ich mich nähre.
" Probleme?" frag ich neugierig und blicke von meiner Mum zu Oz. Der schüttelt den Kopf. " Sicher? Du schienst unangenehm überrascht zu sein als meine Mum kam."" Es geht ums liebe Geld, Oliver" sagt meine Mum und ich sehe sie erstaunt an. " Wie? Warum? Verstehe ich nicht! Ich meine du bekommst doch einen nicht unerheblichen Betrag im Monat...reicht der dir nicht?" Meine Mutter lächelt. " Doch Schatz, aber ich würde gerne eine größer Investition vornehmen und wollte einen Vorschuß haben. Ich bat Oz, das er dich deshalb fragen sollte, das hat er, offensichtlich, noch nicht getan." " Eine Investition?" " Ja, ich möchte mir ein neues Haus kaufen und wie du sicherlich weißt sind die nicht grade billig." Ich sehe Oz irritiert an. Der wirkt nun noch nervöser. " Also Mum, von mir aus...nehm dir soviel Geld wie du möchtest. Ich dachte eigentlich das es klar wäre das Oz, der ja einen Blick auf meine Finanzen hat, dir jeder Zeit, jede Summe geben kann. Aber offensichtlich ist das nicht so klar." Ich blicke Oz an, der entschuldigend mit den Schultern zuckt. " Gut, nachdem das geklärt ist...wollen wir was Essen gehen? Ich habe hunger!" Meine Mutter strahlt mich an und auch Oz schafft es nun wieder zu lächeln und wir fahren zusammen Restaurant Zur letzten Instanz. Sanne hatte mir dieses Lokal empfohlen und ich hatte vorsorglich reserviert gehabt. Ich bin froh darüber, das meine Mutter dabei ist, denn ich weiß, das sie die typische berliner Küche vermisst. Und auch ich bin neugierig was Berlin zu bieten hat. Sanne hat mir die Kohlroulade ans Herz gelegt, die ich auch probieren werde.
Als wir Zur letzten Instanz erreichen strahlt meine Mutter übers ganze Gesicht. " Sanne hatte mir das Restaurant empfohlen und ich soll ja die Kohlroulade essen!" sage ich lachend zu meiner Mum, die darauf hin lacht. " Wenn sie hier Eisbein haben werde ich mir mal das gönnen!" ruft meine Mutter erfreut und betritt, nachdem ich ihr die Tür öffne, lachen das Restaurant. Eine übereifrige Kellnerin stürmt gleich auf uns zu und führt uns sofort zu unserem Tisch und überschlägt sich förmlich vor Höflichkeit. Oz grinst bei dem Schauspiel was sich ihm bietet und auch meine Mutter kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich versuche so nett und freundlich zu beleiben wie es mir im Angesicht von zwei breit grinsenden Gesichtern möglich ist. Als wir unsere Getränke geordert haben kann ich mir auch ein Lachen nicht mehr verkneifen. " Ich werde mich nie daran gewöhnen, das mein Sohn Frauen reihenweise um den Finger wickelt." sagt meine Mum und lächelt mich liebevoll an. Als die Getränke kommen bestellen wir unser Essen. Während wir darauf warten erzähle ich von dem Gespräch mit Herrn Zanchetti. Oz fällt die Kinnlade runter. " Ein Fotoshooting für Dolce & Gabbana?" fragt er ungäubig nach. Ich nicke. " Wow, das ist eine super Sache! Ich kann mir jetzt schon lebhaft die Reaktion von Richard vorstellen. Er wird nicht begeistert sein, zumal er ohnehin eine Paranoia hat was dein dauerhaftes verbleiben in der Band angeht." Ich stutze." Was genau meinst du? " " Richard befürchtet ernsthaft das du, in nicht all zu weiter Zukunft, die Band verlassen wirst." " Wie kommt er denn auf die Idee?" Oz zuckt mit den Schultern.
"Schatz, ich sehe das aber auch." Oz und mein Kopf schwenken augenblicklich auf meine Mum um. " Bitte?" " Du bist der Kopf der Band, du schreibst die Musik und die Texte der meisten Lieder. Du ziehst die Jungs mit, aber im Prinzip sind sie austauschbar, du nicht. Du hast deinen Wert noch nicht ganz begriffen, Oliver, aber in dem Moment wo du das machst wirst du umdenken. Eine Band bremst dich auf Dauer aus und es ist nur eine Frage der Zeit, so glaube ich, bis du das Leid bist und dein Ding machen willst." " Aber Mum, die Band ist mein Ding. Ohne die Jungs wäre ich nicht da wo ich jetzt bin!" Meine Mutter lächelt weise, ich sehe ihr genau an, das sie mir kein Wort glaubt. Verdammt! Wieso denken Alle das ich Solitary Brave verlassen werde? Das ist doch mein Leben! Ich schüttel den Kopf um den Gedanken los zu werden. Ich werde Solitary Brave niemals verlassen!
Oz wechselt daraufhin das Thema und erzählt mir, das er für Morgen Abend alles organisiert hat, wie wir es besprochen haben. Ich hab für den Valentinstag ein romantisches Candlelightdinner geplant. " Im The Regent erwartet man euch dann so gegen 21 Uhr. Sanne muss ja bis 20 Uhr arbeiten, ihr könnt euch also Zeit lassen." "Danke Oz. Ach ja, was ich dich fragen wollte: schläfst du eigentlich?" frag ich ihn. Er sieht mich lachend an. " Klar schlafe ich. Dein Leben zu organisieren ist nicht so Zeitaufwendig wie du vielleicht glaubst." antwortet er zwinkernd.
Nach dem Essen fahren wir zum Adlon, wo Oz und ich uns dann direkt zum Fitnessstudio begeben. Unsere Sportsachen sind ja noch vor Ort und dank dem Service vom Adlon sogar frisch gewaschen. Ich liebe es Oliver Barret zu sein. Heute will ich mich ausschliesslich um meine seitliche Bauchmuskulatur kümmern und hab mir mit Oz einige Übungen überlegt. Als wir auf dem Laufbändern uns aufwärmen sehe ich, wie eine sehr attraktive Mitvierzigerin Oz schöne Augen macht. Und zu meiner Überraschung reagiert Oz. Er lächelt sie an und blickt ihr hinter her. " Ey, Oz, sag jetzt nicht das du auf ältere Frauen abfährst?" Oz fällt die Kinnlade runter und wird knall rot. Jetzt kann ich mich nicht mehr halten und fange an zu lachen. Oz steht auf MILF ( Mother I’d Like to Fuck). Damit hab ich nun echt nicht gerechnet aber ok, Jedem das Seine. Nun ist aber einmal mehr meine Neugier geweckt und ich hake nach: " Interessieren dich Frauen in unserem Alter gar nicht?" " Oz schnaubt verächtlich. " Ich bitte dich Oli, die haben mir gar nichts zu bieten, während gestandene Frauen für mich eine Quelle der Inspiration sind. Ihre Interessen sind den Meinen wesentlich ähnlicher. Ausserdem Oli, darf ich dran erinnern, das auch du schon mit einer reiferen Dame Sex hattest?" Verdammt stimmt! Ich muss schmunzeln als die Erinnerung an dieser Nacht wieder in mein Bewusstsein kommen. Soweit ich es noch weiß war sie die Mutter eines Fans. " Stimmt Oz und die Nacht war heiß. Zwar Nichts im Vergleich zu den Nächten mit Sanne aber doch ...ja... es hatte was." Ich laufe weiter und grinse in mich hinein. Die Vorstellung das Oz ältere Damen bevorzugt amüsiert mich. Obwohl es nur logisch ist, das er sie mag. Er wirkt Älter als er ist und ich kann mir lebhaft vorstellen das er für Damen mittleren Alters interessant wirkt.
Nach 30 Minuten Laufen begeben wir uns zu den Geräten. Wir starten ganz locker mit einigen Sit Ups und Crunches ohne Gewichte. Da ich an der Narbe nichts merke, werde ich mutiger und erhöhe die Wiederholungen. Wir machen von den Übungen jeweils drei Sätze und auf dem Weg zu den Seilzuggeräten entdecke ich eine Klimmzugsstange. Ich gehe gradewegs darauf zu und höre wie Oz hörbar aufstöhnt. " Och nee, Oli, komm schon, da halte ich nie im Leben mit!" Ich lache. " Ich habe nie von dir verlangt das du da mithalten sollst!" sage ich und springe an die Klimmzugsstange. Einige Sekunden lasse ich mich nur hängen und sehe wie Oz sich vor mich hinstellt, die Arme verschränkt und die Augenbrauen hochzieht. Ich spanne meinen ganzen Körper an und ziehe meinen Unterkörper mit gestreckten Beinen ganz langsam seitlich hoch. Ich liebe diese Übung, weil ich dabei nahezu alle Muskeln in meinem Oberkörper spüre. Ich wiederhole es auf jeder Seite 30 mal und während der ganzen Zeit muss sich nicht einmal absetzen. Oz schafft das Nie und er verzweifelt fast dran. Einige der Hotelgäste, die ebenfalls im Raum sind beobachten mich nun auch aufmerksam. Zwischen den Sätzen lasse ich mich immer einige Sekunden hängen und spüre wie meine Rumpf und Rückenmuskulatur leicht brennt. Ohne Frage, die Übung ist anstrengend, aber ich liebe sie. Als ich auf beiden Seiten 3 Sätze a 30 Wiederholungen gemacht habe, lasse ich mich von der Klimmzugstange vorsichtig fallen. Das Gefühl, wenn sich die Muskeln augenblicklich entspannen ist unglaublich und ich dehne sofort meinen Oberkörper. Als ich Oz herausfordernd ansehe schüttel er nur den Kopf. Ich grinse ihn an und er verdreht die Augen. " Angeber!" raunt er und ich muss lachen. Am Kabelzug machen wir Kabel Crunches mit Gewichten. Beim ersten Wechselt vergisst Oz die Gewichte für sich anzupassen und als er den Kabelzug greift und ihn an sich ziehen will stöhnt er abermals auf. " Alter, sag mal, wer von uns beiden ist operiert worden?" Ich lache und stecke die Gewichte um, nachdem er das Kabel los gelassen hat. " Eigenartiger Weise fühle ich mich auch nicht so. Liegt vermutlich daran, das mir der ganze Vorfall ja was sehr Schönes eingebracht hat. Weißt du Oz, es fühlt sich an, als ob Sannes Liebe mir unendlich viel Kraft gibt. Ich glaube das ich mit ihr an meiner Seite Berge versetzten kann." Oz sieht mich ernst an und nickt dann zustimmend. " Scheint fast so." An dem Kabelzug machen wir zwei Übungen und zum Abschluss wollen wir uns dann noch zwei Übungen mit den Kurzhanteln antun.
Nach knappen zwei Stunden sind wir dann durch und nach einem ausgiebigen Strechprogramm gehen wir unter die Dusche. Als wir bei Sanne ankommen ist es schon 20.30 Uhr. Marika stürmt sofort auf uns zu als wir die Wohnung betreten. " Das war eine richtig gute Pressekonferenz!" Ich lache und bedanke mich bei ihr. Sie wirkt erstaunlich entspannt und man sieht ihr an das sie verliebt ist. Das erklärt warum sie gestern über Nacht weg blieb. " Falls ihr noch was Essen wollt, in der Küche steht ein Salat. Dazu gibt es Bagette." Oz stürmt sogleich in die Küche, während ich mich in Sannes Zimmer begebe. Als ich es betrete sitzt sie vor ihrem Wäscheschrank am Pc. Sie strahlt mich an, als sie mich sieht und wieder setzt für einen Augenblick mein Herz aus. " Du siehst so gut aus!" Ich lache. " Danke, war dein Werk." Sie lächelt mir liebevoll zu. " Da gab es für mich nicht Viel zu tun." Ich beuge mich zu ihr hinab und küsse sie zärtlich. Ich lasse meine Nase durch ihre Haare gleiten und atme ihren Duft ein, berausche mich einmal mehr an sie. Ein Blick auf ihren Pc verrät mir, das sie wohl grade im Begriff war sich die Pk online anzusehen. Ich hole mir einen Sessel und setzte mich neben sie. " Du hast keine Vorstellung wieviele Videos auf Youtube von der Pk zu finden sind." sagt sie lachend und startet dann ein Video. Sie steht auf, schiebt ihren Stuhl zur Seite und setzt sich auf meinen Schoß und kuschelt sich an mich. Ich liebe es, sie so nah zu spüren und halte sie fest in meinem Arm. Als das Video vorbei ist sieht mich Sanne strahlend an und küsst mich. " Danke, das du meine Identität schützt." " Gern geschehen. War aber nicht ganz uneingenützig. Ich hab noch 4 Tage, die ich gerne ungestört mir dir verbringen möchte!" Sanne kichert und küsst mich ein Weiters mal. " Jetzt ist mir aber auch klar, warum einige Kollegen mir unterstellten, das unsere Beziehung ein Fake sei." Fuck! Wieso Fake? Was ist denn jetzt los? Ich sehe sie verblüfft an und Sanne mus grinsen. " Wie kommen sie denn auf so einen Gedanken?" " Ist dir das echt nicht klar?" Ich schüttel entgeistert den Kopf. " Du hast Oz quasi eine Liebeserklärung gemacht und das vor der Weltpresse und dazu noch Live im Fernsehen. Manche Menschen könnten da durchaus was falsch verstehen." " Sanne, ich bitte dich...das ist doch absurd...kann man denn als Mann keinen Mann seine Gefühle offenbaren ohne Gefahr zu laufen als Schwul zu gelten?" Sanne sieht mich liebvoll an und streicht mir sanft übers Kinn. " Mich musst du das nicht fragen. Ich finde es toll, wenn ein Mann das kann und sich einen Dreck drum scherrt, was Andere davon halten könnten. Aber auf viele Menschen wirkt so ein Verhalten durchaus befremdlich, keine Ahnung warum."
" Na Bravo, jetzt bin ich nicht nur egoistisch und oberflächlich, nein, jetzt bin auch noch schwul...gut aussehend, aber schwul." feixe ich und küsse Sanne leidenschaftlich. " Zwischen zwei Küssen haucht sie. " Ich liebe dich so wie du bist...auch schwul!" Ich muss grinsen. Da fällt mir wieder das Gespräch mit Herrn Zanchetti ein und ich erzähle Sanne davon. Sie sieht mich ungäubig an. " Dolce und & Gabbana?" Ich nicke. " Welcher Fotograf soll die Bilder machen?" " Er hat den Namen zwar erwähnt aber...naja...schon wieder mal vergessen." sage ich und blinzel sie verlegen an. " Mariano Vivanco?" fragt sie und nun blicke ich sie verblüfft an. " Ja, genau der soll das machen. Kennst du ihn etwa?" Erstaunt stelle ich fest das Sannes Augen vor Aufregung anfangen zu leuchten. Sie spring auf und läuft zu ihrem riesigen Bücherregal und greift nach einem Bildband. Sie setzt sich wieder auf meinen Schoß und hält mir das Buch hin. " David Gandy by Dolce & Gabbana. Hmm...kenn ich nicht...wer ist das?" " Das, mein Herz, ist das Gesicht von Dolce & Gabbana. Er gab etlichen Kampagnen sein Gesicht und ist das wohl berühmteste Männermodel der Welt. Mariano Vivanco hat Viele der besten Bilder von David Gandy gemacht. Er ist ein fantastischer Fotograf und es ist eine Ehre von ihm abgelichtet zu werden." Ich sehe mir den Bildband an und verstehe was Sanne meint. Die Bilder sind teilweise atemberaubend schön und voller Natürlichkeit. Der Fotograf mag definitv Aktfotografien, viele Bilder zeigen einen sehr spärlich bekleideten David Gandy. " Was mich interessieren würde: das Buch, warum hast du das? Wegen dem Fotografen oder dem Model?" Sanne kichert und ich stelle amüsiert fest das sie errötet. " Wegen dem Modell." Ich muss grinsen. " Du hast jedenfalls einen bestimmten Typ Mann auf den du stehst." sage ich und lächel sie sanft an. " Vielleicht kannst du ja bei dem Fotosooting dabei sein? Es wird, vermutlich, in der Woche stattfinden wenn ich in New York sein werde. Meinst du du kannst dir da einige freie Tage organisieren? Ich möche dir auch gerne mal meine Welt zeigen und New York wäre ein sehr guter Anfang." Sanne strahlt mich freudig erregt an. " Nichts wird mich davon abhalten können, ich hab eh noch Resturlaub, den ich einfach einfordern werde."
Nun küsst mich Sanne leidenschaftlich. Ich erwidere ihren Kuss mit gleicher Leidenschaft und spüre wie mich die Lust auf diese Frau voll erwischt. Sanne rutscht etwas nach vorn zu meinen Knien und zieht mein Shirt hoch. Sie saugt scharf die Luft ein als mein Unterbauch sichtbar wird. Ihre Finger gleiten über meine Muskeln und ich spüre wieder dieses faszinierende Kribbeln was von ihren Fingern ausgeht und meinen ganzen Körper durchströmt. " Hmm, du hast trainiert." murmelt sie und fährt mir den Fingern meine V-Cut Linien nach. Himmel, ich hatte keine Ahnung das das eine erogene Zone bei mir ist! " Oh Gott...verdammt, das fühlt sich gut an." stöhne ich, völlig überwältig von dem was ich grade empfinde. Sanne öffnet nun meine Jeans, erst den Knopf, dann den Reißverschluss und befreit meinen harten Schwanz, der ihr förmlich entgegen springt. Als sie ihn berührt stöhne ich laut auf. Wie kann es sein das alles sich so intensiv anfühlt? Ich kann mich jetzt nicht mehr beherrschen, stehe auf und trage Sanne zum Bett. Küssend lassen wir uns darauf sinken und ziehen uns gegenseitig aus. Ich sehe in ihren Augen unbändige Lust auf mich, was mich zusätzlich erregt. Ihre leichten Berührungen, ihre sanften Küsse, mit denen sie meinen Körper bedeckt treiben mich fast in den Wahnsinn. " Ich liebe dich so sehr." raune ich in ihr Ohr und küsse sie sanft auf ihren Hals. " Ich will mich in dir verlieren. Wie kann man einen Menschen so sehr begehren? Du machst mich wahnsinnig, Sanne." stöhne ich. " Ich liebe dich, Oli." flüstert Sanne zärtlich und ich spüre wie ihre Hände langsam, ganz langsam abwärts wandern.
Kapitel 13
" Zu Allererst, Oliver, sie sehen fantastisch aus!" Ein allgmeines, zustimmendes Gemurmel ist zu hören.
" Danke sehr. Ich fühle mich auch fantastisch." sage ich und strahle in die Menge.
" Gerüchten zu Folge war es ein Blinddarmdurchbruch. Was ist an diesem Gerücht dran?"
" Die Gerüchte stimmen, ich hatte tatsächlich einen Blinddarmdurchbruch, der sehr gut verheilt."
Oz ruft den nächsten Reporter auf.
" Oliver, sie sollen einen Tag nach der Op, das Krankenhaus auf eignem Wunsch verlassen haben. War das nicht riskant?"
" Nein, war es nicht. Ich hatte ja 24 Stunden eine Krankenschwester um mich, die sich liebevoll um mich gekümmert hat und es noch immer tut."
Urplötzlich schiessen etliche Hände nach oben und wollen auf die Reporterliste. Mir ist sofort klar, daß die Fragen, was meine Gesundheit angeht nun erledigt sind. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und Oz sieht mich belustigt an. Er ruft den nächsten Journalisten auf.
" Die junge Dame, die sie am letzten Wochenende der Welt als ihre Freundin vorgestellt haben, ist sie die Krankenschwester, die sich liebevoll um sie gekümmert hat?"
" Ja, diese junge Dame ist diese Krankenschwester!"
" Oliver, sie haben sich also während der Op in eine Krankenschwester verliebt?" fragt ein anderer Reporter und lächelt mich an.
" Nicht während, davor."
" Verraten sie uns ihren Namen?"
" Nein, das werde ich nicht tun.Ich möchte ihr gerne noch etwas Privatsphäre gönnen."
" Ihre Freundin ist berufstätig. Wie wollen sie beide den Spagat zwischen Beruf und Beziehung meistern?"
" Auf diese Frage kann ich ihnen beim besten Willen nicht antworten, da ich es selber noch nicht weiß."
" Sie sind ja nicht grade dafür bekannt ernste Beziehungen zu führen. Man sagt ihnen ja ehr nach, das sie es mit Treue nicht so genau nehmen. Was soll diesmal anders sein?"
" Sie meinen ausser der Tatsache, das sie die erste Frau ist, die ich offiziell als meine Freundin präsentiert habe? Nun, da kann ich ihnen ruhigen Gewissens sagen das Alles, zum mitschreiben, Alles diesmal anders ist."
" Da Alles anders ist, wird das nicht ihre Band beeinflussen?"
" Nein, das denk ich nicht. Meine Freundin weiß wer ich bin und was mir die Band bedeutet. Sie weiß auch das ich nie die Band in Stich lasse und ich bin mir ziemlich sicher, das sie das niemals verlangen würde."
" Sie reden also mit ihr über solche Dinge?"
Die Frage verblüfft mich.
" Ja sicher, reden sie mit ihrer Frau oder Freundin nicht über solche Dinge?" Der Journalist sieht mich jetzt verblüfft an, antwortet aber schliesslich.
" Sicher Oliver, red ich mit meine Frau über solche Dinge, nur von ihnen hätte ich, und ich denke mal ein Großteil der Kollegen, das so nicht erwartet. Sie galten bisher, was Frauen anging, als Egoist."
" Daran hat sich Nichts geändert. Meine Freundin weiß das ich egoistisch und oberflächlich bin. Sie akzeptiert das. Und ob sie es glauben, oder nicht, alleine diese Akzeptanz führt dazu, das ich mich langsam aber sicher verändere. Wir reden viel, nun ja, immer hin müssen wir uns ja erst kennen lernen. Ihre Meinung, ihre Ansichten sind mir wichtig. Bisher gab es kaum Menschen in meinem Leben auf deren Meinung ich Wert gelegt hab. Einer dieser Menschen sitzt neben mir. Er hat mir schonend beigebracht, das ich mich, in dieser kurzen Zeit, schon verändert habe und sie dürfen Alle sehr gespannt sein, wohin das führen wird. Selbst ich habe keinen blassen Schimmer." sage ich und lächel.
" Wird diese persönliche Entwicklung auf die Musik Einfluss haben?"
" Das will ich doch hoffen! Aber mal im Ernst, ich habe jetzt schon einige Ideen, die ganz bestimmt ihren Weg aufs nächste Album finden werden. Die Liebe zu meiner Freundin scheint eine wahre Inspirationsquelle zu sein."
" Sie haben jetzt das große Wort Liebe in den Mund genommen. Was macht sie so sicher, Oliver, das es nicht nur wieder eine belanglose Liebelei ist?"
" Das Gefühl was ich habe wenn ich ihre Stimme höre oder ich ihre Berührungen spüre. Ich kann es nicht in Worte fassen aber ich weiß das ich vorher sowas noch nie empfunden habe. Jede Berührung ist wie ein kleiner Stromschlag, der durch meinen ganzen Körper jagdt, mir die Sinne raubt. Wenn sie mich ansieht hab ich das Gefühl das sie in meine Seele blicken kann. Es ist wirklich schwer zu beschreiben und ich wünsche jeden Menschen, das er das einmal in seinem Leben spürt, was ich fühle."
" Das kling nach der großen Liebe."
Ich schmunzel.
" Der einzig wahren Liebe!" stimme ich dem Journalisten zu.
" Die Zeit, die ihnen hier in Berlin noch bleibt ist ja beschränkt. Wie sehen jetzt die weiteren Tourpläne aus?"
" Es ist geplant, das ich am 18.2. nach Singapur fliege, wo ich mich mit den Jungs treffen werde." Oz gibt darauf hin eine ergänzende Erklärung ab. " Ich hatte ihnen ein Handout gegeben, da stehen alle bisher bestätigten Termine drin, selbstverständlich mit den aktualisierten Konzertterminen bis zum Mai. Im Mai haben Solitary Brave urlaub, um dann für die Openairfestivals fit zu sein."
Ich sehe Oz erstaunt an. Wann zum Teufel, hat er das denn gemacht? Schläft er eigentlich?
" Wird ihre Freundin sie begleiten?"
" Da sie beruftstätig ist und an einem Urlaubsplan gebunden ist...nein, wird sie nicht."
Die Fragen gehen nun wieder in Richtung der Band und zu aktuellen Platzierungen. Ich bin angenehm überrascht das die Fragen bezüglich Sanne recht unspektakulär waren und ich mich keinen Augenblick unbehaglich fühlte. Als sich die Pk dem Ende nährt wage ich das, was ich für Oz geplant habe.
" Wie es aussieht war es das. Ich möchte sie aber trotzdem noch bitten, mir einige Minuten ihrer Zeit zu schenken." Ich stehe auf und hole meine Gitarre, setze mich wieder und drehe mich so, das ich auf Oz blicken kann, der mich neugierig ansieht. Die anwesenden Journalisten beobachten mich aufmerksam und ich kann die Spannung schon fast mit den Händen greifen.
" Ich möchte heute die Gelegenheit ergreifen und mich bei einem Menschen bedanken, der schon seit Kindertagen, an meiner Seite ist. In den letzten Tagen war er mir eine wertvolle Hilfe und mir wurde bewusst, das ich mich nie bei ihm bedankt habe. Es ist schon eigenartig, wie sehr ein Erlebnis...ein Ereignis...einen Menschen verändern kann. Das Lied ,das ich jetzt für ihn spielen möchte fand ich vor gar nicht all zu langer Zeit furchtbar und ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen es jemals zu singen, gescheige denn vor Publikum. Aber heute... ich habe entdeckt, das der Text genau das ausdrückt, was ich ihm heute sagen möchte...was ich schon längst hätte sagen müssen. Das hier ist für dich Oz!" Ich sehe ihn an und höre wie er scharf die Luft einsaugt. Ich beginne die Saiten meiner Gitarre zu spielen und als ich den Rhythmus gefunden hab fange ich an zu singen.
It must have been cold there in my shadow
To never have sunlight on your face
You were content to let me shine, that's your way
You always walked a step behind
So I was the one with all the glory
While you were the one with all the strength
A beautiful face without a name for so long
A beautiful smile to hide the pain
Did you ever know that you're my hero
And everything I would like to be?
I can fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
It might have appeared to go unnoticed
But I've got it all here in my heart
I want you to know, I know the truth, of course I know it
I would be nothing without you
Did you ever know that you're my hero?
You're everything I wish I could be
I could fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
Did I ever tell you you're my hero?
You're everything, everything I wish I could be
Oh, and I, I could fly higher than an eagle
For you are the wind beneath my wings
'Cause you are the wind beneath my wings
Oh, the wind beneath my wings
You, you, you, you are the wind beneath my wings
Fly, fly, fly away, you let me fly so high
Oh, you, you, you, the wind beneath my wings
Oh, you, you, you, the wind beneath my wings
Fly, fly, so high against the sky
So high I almost touch the sky
Thank you, thank you
Thank God for you, the wind beneath my wings.
Im Saal herrscht Totenstille als ich aufhöre zu spielen. Während der ganzen Zeit, in der ich gesungen habe, war mein Blick auf Oz gerichtet. Er kann es kaum glauben was hier grade passiert, das seh ich ihm nur all zu deutlich an. Ich sehe nun, das ihm Tränen in die Augen steigen und er mir sein typisches Oz lächeln schenkt. Ich lächel zurück und weiß, das das Lied seine Wirkung nicht verfehlt hat.
" Danke, Oz...für Alles." sage ich leise und spüre wie sich in meinem Hals ein Kloß bildet, den ich versuche runter zu schlucken.
Oz holt hörbar Luft, zwinkert hektisch.
" Das wäre nicht nötig gewesen...du weißt das ich immer Alles für dich tun werde. Dazu sind Freunde da." Verdammt, sogar jetzt ist er noch souverän!
Nun kann ich mich nicht mehr beherrschen. Ich erhebe mich, stelle die Gitarre zur Seite und umarme Oz, der mittlerweile auch steht. Nun erwacht der Saal zum Leben und das Blitzlichtgewitter setzt ein. Ich spüre, das Oz sich nun an mich klammert und ich spüre seine Tränen an meinem Hals. Ich drehe ihn so, das die Kameras ihn so nicht sehen können und flüster ihm zu: " Ich liebe dich, Mann!" Oz schlägt mir auf den Rücken. " Verdammt Oli, hör jetzt auf, ich versuche grade mich wieder zu fangen." flüstert Oz mir zu und ich muss lachen. " Tut mir Leid, das es kein selbst geschriebenes Lied war." " Vergiss es, das Lied passt. Damit hast du mein Herz berührt." Wir lösen unsere Umarmung und während ich mich den Journalisten zu Wende, wischt sich Oz die Tränen aus dem Gesicht.
" Danke meine Damen und Herren, das sie sich die Zeit genommen haben. Ich hoffe diese Pressekonferenz konnte ihre Neugier ein wenig befriedigen. Eine bitte noch: mir bleiben noch 4 Tage hier in Berlin, die ich gerne so normal wie möglich verbringen würde und möchte sie bitten, meine Privatsphäre zu achten. In Asien stehe ich ihnen dann wieder Voll und Ganz zu Verfügung." Ich blicke die Journalisten an und sehe ein stummes Einvernehmen. Ich nicke lächelnd und langsam beginnt sich der Saal zu leeren.
Ich wende mich Oz zu, der sich wieder gefangen hat. " Steht noch was an?" frag ich nach. " Nein, bisher nicht, aber meist kommen die Anfragen erst einige Minuten später, wenn die Journalisten beim Schreiben merken, das sie noch was wissen wollen. Lauf einfach nicht zu weit weg. Ich halte jede Wette das der Eine oder Andere noch mal nachfragen wird." " Ok, was hälst du davon wenn wir nachher, wenn das erledigt ist einige Gewichte stemmen? Ich hab festgestellt, das Sanne meinen V-Cut total sexy findet und dem will ich heute viel Aufmerksamkeit schenken." erläutere ich lachen und Oz grinst. " Oha, also Bauchtraining bis zu Umfallen. Macht das denn deine Narbe mit?" " Keine Ahnung, lassen wir uns überraschen." Aufeinmal seh ich, das Oz blaß wird und angespannt hinter mich blickt. Irritiert drehe ich mich um und sehe wie meine Mutter auf uns zu kommt. Sie lächelt uns an und ich ich gehe auf sie zu um sie zu umarmen. " Mum, schön dich zu sehen. Woher wusstest du von der PK?" " Hallo mein Schatz. Colin war so lieb und hat mich informiert." Sie streicht mir sanft übers Gesicht. " Du siehst wirklich fantastisch aus Oliver, so Glücklich. Sanne scheint dir sehr gut zu tun." Ich lächel sie sanft an. " Ja Mum, das tut sie. Ich liebe sie so sehr das ich mich ernsthaft frage, wie ich es überleben soll, wenn sie nicht bei mir ist." " Du wirst es überleben und das Wiedersehen wird um so Schöner sein. Heut zu Tage gibt es ja etliche Möglichkeiten im Kontakt zu bleiben und ich bin mir ziemlich sicher, das ihr täglich Kontakt haben werdet, wenn auch nicht körperlich." " Da hast du wohl Recht." sage ich und küsse sie zärtlich auf ihre Wange.
" Mr. Barret, haben sie einen Augenblick Zeit ?" fragt mich ein sehr gut gekleideter Mann. " Sie sind?" frage ich nach und löse mich von meiner Mum. " Ich bin Mario Zanchetti, ich arbeite für Dolce & Gabbana." Er reicht mir die Hand und ich ergreife sie. " Dolce & Gabbana.. find ich gut, ich mag ihre Unterwäsche." sag ich grinsend und zieh etwas den Rand meiner Shorts hoch." " Gut zu wissen. Ich wurde beauftragt sie zu fragen ob sie Interesse an einem Fotoshooting für Dolce & Gabbana hätten, vorzugsweise in unserer Unterwäsche?" Ich sehe ihn sprachlos an.
"Ich bin Sänger, kein Modell." antworte ich und blinzel hektisch. " Das weiß ich, Mr. Barret aber darum geht es auch nicht. Sie verkörpern ein Image, welches sie für DG interessant macht. Einer der besten Fotografen, Mariano Vivanco, würde die Fotos machen, vorzugsweise in New York. Wir wollen ja erst einmal sehen, wie die Fotos aussehen, wenn sie gemacht wurden und dann entscheiden, ob daraus eine Zusammenarbeit entstehen kann. Sehen sie, Mr. Barret,.." " Oliver bitte!" unterbreche ich ihn kurz, " Danke sehr...also Oliver, sie sind ein sehr attraktiver Mann der auf Frauen, als auch auf Männer erotisch wirkt und das ist ein Vorteil für etwaige Kampagnen." Ich höre ihm verblüfft zu. An Werbung oder Ähnliches habe ich bisher gar nicht gedacht, aber die Idee gefällt mir und ein professionelles Fotoshooting wollte ich schon immer mal machen. Ok, für die Alben wurde oft Fotosessions gemacht oder für Promotionzwecke für die Band aber niemals allein. Ich gebe zu, der Gedanke reizt mich. Du bist ein verdammter Narzisst! wirft mir mein Unterbewusstsein entgegen, aber ich ignoriere es. " Mr. Zanchetti, sie haben mich an der Angel." sage ich und lächel ihn offen an. " Wunderbar Oliver! Hier ist meine Visitenkarte. Denken sie drüber nach und rufen sie mich an, wenn sie wissen wann sie in New York sein werden und ich werde alles Andere in die Wege leiten." Er reicht mir seine Visitenkarte und verabschiedt sich dann.
Als ich mich wieder zu Oz umdrehe sehe ich wie er leise mit meiner Mutter redet. Beide wirken seltsam angespannt und ich frage mich, ob sie Streit hatten. Oz kennt meine Mum ja fast so lange wie er mich kennt und es gab öfters Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen. Oz hat nie Irgendetwas einfach so hingenommen und meine Mutter agiert wie eine Mutter halt agiert und versucht immer mich zu schützen. In den Anfängen der Band war es oft besonders schlimm. Oz hat meist meine Kämpfe mit meiner Mutter ausgefochten, da er einfach besser Argumentieren kann als ich. Ich weiß zwar nicht um was es jetzt hier geht, aber es muss was Ernstes sein. Mit einmal kommt mir der Verdacht auf, das es um den Dreier gehen könnte, auch wenn ich keinen Schimmer hab, woher sie das hätte erfahren können. Ich nähre mich den beiden und schlagartig verstummen sie als sie sehen das ich mich nähre.
" Probleme?" frag ich neugierig und blicke von meiner Mum zu Oz. Der schüttelt den Kopf. " Sicher? Du schienst unangenehm überrascht zu sein als meine Mum kam."" Es geht ums liebe Geld, Oliver" sagt meine Mum und ich sehe sie erstaunt an. " Wie? Warum? Verstehe ich nicht! Ich meine du bekommst doch einen nicht unerheblichen Betrag im Monat...reicht der dir nicht?" Meine Mutter lächelt. " Doch Schatz, aber ich würde gerne eine größer Investition vornehmen und wollte einen Vorschuß haben. Ich bat Oz, das er dich deshalb fragen sollte, das hat er, offensichtlich, noch nicht getan." " Eine Investition?" " Ja, ich möchte mir ein neues Haus kaufen und wie du sicherlich weißt sind die nicht grade billig." Ich sehe Oz irritiert an. Der wirkt nun noch nervöser. " Also Mum, von mir aus...nehm dir soviel Geld wie du möchtest. Ich dachte eigentlich das es klar wäre das Oz, der ja einen Blick auf meine Finanzen hat, dir jeder Zeit, jede Summe geben kann. Aber offensichtlich ist das nicht so klar." Ich blicke Oz an, der entschuldigend mit den Schultern zuckt. " Gut, nachdem das geklärt ist...wollen wir was Essen gehen? Ich habe hunger!" Meine Mutter strahlt mich an und auch Oz schafft es nun wieder zu lächeln und wir fahren zusammen Restaurant Zur letzten Instanz. Sanne hatte mir dieses Lokal empfohlen und ich hatte vorsorglich reserviert gehabt. Ich bin froh darüber, das meine Mutter dabei ist, denn ich weiß, das sie die typische berliner Küche vermisst. Und auch ich bin neugierig was Berlin zu bieten hat. Sanne hat mir die Kohlroulade ans Herz gelegt, die ich auch probieren werde.
Als wir Zur letzten Instanz erreichen strahlt meine Mutter übers ganze Gesicht. " Sanne hatte mir das Restaurant empfohlen und ich soll ja die Kohlroulade essen!" sage ich lachend zu meiner Mum, die darauf hin lacht. " Wenn sie hier Eisbein haben werde ich mir mal das gönnen!" ruft meine Mutter erfreut und betritt, nachdem ich ihr die Tür öffne, lachen das Restaurant. Eine übereifrige Kellnerin stürmt gleich auf uns zu und führt uns sofort zu unserem Tisch und überschlägt sich förmlich vor Höflichkeit. Oz grinst bei dem Schauspiel was sich ihm bietet und auch meine Mutter kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich versuche so nett und freundlich zu beleiben wie es mir im Angesicht von zwei breit grinsenden Gesichtern möglich ist. Als wir unsere Getränke geordert haben kann ich mir auch ein Lachen nicht mehr verkneifen. " Ich werde mich nie daran gewöhnen, das mein Sohn Frauen reihenweise um den Finger wickelt." sagt meine Mum und lächelt mich liebevoll an. Als die Getränke kommen bestellen wir unser Essen. Während wir darauf warten erzähle ich von dem Gespräch mit Herrn Zanchetti. Oz fällt die Kinnlade runter. " Ein Fotoshooting für Dolce & Gabbana?" fragt er ungäubig nach. Ich nicke. " Wow, das ist eine super Sache! Ich kann mir jetzt schon lebhaft die Reaktion von Richard vorstellen. Er wird nicht begeistert sein, zumal er ohnehin eine Paranoia hat was dein dauerhaftes verbleiben in der Band angeht." Ich stutze." Was genau meinst du? " " Richard befürchtet ernsthaft das du, in nicht all zu weiter Zukunft, die Band verlassen wirst." " Wie kommt er denn auf die Idee?" Oz zuckt mit den Schultern.
"Schatz, ich sehe das aber auch." Oz und mein Kopf schwenken augenblicklich auf meine Mum um. " Bitte?" " Du bist der Kopf der Band, du schreibst die Musik und die Texte der meisten Lieder. Du ziehst die Jungs mit, aber im Prinzip sind sie austauschbar, du nicht. Du hast deinen Wert noch nicht ganz begriffen, Oliver, aber in dem Moment wo du das machst wirst du umdenken. Eine Band bremst dich auf Dauer aus und es ist nur eine Frage der Zeit, so glaube ich, bis du das Leid bist und dein Ding machen willst." " Aber Mum, die Band ist mein Ding. Ohne die Jungs wäre ich nicht da wo ich jetzt bin!" Meine Mutter lächelt weise, ich sehe ihr genau an, das sie mir kein Wort glaubt. Verdammt! Wieso denken Alle das ich Solitary Brave verlassen werde? Das ist doch mein Leben! Ich schüttel den Kopf um den Gedanken los zu werden. Ich werde Solitary Brave niemals verlassen!
Oz wechselt daraufhin das Thema und erzählt mir, das er für Morgen Abend alles organisiert hat, wie wir es besprochen haben. Ich hab für den Valentinstag ein romantisches Candlelightdinner geplant. " Im The Regent erwartet man euch dann so gegen 21 Uhr. Sanne muss ja bis 20 Uhr arbeiten, ihr könnt euch also Zeit lassen." "Danke Oz. Ach ja, was ich dich fragen wollte: schläfst du eigentlich?" frag ich ihn. Er sieht mich lachend an. " Klar schlafe ich. Dein Leben zu organisieren ist nicht so Zeitaufwendig wie du vielleicht glaubst." antwortet er zwinkernd.
Nach dem Essen fahren wir zum Adlon, wo Oz und ich uns dann direkt zum Fitnessstudio begeben. Unsere Sportsachen sind ja noch vor Ort und dank dem Service vom Adlon sogar frisch gewaschen. Ich liebe es Oliver Barret zu sein. Heute will ich mich ausschliesslich um meine seitliche Bauchmuskulatur kümmern und hab mir mit Oz einige Übungen überlegt. Als wir auf dem Laufbändern uns aufwärmen sehe ich, wie eine sehr attraktive Mitvierzigerin Oz schöne Augen macht. Und zu meiner Überraschung reagiert Oz. Er lächelt sie an und blickt ihr hinter her. " Ey, Oz, sag jetzt nicht das du auf ältere Frauen abfährst?" Oz fällt die Kinnlade runter und wird knall rot. Jetzt kann ich mich nicht mehr halten und fange an zu lachen. Oz steht auf MILF ( Mother I’d Like to Fuck). Damit hab ich nun echt nicht gerechnet aber ok, Jedem das Seine. Nun ist aber einmal mehr meine Neugier geweckt und ich hake nach: " Interessieren dich Frauen in unserem Alter gar nicht?" " Oz schnaubt verächtlich. " Ich bitte dich Oli, die haben mir gar nichts zu bieten, während gestandene Frauen für mich eine Quelle der Inspiration sind. Ihre Interessen sind den Meinen wesentlich ähnlicher. Ausserdem Oli, darf ich dran erinnern, das auch du schon mit einer reiferen Dame Sex hattest?" Verdammt stimmt! Ich muss schmunzeln als die Erinnerung an dieser Nacht wieder in mein Bewusstsein kommen. Soweit ich es noch weiß war sie die Mutter eines Fans. " Stimmt Oz und die Nacht war heiß. Zwar Nichts im Vergleich zu den Nächten mit Sanne aber doch ...ja... es hatte was." Ich laufe weiter und grinse in mich hinein. Die Vorstellung das Oz ältere Damen bevorzugt amüsiert mich. Obwohl es nur logisch ist, das er sie mag. Er wirkt Älter als er ist und ich kann mir lebhaft vorstellen das er für Damen mittleren Alters interessant wirkt.
Nach 30 Minuten Laufen begeben wir uns zu den Geräten. Wir starten ganz locker mit einigen Sit Ups und Crunches ohne Gewichte. Da ich an der Narbe nichts merke, werde ich mutiger und erhöhe die Wiederholungen. Wir machen von den Übungen jeweils drei Sätze und auf dem Weg zu den Seilzuggeräten entdecke ich eine Klimmzugsstange. Ich gehe gradewegs darauf zu und höre wie Oz hörbar aufstöhnt. " Och nee, Oli, komm schon, da halte ich nie im Leben mit!" Ich lache. " Ich habe nie von dir verlangt das du da mithalten sollst!" sage ich und springe an die Klimmzugsstange. Einige Sekunden lasse ich mich nur hängen und sehe wie Oz sich vor mich hinstellt, die Arme verschränkt und die Augenbrauen hochzieht. Ich spanne meinen ganzen Körper an und ziehe meinen Unterkörper mit gestreckten Beinen ganz langsam seitlich hoch. Ich liebe diese Übung, weil ich dabei nahezu alle Muskeln in meinem Oberkörper spüre. Ich wiederhole es auf jeder Seite 30 mal und während der ganzen Zeit muss sich nicht einmal absetzen. Oz schafft das Nie und er verzweifelt fast dran. Einige der Hotelgäste, die ebenfalls im Raum sind beobachten mich nun auch aufmerksam. Zwischen den Sätzen lasse ich mich immer einige Sekunden hängen und spüre wie meine Rumpf und Rückenmuskulatur leicht brennt. Ohne Frage, die Übung ist anstrengend, aber ich liebe sie. Als ich auf beiden Seiten 3 Sätze a 30 Wiederholungen gemacht habe, lasse ich mich von der Klimmzugstange vorsichtig fallen. Das Gefühl, wenn sich die Muskeln augenblicklich entspannen ist unglaublich und ich dehne sofort meinen Oberkörper. Als ich Oz herausfordernd ansehe schüttel er nur den Kopf. Ich grinse ihn an und er verdreht die Augen. " Angeber!" raunt er und ich muss lachen. Am Kabelzug machen wir Kabel Crunches mit Gewichten. Beim ersten Wechselt vergisst Oz die Gewichte für sich anzupassen und als er den Kabelzug greift und ihn an sich ziehen will stöhnt er abermals auf. " Alter, sag mal, wer von uns beiden ist operiert worden?" Ich lache und stecke die Gewichte um, nachdem er das Kabel los gelassen hat. " Eigenartiger Weise fühle ich mich auch nicht so. Liegt vermutlich daran, das mir der ganze Vorfall ja was sehr Schönes eingebracht hat. Weißt du Oz, es fühlt sich an, als ob Sannes Liebe mir unendlich viel Kraft gibt. Ich glaube das ich mit ihr an meiner Seite Berge versetzten kann." Oz sieht mich ernst an und nickt dann zustimmend. " Scheint fast so." An dem Kabelzug machen wir zwei Übungen und zum Abschluss wollen wir uns dann noch zwei Übungen mit den Kurzhanteln antun.
Nach knappen zwei Stunden sind wir dann durch und nach einem ausgiebigen Strechprogramm gehen wir unter die Dusche. Als wir bei Sanne ankommen ist es schon 20.30 Uhr. Marika stürmt sofort auf uns zu als wir die Wohnung betreten. " Das war eine richtig gute Pressekonferenz!" Ich lache und bedanke mich bei ihr. Sie wirkt erstaunlich entspannt und man sieht ihr an das sie verliebt ist. Das erklärt warum sie gestern über Nacht weg blieb. " Falls ihr noch was Essen wollt, in der Küche steht ein Salat. Dazu gibt es Bagette." Oz stürmt sogleich in die Küche, während ich mich in Sannes Zimmer begebe. Als ich es betrete sitzt sie vor ihrem Wäscheschrank am Pc. Sie strahlt mich an, als sie mich sieht und wieder setzt für einen Augenblick mein Herz aus. " Du siehst so gut aus!" Ich lache. " Danke, war dein Werk." Sie lächelt mir liebevoll zu. " Da gab es für mich nicht Viel zu tun." Ich beuge mich zu ihr hinab und küsse sie zärtlich. Ich lasse meine Nase durch ihre Haare gleiten und atme ihren Duft ein, berausche mich einmal mehr an sie. Ein Blick auf ihren Pc verrät mir, das sie wohl grade im Begriff war sich die Pk online anzusehen. Ich hole mir einen Sessel und setzte mich neben sie. " Du hast keine Vorstellung wieviele Videos auf Youtube von der Pk zu finden sind." sagt sie lachend und startet dann ein Video. Sie steht auf, schiebt ihren Stuhl zur Seite und setzt sich auf meinen Schoß und kuschelt sich an mich. Ich liebe es, sie so nah zu spüren und halte sie fest in meinem Arm. Als das Video vorbei ist sieht mich Sanne strahlend an und küsst mich. " Danke, das du meine Identität schützt." " Gern geschehen. War aber nicht ganz uneingenützig. Ich hab noch 4 Tage, die ich gerne ungestört mir dir verbringen möchte!" Sanne kichert und küsst mich ein Weiters mal. " Jetzt ist mir aber auch klar, warum einige Kollegen mir unterstellten, das unsere Beziehung ein Fake sei." Fuck! Wieso Fake? Was ist denn jetzt los? Ich sehe sie verblüfft an und Sanne mus grinsen. " Wie kommen sie denn auf so einen Gedanken?" " Ist dir das echt nicht klar?" Ich schüttel entgeistert den Kopf. " Du hast Oz quasi eine Liebeserklärung gemacht und das vor der Weltpresse und dazu noch Live im Fernsehen. Manche Menschen könnten da durchaus was falsch verstehen." " Sanne, ich bitte dich...das ist doch absurd...kann man denn als Mann keinen Mann seine Gefühle offenbaren ohne Gefahr zu laufen als Schwul zu gelten?" Sanne sieht mich liebvoll an und streicht mir sanft übers Kinn. " Mich musst du das nicht fragen. Ich finde es toll, wenn ein Mann das kann und sich einen Dreck drum scherrt, was Andere davon halten könnten. Aber auf viele Menschen wirkt so ein Verhalten durchaus befremdlich, keine Ahnung warum."
" Na Bravo, jetzt bin ich nicht nur egoistisch und oberflächlich, nein, jetzt bin auch noch schwul...gut aussehend, aber schwul." feixe ich und küsse Sanne leidenschaftlich. " Zwischen zwei Küssen haucht sie. " Ich liebe dich so wie du bist...auch schwul!" Ich muss grinsen. Da fällt mir wieder das Gespräch mit Herrn Zanchetti ein und ich erzähle Sanne davon. Sie sieht mich ungäubig an. " Dolce und & Gabbana?" Ich nicke. " Welcher Fotograf soll die Bilder machen?" " Er hat den Namen zwar erwähnt aber...naja...schon wieder mal vergessen." sage ich und blinzel sie verlegen an. " Mariano Vivanco?" fragt sie und nun blicke ich sie verblüfft an. " Ja, genau der soll das machen. Kennst du ihn etwa?" Erstaunt stelle ich fest das Sannes Augen vor Aufregung anfangen zu leuchten. Sie spring auf und läuft zu ihrem riesigen Bücherregal und greift nach einem Bildband. Sie setzt sich wieder auf meinen Schoß und hält mir das Buch hin. " David Gandy by Dolce & Gabbana. Hmm...kenn ich nicht...wer ist das?" " Das, mein Herz, ist das Gesicht von Dolce & Gabbana. Er gab etlichen Kampagnen sein Gesicht und ist das wohl berühmteste Männermodel der Welt. Mariano Vivanco hat Viele der besten Bilder von David Gandy gemacht. Er ist ein fantastischer Fotograf und es ist eine Ehre von ihm abgelichtet zu werden." Ich sehe mir den Bildband an und verstehe was Sanne meint. Die Bilder sind teilweise atemberaubend schön und voller Natürlichkeit. Der Fotograf mag definitv Aktfotografien, viele Bilder zeigen einen sehr spärlich bekleideten David Gandy. " Was mich interessieren würde: das Buch, warum hast du das? Wegen dem Fotografen oder dem Model?" Sanne kichert und ich stelle amüsiert fest das sie errötet. " Wegen dem Modell." Ich muss grinsen. " Du hast jedenfalls einen bestimmten Typ Mann auf den du stehst." sage ich und lächel sie sanft an. " Vielleicht kannst du ja bei dem Fotosooting dabei sein? Es wird, vermutlich, in der Woche stattfinden wenn ich in New York sein werde. Meinst du du kannst dir da einige freie Tage organisieren? Ich möche dir auch gerne mal meine Welt zeigen und New York wäre ein sehr guter Anfang." Sanne strahlt mich freudig erregt an. " Nichts wird mich davon abhalten können, ich hab eh noch Resturlaub, den ich einfach einfordern werde."
Nun küsst mich Sanne leidenschaftlich. Ich erwidere ihren Kuss mit gleicher Leidenschaft und spüre wie mich die Lust auf diese Frau voll erwischt. Sanne rutscht etwas nach vorn zu meinen Knien und zieht mein Shirt hoch. Sie saugt scharf die Luft ein als mein Unterbauch sichtbar wird. Ihre Finger gleiten über meine Muskeln und ich spüre wieder dieses faszinierende Kribbeln was von ihren Fingern ausgeht und meinen ganzen Körper durchströmt. " Hmm, du hast trainiert." murmelt sie und fährt mir den Fingern meine V-Cut Linien nach. Himmel, ich hatte keine Ahnung das das eine erogene Zone bei mir ist! " Oh Gott...verdammt, das fühlt sich gut an." stöhne ich, völlig überwältig von dem was ich grade empfinde. Sanne öffnet nun meine Jeans, erst den Knopf, dann den Reißverschluss und befreit meinen harten Schwanz, der ihr förmlich entgegen springt. Als sie ihn berührt stöhne ich laut auf. Wie kann es sein das alles sich so intensiv anfühlt? Ich kann mich jetzt nicht mehr beherrschen, stehe auf und trage Sanne zum Bett. Küssend lassen wir uns darauf sinken und ziehen uns gegenseitig aus. Ich sehe in ihren Augen unbändige Lust auf mich, was mich zusätzlich erregt. Ihre leichten Berührungen, ihre sanften Küsse, mit denen sie meinen Körper bedeckt treiben mich fast in den Wahnsinn. " Ich liebe dich so sehr." raune ich in ihr Ohr und küsse sie sanft auf ihren Hals. " Ich will mich in dir verlieren. Wie kann man einen Menschen so sehr begehren? Du machst mich wahnsinnig, Sanne." stöhne ich. " Ich liebe dich, Oli." flüstert Sanne zärtlich und ich spüre wie ihre Hände langsam, ganz langsam abwärts wandern.
Kapitel 13
Freitag, 22. Februar 2013
Kapitel 11
Ich springe von der Couch auf und laufe im Wohnzimmer umher. Ich bin so wütend, so verdammt wütend auf Oz, daß ich die Befürchtung habe, das ich ihm jetzt, hier eine verpasse. Ich fahre mir mit den Händen durch meine Haare und verkralle meine Finger drin um etwas Energie ab zu bauen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so wütend auf Jemanden war. Ich sehe Oz an und erkenne, das er mich schon fast panisch beobachtet. Ich sehe die nackte Angst in seinen Augen. Verdammt, warum hat er solche Angst vor mir? Verdammt!
Ich begreife das Alles einfach nicht. Warum vertraut er mir nicht? Warum scheint er Angst vor mir zu haben? Warum gibt er sich überhaupt mit mir ab? Wo liegt sein Problem? Fuck! Himmel hilf, ich habe keine Ahnung wie ich mit diesem ganzen Scheiss grade umgehen soll!
Ich atme tief durch und schliesse die Augen.
" Ich kapier das nicht Oz. Anscheinend bin ich für dich ein riesen Arschloch." Er will etwas sagen doch ich hebe meine Hand und er verstummt augenblicklich wieder. " Offensichtlich vertraust du mir nicht und es ist auch nicht zu übersehen das du Angst vor mir hast! Hab ich dir jemals wehgetan? Hab ich auf irgendeiner Weise dein Vertrauen mißbraucht? Wenn ja, bitte Oz, sag es mir, weil ich verdammt nochmal keine Ahnung habe was ich wann gemacht haben könnte! Ich dachte wir wären Freunde doch im Augenblick zweifel ich da sehr dran und es nervt mich total. Du bist für mich verdammt Wichtig, doch wenn es so einseitig ist, wie es den Anschein hat, dann rede Klartext mit mir und verkauf mich nicht für dumm. Ich hab zwar kein ...Genie IQ... doch es liegt mehr als deutlisch auf der Hand, das du mich überhaupt nicht leiden kannst." Als ich die Worte ausspreche merke ich wie sich ein Kloß in meinem Hals bildet den ich verzweifelt versuche runter zu schlucken und ich spüre wie sich meine Augen mit Tränen füllen. Noch nie im Leben fühlte ich mich so verletzt, so verraten und das von Jemanden von dem ich das am Allerwenigsten erwartet hätte. Ich schlucke schwer.
Als ich Oz ansehe stelle ich entsetzt fest das er weint. Dieser Anblick ist zuviel für mich. Ich spüre wie meine Beine nachgeben und ich auf meine Knie sinke. Meine Augen sind tränenverschleiert und ich hab das Gefühl nicht wirklich atmen zu können. Oz sitzt auf dem Sofa und ihm strömen die Tränen lautlos über sein Wangen. Uns trennen nur 2 Meter doch ich bin nicht in der Lage mich zu bewegen. Ich spüre wie mir die Tränen über meine Wangen rinnen. Ich bin verzweifelt, total verzweifelt und habe keine Ahnung warum. Ich wende den Blick von Oz ab und senke meinen Kopf. Vor nicht einmal einer Stunden war noch alles völlig ok, ich war glücklich und jetzt? Wie konnte das passieren? Ich dachte Oz wäre mein Freund. Ich dachte ich wäre auch sein Freund. Falsch gedacht.
Wieso mag er mich nicht?
Wieso mag er mich nicht?
Ich weiß nicht wie lange ich so da sitze, ob es Sekunden, Minuten oder Stunden sind das ist auch egal, weil dieser Augenblick für mich wie eine Ewigkeit vorkommt. Plötzlich spüre ich Oz's Hand auf meiner Hand. Als ich aufblicke sehe ich, daß er vor mir kniet. In seinen Augen erkenne ich Verzweiflung.
" Ich mag dich Oli, mehr als du ahnst. Du bist Familie für mich. Ich würde für dich töten! Das war so von dem Moment an wo wir uns zum Allererstenmal gesehen haben. Erinnerst du dich noch daran? Ich habe diesen Moment nicht vergessen und ich werde ihn auch für den Rest meines Lebens nicht vergessen. Ich werde dich auch noch mögen, wenn du es nicht mehr tust. Mir ist bewusst, daß du mir das jetzt nicht glaubst, Oli...aber es ist so. Ich weiß das es dir so vorkommen muß, das ich dich nicht mag und ich weiß nicht wie ich dich vom Gegenteil überzeugen kann, zumal ich über diesen einen Punkt in meinem Leben nicht sprechen kann und will. Da hast mich erst kürzlich gebeten nie wieder an deine Freundschaft zu zweifeln...darum bitte ich dich jetzt auch. Ich weiß das ich sehr viel verlange aber ...Oli... wenn der Zeitpunkt gekommen ist wirst du es verstehen und ich kann nur hoffen, das du mich dann noch mögen wirst."
Oz sieht mich traurig an und ich erkenne wie sehr es ihn quälen muss das ich so an ihn zweifel. Aber ist das nicht mein gutes Recht? An ihn zu Zweifeln? Kann ich trotz Allem auf seine Freundschaft vertrauen?Ich weiß es einfach nicht! Was hat sich denn geändert? Verdammt, ich weiß es einfach nicht! Mir wird bewusst das sich ja...eigentlich...Nichts verändert hat, nur mein Wissen über Oz hat sich geändert. Reicht das schon aus um alles über Bord zu werfen was mir wichtig ist? Oz ist mir verdammt wichtig, genau wie seine Freundschaft, das ist mir jetzt mehr als deutlich geworden. Aber ist das nicht zu viel von ihm verlangt? Verdammt, was verlangt er denn schon? blafft mich mein Unterbewusstsein an. Was verlangt er? Er will eigentlich nur das ich ihm bedingungslos Vertraue. Genau, bedingungsloses Vertrauen, ist es das was er will?
Ich atme tief ein und wische mir die Tränen aus meinem Gesicht.
" Du verlangst also, daß ich dir bedingungslos Vertraue?" Ich sehe Oz fragend an. Er nickt vorsichtig und ich sehe das er seinen Atem anhält. " Du weißt ganz genau das ich dir blind vertraue und das mir deine Meinung in jedem Aspekt meines Lebens wichtig ist. Aber du verlangst das ich mich aus einem Aspekt deines Lebens ...wie soll ich sagen...raushalten soll?" Oz nickt wieder. " Ich will dich nicht verlieren, Oz, ich bekomme doch ohne dich Nichts auf die Reihe. Du denkst doch für mich! Du kennst mich besser als Irgendwer sonst. Du weißt das ich ein oberflächliches Arschloch bin und hast es immer akzeptiert. Verdammt... natürlich... Fuck... jetzt wird mir einiges klar...! Es ist mein plötzliches Interesse an deinem Leben was sich verändert hat! Die Tatsache das ich vor Sanne nicht als Öberflächlich und Ignorant erscheinen will." Die Erkenntnis triff mich wie ein Schlag. Vor Sanne hat es mich nicht interessiert was in Oz Leben vorging, ach was erzähle ich, was in Irgendjemanden Leben vor sich ging. Einzig mein Leben war für mich von Interesse und das hat sich nun geändert. " Dir wäre es lieber wenn ich wieder dieses oberflächliche Arschloch bin?" frage ich Oz und ich sehe, zu meiner Erleichterung, das er zaghaft lächelt. Gott sei dank!
" Zumindest was meine Person betrifft...für den Moment ...ja, das wäre mir lieber." sagt Oz und ich spüre das mir das Alle mal lieber ist als ihn als Freund zu verlieren. " Ich denke damit kann ich leben...vorerst...tue mir aber bitte ein Gefallen: erwähne auf keinen Fall, zu gar keiner Zeit, so ganz und gar überhaupt nicht... deine Beziehung, Freundin...Affäre! Sie ist für mich, ab diesen Moment nicht mehr existent!" Oz lacht.. " Wenns weiter Nicht ist, Oli, das sollte meine leichteste Übung sein." Plötzlich überkommt mich das Bedürfniss ihn zu umarmen, was ich auch prompt tue. Oz erwidert die Umarmung und nach einigen Augenblicken schlag ich dann vor, das wir aufstehen sollten, da mir nun doch so langsam die Knie wehtun.
Als wir wieder stehen, umarme ich Oz noch einmal und merke wie wichtig auch seine Nähe für mich ist. Er ist all das was ich Nicht bin. Er ist schlau, so verdammt schlau, mitfühlend, witzig, selbstlos, konsequent und so verdammt ehrlich. Ich brauche ihn um mich nicht zu verlieren. Er ist der Einzige, der es schafft mich auf den Boden zu halten, wenn ich mal wieder Gefahr laufe ab zu heben, was leider zu oft vorkommt und trotz Allem, trotz der Tatsache das ich so bin, wie ich bin, ist Oz immer noch an meiner Seite.
" Ich will dich nicht verlieren!" flüstere ich. " Wenn es nach mir geht, wird das auch nie geschehen!" sagt Oz und klopft mir aufmunternd auf den Rücken. " So, nun ab ins Bett, du musst nachher atemberaubend aussehen." Ich muss lachen. " Was denkst du...Anzug oder ehr Leger?" " Anzug wäre wohl etwas übertrieben. Jeans und Sakko sind völlig ausreichend. Ich werd hier gegen 10 Uhr abhauen und im Interconti alles vorbereiten. Ich schicke dir dann eine Sms wo das alles dann stattfindet." " Mach das, ich werd pünklich um 14 Uhr den Raum betreten." sage ich und wünsche dann Oz eine gute Nacht.
Ich gehe, nach einem kurzen abstecher ins Bad, in Sannes Zimmer und lege mich vorsichtig neben sie. Sie schläft tief und fest und sie sieht so wunderschön aus. Als ich vorsichtig meinen Arm um sie lege, merke ich, das sie nackt ist. Ich schmunzel. " Zu erschöpft gewesen um sich was über zu ziehen." flüstere ich ihr sanft ins Ohr und entschliesse mich, es ihr gleich zu tun und ziehe auch meine Pyjamahose aus, die ich im Bad übergezogen hatte. Ich kuschel mich wieder an sie und halte sie fest umschlungen. Ich atme ihren Duft ein, der mich heute unsagbar beruhigt. Der Streit mit Oz ging mir an die Nieren, das spüre ich deutlich und ich habe noch keine Ahnung ob ich es wirklich schaffe, Oz wieder mit der Ignoranz was sein Leben angeht zu begegnen wie noch vor ein paar Tagen. Wenn ich aber will, das die Freundschaft zu Oz mir erhalten bleibt muss ich diesen Weg gehen und ich werde ihn gehen, egal wie steinig er auch sein wird. Für Oz würde ich jeden Weg gehen! Mit dieser Erkenntnis und der Frau die ich liebe in meinen Armen schlafe ich ein.
*********************
Als ich erwache und mich strecke stelle ich zu meiner Belustigung fest das ich doch tatsächlich Muskelkater hab. Die Erinnerung an gestern Abend kommen mir wieder in meinen Kopf und ich muss lächeln. Es war nicht der erste Dreier in meinem Leben aber definitiv der Beste bisher. Sicher, ich bin mir über darüber im klaren, das es unter Umständen Probleme geben kann, wenn Einer von uns es als was anderes ansieht, als es war: nur ein sexuelles Abenteuer unter Freunde. Ich blicke zu Oli, der tief neben mir schläft. Er sieht angespannt aus und ich erkenne, das er um die Augen etwas verquollen aussieht. Oh Gott, hat er etwa geweint? Warum? Ich streiche ihn sanft übers Gesicht und hauch ihn einen federleichten Kuss auf die Nase. Ich wälze mich vorsichtig aus dem Bett und ziehe mir meinen Bademantel über. Auf den Weg zum Bad sehe ich das Oz schon auf ist und in der Küche an seinem Laptop arbeitet. Ich rufe nur ein fröhliches guten Morgen in die Küche und geh ins Bad. Als ich wieder in die Küche gehe, sehe ich, das auch Oz verquollene, rot umränderte Augen hat. Ich runzel die Stirn und kann meine Neugier nicht mehr zügeln.
" Ok, was ist, nachdem ich ins Bett bin, passiert?" frage ich grad heraus und sehe Oz neugierig an. Oz atmet tief ein und schüttelt den Kopf, beginnt dann aber doch zu erzählen.
" Es hat Nichts mit dem zu tun was gestern Abend zwischen uns war." sagt Oz und ich sehe das er traurig wirkt.
" Das erleichtert mich zu hören...trotzdem...bin ich neugierig was war, denn auch Oli sieht um den Augen aus wie du." Oz sieht mich verblüfft an und atmet scharf ein.
" Verdammt, er muss doch heute Mittag super aussehen!" Ich sehe Oz irritiert an, dann fällt mir doch noch die Pressekonferenz ein. Ich stehe auf, geh ins Bad und komme mit einer Tube Hämorrhoidensalbe wieder, die ich Oz, der mich darauf hin völlig verdattert ansieht, in die Hand drücke. " Das hilft, dünn aufgetragen unter den Augen, gegen verquollene Augen und ich glaub das noch etwas Eis im Eisfach ist, das einfach einige Minuten aufs Auge, wenn euch das mit der Salbe zu... komisch...vorkommt." Oz sieht mich noch immer mit großen Augen an und muss dann schmunzeln. " Also, ich würde ja die Salbe woanders hinschmieren...unters Auge...nunja, das wäre mir nie im Leben in den Sinn gekommen, aber wenns hilft...ich meine du bist in dem Fall die Expertin." sagt er und schenkt mir ein atemberaubendes Lächeln. Ich mache mir was zu Essen und setze mich wieder zu Oz, in der Hoffnung das ich erfahre, was los war.
Ich sehe ihn unverhohlen an und ich bin mir sicher das er meinen Blick spürt, aber er denkt gar nicht daran von seinem Laptop auf zu blicken. Oz fängt an zu grinsen, blickt aber noch immer nicht auf. Ich trommel mit meinen Fingern auf die Tischplatte versuche so die Aufmerksamkeit von Oz zu erregen. Das Resultat ist aber, das sein Grinsen noch breiter wird. " Du solltest Fotografin werden!" sagt er plötzlich und mir wird klar warum er den Blick nicht vom Laptop loslösen kann. " Die Bilder!" kreische ich und laufe zu ihm rum. Und da sind sie. Die beiden Männer in der Wanne in den absurdesten Posen die man sich nur vorstellen kann. man sieht ihnen an das sie daran viel Spaß hatten und auch mir zaubern diese Bilder ein Grinsen ins Gesicht. Oz und ich kichern über die Bilder und dann, als das von uns Dreien kommt, verstummen wir beide sofort. "Wow, das ist richtig schön!" sage ich leise und betrachte das Bild ausgiebig. Wir drei, nebeneinander in der Wanne, mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. " Du hast Recht, Sanne, das Bild ist wirklich sehr schön." erwidert Oz nachdenklich und ich spüre wie ihn wieder die Traurigkeit übermannt. "Was ist los Oz?" frag ich nun direkt.
" Was willste wissen?"
" Das, was dich so Traurig werden läßt."
" Oh, das ist im Augenblick Einiges!" sagt Oz und atmet tief ein.
" Bea?"
" Auch, ja."
" Dachte ich mir. Hast du dich schon bei ihr gemeldet?"
Oz nickt. " Sie antwortet aber nicht auf meine Sms oder auf meine Mail. Ans Telefon ging sie bisher auch nicht." Ich schlucke.
" Verdammt."
" Das kannst du laut sein! Aber weisst du was das Schlimmste ist? Das ich mir im Augenblick wünsche, das sie sich nicht meldet und es vorbei ist!"
Mir fällt die Kinnlade hörbar runter und ich starre Oz entsetzt an.
" Also...äh...Oz...nun...also...das geht vorüber...hoff ich...ich meine....also...ich mag dich...aber ." Oz fängt an zu lachen.
" Um Gottest Willen nicht deswegen Sanne. Ich meine das gestern Abend war toll und ich will das auch nicht ungeschehen machen, aber verliebt hab ich mich nicht in dich, auch wenn du eine tolle, erotische Frau bist. Nein, das Problem ist Oli. Das Wissen, das ich ihm nicht Alles erzähle läßt ihn annehmen das ich ihn nicht vertraue und er zweifelt arg an meiner Zuneigung für ihn. Es ging die Nacht soweit, das er regelrecht zusammen gebrochen ist als er davon überzeugt war, das ich ihn offensichtlich, nicht mag, was ja nicht so ist. Das zu erleben, das er so verzeifelt war hat mich tief getroffen und ich befürchte das Schlimmste, sollte Oli jemals die ganze Wahrheit kennen. Du kennst ihn noch nicht so lange Sanne. Ich weiß wer Oliver Barret wirklich ist und ich weiß, das es ihn zerbrechen wird, wenn er es erfährt. Darum wünsche ich mir, das es vorbei wäre... um Olivers willen."
Ich schlucke. Jetzt hier, in diesem Augenblick weiß ich warum Oli Oz so sehr mag. Er würde tatsächlich auf sein Glück verzichten, für Oliver darauf verzichten glücklich zu werden. Ich glaube, das mir noch nie ein selbstlosere Mensch begegnet ist als Oz.
" Ok, Oz, ich kann nachvollziehen, warum du das denkst. Aber das werde ich nicht zu lassen. Solange ich eine Rolle in Olis Leben spiele wirst du nicht auf dein Glück verzichten müssen. Geb Bea etwas Zeit, ich bin davon überzeugt das sie sich melden wird. Und wünsche dir bitte nie Etwas was du nicht so meinst, auch wenn es die bessere Lösung zu sein scheint. Keiner hat je behauptet das das mit der Liebe leicht ist Oz, wir beiden wissen das vermutlich besser als viele andere Menschen, denen die Weisheit der Bücher verborgen bleibt. Ich werde dir, so gut ich kann, helfen einen Weg zu finden es Oli zu sagen. Aber es wird Zeit brauchen. Alles fängt meist mit einer winzigen Idee an. Oli muss halt ganz langsam die Idee entwickeln wie das sein könnte, das du und seine Mum ein Paar sein könnten. Es gibt einige Filme die das Thema behandeln, schlepp ihn einfach in die Filme und beobachte wie er reagiert. Lass ihn drüber reden wenn er es will, aber forciere nichts. Ich meine die Menschen mussten sich auch erst langsam an den Gedanken gewöhnen das die Erde rund ist und für Oli ist die Welt im Augenblick diesbezüglich noch eine Scheibe."
Oz blickt mit erstaunt an. " Ok, Sanne, versuchen wir es auf deine Weise. Daran hab ich noch gar nicht gedacht das Oli selber die Idee entwickeln müsste, aber warum nicht, könnte funktionieren." " So gefällst du mir besser Oz." sag ich und lächel ihn offen an. " So, ich geh mich jetzt anziehen ich muss gleich los." sagt Oz und springt auch schon auf. Ich entschliese mich ebendfalls mich anzuziehen und wecke dann behutsam meinen noch immer tief schlafenden Traummann.
Ich küsse sanft sein Gesicht und flüster immer wieder seinen Namen. Nach einige Augenblicken beginnen seine Lider zu flattern und er sieht mich mit verquollenen Augen verschlafen an. " Guten Morgen meine Schöne." raunt er. Ich lächel ihn an und halte ihn die Hämorrhoidensalbe vor die Augen. Er blickt mich völlig entgeistert an. Als ich den Blick sehe muss ich lachen. " Verdammt, was willst du damit?" fragt Oli entsetzt. " Ich hab keine Hämorrhoiden!" "Dafür ist es auch nicht gedacht...nun...zumindest in deinem Fall nicht." erwidere ich grinsend und sehe wie Oli anscheindend an meinen Geisteszustand zu zweifeln beginnt. " Du denkst doch jetzt nicht wirklich das ich komplett durchgedreht bin?" frage ich nach und er sieht mich noch immer entgeistert an. " Do ooch!" antwortet er und ich muss abermals lachen. " Das hilft auch wunderbar gegen verquollene Augen und Tränensäcke. Kleiner Geheimtip unter Models und Künstler." Oli runzelt die Stirn. "Na, der muss wirklich geheim sein, ich hab davon noch nie etwas gehört! Du willst mir das aber nicht wirklich unter die Augen schmierem, oder?" " Do ooch!" beantworte ich seine Frage und er sieht mich mit zusammen gekniffenen Augen an. " Oli, die Hämorrhoidensalbe beisst nicht!" " Na, da wäre ich mir jetzt nicht so sicher." sagt er und ich kann mich kaum noch halten vor lachen. "Sanne, du verarschst mich doch hier grade, oder?" " Nein Oli, aber deine Reaktion und dein Gesichtsausdruck ist einfach zu witzig. Ich hab Oz versprochen das du um 14 Uhr wunderschön aussiehst und die Weltpresse aus den Latschen hauen wirst und diese Salbe," ich halte wieder die Tube Hämorrhoidensalbe in die Höhe," hilft dabei."
Oli sieht mich noch immer sehr skeptisch an. " Und wie soll das von Statten gehen?" fragt er schliesslich. " Indem ich dir ganz wenig von der Salbe unter die Augen reibe und sie dort einwirken kann. Das tut auch nicht weh." antworte ich grinsend und Oli macht einen Schmollmund. Oh Gott, hilfe, damit kann er mich locker um den Fingern wickeln! Als ich den Schmollmund sehe wird mir klar, warum er bei meinen Willenlos wird. Es geht mir mit seinem nicht anders. Er atmet tief ein und gibt sich schliesslich geschlagen und ich darf die Salbe auftragen. Als ich damit fertig bin atmet er hörbar aus und ich muss wieder lachen. Doch diesmal schnappt mich Oli und dreht mich auf den Rücken und innerhalb sekundenbruchteile liegt er auf mir und jetzt erst wird mir bewusst, das er nackt ist. " Du bist eine bemerkenswert Frau Sanne, mit Viele noch unentdeckten Talenten und es wird mir eine Freude sein diese Talente alle zu entdecken." raunt er zärtlich und küsst mich leidenschaftlich.
" Hmm, so gerne ich hier mit dir liegen bleiben würde, so müssen wir das auf heute Abend verschieben. Wir habe noch ein wenig zu tun und ich will zeitig los zur Arbeit." murmel ich zwischen den Küssen und Oli, dessen Penis schon hart ist, läßt nur wiederwillig von mir ab.
Eine Stunde später sieht Oli aus wie aus einem Katalog entsprungen. Von den geschwollenen Augen ist nichts mehr zu sehen, von seinen Haaren fallen einige Locken in seine Stirn und sein Gesicht sieht makellos aus. Ich danke Marika dafür, das sie mich in die Geheimnisse von Camouflageschminke eingeweiht hat. Oli betrachtet sein Gesicht im Spiegel und ist begeistert. Seine Augen strahlen, sein Teint ist makellos und seine Haare machen heute mal was sie sollen. Auf meine Bitte hin, hat er seinen drei Tage Bart stehen lassen und das läßt ihn noch heisser aussehen. Ich betrachte ihn, wie er so vor dem Spiegel steht und sich bewundert, und stelle einmal mehr fest wie atemberaubend schön dieser Mann ist. Nur mit seiner Dolce & Gabbana Shorts begleidet steht er vor dem Spiegel und ich geniese den Anblick der sich mir bietet. Sein muskulöser Körper ist nahezu Perfekt und man sieht ihm an das er viel Sport macht. Selbst die Narbe von der Op stört kaum den gesamt Eindruck. Ein Sixpack zeichnet sich auf seinem Bauch ab und sein V-Cut ist sowas von verführerisch. Oh je, Himmel hilf, wie kann ein Mann nur so verführerisch sein? Ich muss mich sehr zusammen reißen die Linie nicht mit meinen Fingern nach zu zeichnen. Der Gedanke daran läßt mich scharf die Luft einsaugen. " Was?" fragt Oli, der mich aufmerksam beobachtet hat, amüsiert nach. " Du hast keine Ahnung wie schön du bist oder?" antworte ich und hauche einen Kuss auf seine Schulter. " Weiß nicht...sag du es mir...was genau findest du schön an mir?" "Alles!" raune ich und Oli grinst. " Du bist perfekt, vom Kopf bis zur Fußsohle und das ist ganz schön einschüchternd. Wie oft trainierst du normalerweise?" frage ich nach um somit die Gelegenheit zu haben mich wieder zu sammeln, denn der Anblick von dem fast nackten Oliver stellt komische Sachen mit mir an. " Jeden Tag, wenn es denn möglich ist. Ich laufe, schwimme und arbeite mit Gewichten. Und das immer mit Oz." "Kein Wunder das ihr beide so super in Form seid!" sage ich und verpasse Oli einen sanften Klaps auf seinen wohlgeformten Hintern. " Komm, lass uns mal überlegen was du anziehst." sage ich und nehm ihn bei der Hand und führe ihn wieder in mein Zimmer.
Nach kurzer Zeit steht er in blauen, verwaschenen Jeans, einen grauen langärmigen T-Shirt, einem schwarzen Sakko und mit seinen schwarzen Lederboots vor mir. " Perfekt!" rufe ich aus und sehe dieses Bild von einem Mann vor mir stehen. " Wenn du so nicht die Weltpresse im Sturm eroberst dann weiß ich auch nicht weiter! Da es aber verdammt kalt draußen ist solltest du noch den grauen Mantel überziehen." Oli betrachtet sich nochmal im Spiegel und nickt dann anerkennend. " Oz hat dir zu 13.30 einen Wagen bestellt, er wird klingeln wenn er da ist." Oli atmet tief ein. " Bist du nervös?" " Nein, ist ja nicht meine erste Pk, wohl aber die Erste ohne die komplette Band, das wird merwürdig sein. Gott sei dank ist ja Oz da." " Ist mit dir und Oz soweit erstmal alles wieder ok?" Oli lächelt. " Er hat mit dir geredet?" " Nicht wirklich freiwillig, ich kann ziemlich hartnäckig sein, wenn ich was wissen will." murmel ich und umarme ihn. Ich sehe ihn Wimpern klimpernd an und er muss lachen. " Das glaub ich sofort. Aber um deine Frage zu beantworten: ja, ich denke schon. Ich werd mich halt, wie vorher auch, so überhaupt nicht für sein Leben interessieren. Das sollte mir nicht schwer fallen." Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und hauche eine sanften Kuss auf seinen Mund. " Gib ihm einfach Zeit Oli, gib ihm einen Vertrauensbonus, ich denke den hat er verdient. Ich glaube nicht das Oz das aus Boshaftigkeit macht, also das er dir etwas verheimlicht, sondern aus Sorge um Jemand anderen." " Du hast Recht, wenn es nur um ihn ginge hätte er bestimmt etwas gesagt. Oz würde nie jemanden eine Bitte abschlagen, schon gar nicht einem Menschen den er liebt. Hat er dir etwas erzählt?" Oh je! Verdammt! Scheiße, jetzt werd ich wohl Lügen müssen...ihn anlügen...verdammt!
" Nein, sollte er?" "Nein, ich dachte nur, da du sie ja bestimmt nicht kennst." Ich versuche mir ein grinsen aufs Gesicht zu zaubern." Hm, ich kenne aber dich und das weiß Oz." Oli grinst nun auch. " Stimmt soweit hab ich gar nicht gedacht. Siehste, ich kann gar nicht ohne Oz, ich bin gar nicht in der Lage selbständig zu denken!" sagt Oli lachend und ich fühle mich hundeelend.
20 Minuten später stehe ich vor der Suite von Olis Mum. Ich hab noch 30 Minuten Zeit bis ich zur Arbeit muss und ich will das hier noch geklärt haben. Ich atme tief ein und klopfe. Als Bea die Tür öffnet sieht sie mich überrascht an. " Hallo Bea, haben sie einige Minuten für mich?" Sie atmet jetzt tief ein und nach kurzem überlegen läßt sie mich wortlos eintreten. Ich sehe sofort das sie am packen ist und spüre wie sich mein Herz zusammen zieht. Oh verdammt, sie ist echt sauer!
" Tun sie es nicht" sage ich grad heraus und sehe ihr direkt in die Augen.
"Was soll ich nicht tun, Sanne?"
" Berlin verlassen ohne mit Oz geredet zu haben."
" Ich brauch einen Drink. Möchten sie auch einen?"
" Nein danke, ich muss ja noch arbeiten." Zu meinem Entsetzen schenkt sie sich einen Armagnac ein. Oh ha, es ist nicht mal Mittagszeit. Ich frage mich unweigerlich ob Bea ein Alkoholproblem hat. Sie nimmt einen großen Schluck und deute mir mich zu setzen, was ich auch tue.
" Bea, sie tun Oz unrecht. Das Ganze war meine Idee. Sie kennen Oliver besser als irgend jemand sonst und sie wissen sicher ganz genau, das er, wenn sich erst einmal eine Idee in den Kopf gesetzt hat, er nicht von ihr abläßt, bis er sie verwirklicht hat. Welche Alternativen blieben da noch? Die Frage war nicht ob es zum Dreier kommt sondern mit wem. Die anderen Möglichkeiten wären ein Groupie gewesen oder... ein Dreier mit ihnen, Bea!"
Bea zieht scharf die Luft ein.
" Das müssen sie mir nicht alles noch einmal erzählen Sanne, das Alles hab ich bereits von Colin gehört." Sie sieht mich an und ihr Blick trifft mich tief in meinem Herz. Die Frau, die neben mir sitzt ist nicht wütend oder sauer. Nein, sie ist verzweifelt. Warum?
" Ich reise nicht ab, weil ich sauer bin. Ich reise ab, weil ich spüre, das, wenn es weiter geht, in eine Katastrophe enden wird. Ich hätte Colin nie sagen dürfen das ich ihn liebe. In all den Jahren und ich weiß von Colin, daß sie wissen wie lang es schon läuft, war alles wunderbar. Keiner fühlte sich verpflichtet und wir hatten sehr viel Spaß zusammen und genossen immer die Zeit in der wir zusammen sein konnten und Sanne, ich meine nicht nur das Sexuelle. Wir haben soviel gemeinsam erlebt, unendlich Vieles gemeinsam entdeckt. Wider meines besseren Wissens hab ich den Status Quo verändert und das wird sich rächen. Man kann keine richtige Beziehung führen wenn man Angst haben muß entdeckt zu werden. Wir wären, zwangsläufig, gezwungen uns gegenüber Oliver zueinander zu bekennen und ich bin mir ziemlich sicher das er das nicht akzeptieren wird. Nein, ich gehe, weil ich meinen Sohn liebe und ich auch Colin liebe und ihm eine Zukunft mit einer anderen Frau ermöglichen möchte und nicht weil er einen Dreier hatte. Es machte mir nur bewusst, was für Probleme wir uns immer wieder stellen müssten wenn wir zusammen bleiben." Bea nimmt wieder einen großen Schluck vom Armagnac.
" Oz liebt sie Bea und sie sollten ihm die Chance geben mit ihnen zu reden. Sie werden überrascht sein, denn ich glaube, nein, ich weiß, das es eine Lösung geben kann. Sie wird Zeit brauchen und viel Fingerspitzengefühl wird erforderlich sein, aber wenn man es geschickt anstellt wird sich Oli an die Vorstellung das sie mit seinem besten Freund zusammen sind schneller gewöhnen als sie es heute, hier, für möglich halten. Geben sie Oz und sich eine Chance. Sie haben es beide mehr als verdient und solange ich eine Rolle in Olis Leben spiele, werde sich Alles tun was nötig ist um ihnen beiden den Rücken frei zu halten. Oz hat sie schon immer geliebt Bea und er wird, nur weil sie alleine entscheiden das er jemand anders lieben soll, nie eine andere Frau so sehr lieben wie sie, Bea."
Ich sehe das ihr die Tränen in die Augen steigen und ich weiß, das meine Worte sie erreicht haben.
" Leider muss ich jetzt los. Ich hoffe, daß sie die richtige Entscheidung treffen, Bea und das Glück, ihr Glück, wählen."
Ich verabschiede mich von Bea und bin mir ziemlich sicher, das sie bleiben wird um mit Oz zu reden.
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Als ich um 13.45 vor dem Interconti vorgefahren werde, sehe ich, das einige Fans sich versammelt habe. Ich entscheide mich dazu, den Haupteingang zu nutzen um ihnen die Möglichkeit zu geben Autogramme und Bilder von mir zu bekommen. " Geben sie bitte Oz meine Gitarre." sage ich dem Fahrer und steige aus dem Wagen. Sofort bin ich von Fans umringt, die es offensichtlich kaum glauben können, das ich Leibhaftig vor ihnen stehe. Ich liebe es, mir Zeit für meine Fans zu nehmen, denn ohne sie wäre Solitary Brave nie zu einer der erfolgreichsten Rock Bands der Welt geworden.
Als ich einige Minuten später die Lobby des Hotels betrete kommt Oz schon auf mich zu und führt mich in einen Vorraum der an den Saal, wo die Pressekonferenz stattfindet, angrenzt. " Wow, du siehst echt atemberaubend aus!" Ich strahle ihn an. " Du wirst nie erraten, was dafür gesorgt hat, das ich so atemberaubend aussehe." feixe ich. " Ich denke ich weiß was es war. Hämorrhoidensalbe!" " Verdammt und ich dachte ich kann dich damit schockieren." Oz lacht jetzt laut auf. " Nein, das hatte heute Morgen schon Sanne übernommen." " Du hättest mein Gesicht sehen sollen, als sie mir beim Aufwachen die Tube Hämorrhoidensalbe hin hielt!" "Das glaub ich dir gerne Oli, ich hab auch reichlich verwirrt drein geschaut, aber wie man sieht, das Zeug wirkt Wunder." Nun lachen wir beide. Der Manager des Hotels fragt mich was für Getränke ich haben möchte und ich entscheide mich für Wasser. " Du hast deine Gitarre dabei?" fragt Oz und ich nicke. " Soll ich sie mit rein nehmen?" " Ja, das wäre eine gute Idee." antworte ich lächelnd. Ich bin mir ziemlich sicher das Oz etwas irritiert ist weil er keine Ahnung hat warum ich zur Pk eine Gitarre mitschleppe. Ich habe mir etwas überlegt, was schon lange überfällig ist und denke das die heutige Pk den geeingnete Rahme dafür darstellt. Ich hoffe nur, daß Oz es zu schätzen weiß.
Oz sieht mich an. " Du willst alle Fragen zulassen?" " Ja, Oz, das will ich. Ich werde spontan entscheiden was ich beantworte und was nicht." " Gut. Ich werde nur eine kurze Einleitung geben und dann dir alles Weiter überlassen. Ich mache nur eine Rednerliste und rufe, wenn es ok für dich ist, die Journalisten auf. Es sind überrings 75 gemeldete Journalisten anwesend und einige Sender übertragen die Pk live." Ich sehe Oz erstaunt an. " Für die Zeit? Beachtlich! Naja, anscheinend ist meine Gesundheit von ausserordentlichem Interesse." sage ich lachend. Oz klopft mir lachend auf die Schulter und sieht mich aufmunternd an. " Bereit?" Ich nicke und schenke ihm mein strahlendes Lächeln und er öffnet die Tür zum Saal, den er als Erster betritt. Ich folge ihm.
Showtime Barret!
Kapitel 12
Ich begreife das Alles einfach nicht. Warum vertraut er mir nicht? Warum scheint er Angst vor mir zu haben? Warum gibt er sich überhaupt mit mir ab? Wo liegt sein Problem? Fuck! Himmel hilf, ich habe keine Ahnung wie ich mit diesem ganzen Scheiss grade umgehen soll!
Ich atme tief durch und schliesse die Augen.
" Ich kapier das nicht Oz. Anscheinend bin ich für dich ein riesen Arschloch." Er will etwas sagen doch ich hebe meine Hand und er verstummt augenblicklich wieder. " Offensichtlich vertraust du mir nicht und es ist auch nicht zu übersehen das du Angst vor mir hast! Hab ich dir jemals wehgetan? Hab ich auf irgendeiner Weise dein Vertrauen mißbraucht? Wenn ja, bitte Oz, sag es mir, weil ich verdammt nochmal keine Ahnung habe was ich wann gemacht haben könnte! Ich dachte wir wären Freunde doch im Augenblick zweifel ich da sehr dran und es nervt mich total. Du bist für mich verdammt Wichtig, doch wenn es so einseitig ist, wie es den Anschein hat, dann rede Klartext mit mir und verkauf mich nicht für dumm. Ich hab zwar kein ...Genie IQ... doch es liegt mehr als deutlisch auf der Hand, das du mich überhaupt nicht leiden kannst." Als ich die Worte ausspreche merke ich wie sich ein Kloß in meinem Hals bildet den ich verzweifelt versuche runter zu schlucken und ich spüre wie sich meine Augen mit Tränen füllen. Noch nie im Leben fühlte ich mich so verletzt, so verraten und das von Jemanden von dem ich das am Allerwenigsten erwartet hätte. Ich schlucke schwer.
Als ich Oz ansehe stelle ich entsetzt fest das er weint. Dieser Anblick ist zuviel für mich. Ich spüre wie meine Beine nachgeben und ich auf meine Knie sinke. Meine Augen sind tränenverschleiert und ich hab das Gefühl nicht wirklich atmen zu können. Oz sitzt auf dem Sofa und ihm strömen die Tränen lautlos über sein Wangen. Uns trennen nur 2 Meter doch ich bin nicht in der Lage mich zu bewegen. Ich spüre wie mir die Tränen über meine Wangen rinnen. Ich bin verzweifelt, total verzweifelt und habe keine Ahnung warum. Ich wende den Blick von Oz ab und senke meinen Kopf. Vor nicht einmal einer Stunden war noch alles völlig ok, ich war glücklich und jetzt? Wie konnte das passieren? Ich dachte Oz wäre mein Freund. Ich dachte ich wäre auch sein Freund. Falsch gedacht.
Wieso mag er mich nicht?
Wieso mag er mich nicht?
Ich weiß nicht wie lange ich so da sitze, ob es Sekunden, Minuten oder Stunden sind das ist auch egal, weil dieser Augenblick für mich wie eine Ewigkeit vorkommt. Plötzlich spüre ich Oz's Hand auf meiner Hand. Als ich aufblicke sehe ich, daß er vor mir kniet. In seinen Augen erkenne ich Verzweiflung.
" Ich mag dich Oli, mehr als du ahnst. Du bist Familie für mich. Ich würde für dich töten! Das war so von dem Moment an wo wir uns zum Allererstenmal gesehen haben. Erinnerst du dich noch daran? Ich habe diesen Moment nicht vergessen und ich werde ihn auch für den Rest meines Lebens nicht vergessen. Ich werde dich auch noch mögen, wenn du es nicht mehr tust. Mir ist bewusst, daß du mir das jetzt nicht glaubst, Oli...aber es ist so. Ich weiß das es dir so vorkommen muß, das ich dich nicht mag und ich weiß nicht wie ich dich vom Gegenteil überzeugen kann, zumal ich über diesen einen Punkt in meinem Leben nicht sprechen kann und will. Da hast mich erst kürzlich gebeten nie wieder an deine Freundschaft zu zweifeln...darum bitte ich dich jetzt auch. Ich weiß das ich sehr viel verlange aber ...Oli... wenn der Zeitpunkt gekommen ist wirst du es verstehen und ich kann nur hoffen, das du mich dann noch mögen wirst."
Oz sieht mich traurig an und ich erkenne wie sehr es ihn quälen muss das ich so an ihn zweifel. Aber ist das nicht mein gutes Recht? An ihn zu Zweifeln? Kann ich trotz Allem auf seine Freundschaft vertrauen?Ich weiß es einfach nicht! Was hat sich denn geändert? Verdammt, ich weiß es einfach nicht! Mir wird bewusst das sich ja...eigentlich...Nichts verändert hat, nur mein Wissen über Oz hat sich geändert. Reicht das schon aus um alles über Bord zu werfen was mir wichtig ist? Oz ist mir verdammt wichtig, genau wie seine Freundschaft, das ist mir jetzt mehr als deutlich geworden. Aber ist das nicht zu viel von ihm verlangt? Verdammt, was verlangt er denn schon? blafft mich mein Unterbewusstsein an. Was verlangt er? Er will eigentlich nur das ich ihm bedingungslos Vertraue. Genau, bedingungsloses Vertrauen, ist es das was er will?
Ich atme tief ein und wische mir die Tränen aus meinem Gesicht.
" Du verlangst also, daß ich dir bedingungslos Vertraue?" Ich sehe Oz fragend an. Er nickt vorsichtig und ich sehe das er seinen Atem anhält. " Du weißt ganz genau das ich dir blind vertraue und das mir deine Meinung in jedem Aspekt meines Lebens wichtig ist. Aber du verlangst das ich mich aus einem Aspekt deines Lebens ...wie soll ich sagen...raushalten soll?" Oz nickt wieder. " Ich will dich nicht verlieren, Oz, ich bekomme doch ohne dich Nichts auf die Reihe. Du denkst doch für mich! Du kennst mich besser als Irgendwer sonst. Du weißt das ich ein oberflächliches Arschloch bin und hast es immer akzeptiert. Verdammt... natürlich... Fuck... jetzt wird mir einiges klar...! Es ist mein plötzliches Interesse an deinem Leben was sich verändert hat! Die Tatsache das ich vor Sanne nicht als Öberflächlich und Ignorant erscheinen will." Die Erkenntnis triff mich wie ein Schlag. Vor Sanne hat es mich nicht interessiert was in Oz Leben vorging, ach was erzähle ich, was in Irgendjemanden Leben vor sich ging. Einzig mein Leben war für mich von Interesse und das hat sich nun geändert. " Dir wäre es lieber wenn ich wieder dieses oberflächliche Arschloch bin?" frage ich Oz und ich sehe, zu meiner Erleichterung, das er zaghaft lächelt. Gott sei dank!
" Zumindest was meine Person betrifft...für den Moment ...ja, das wäre mir lieber." sagt Oz und ich spüre das mir das Alle mal lieber ist als ihn als Freund zu verlieren. " Ich denke damit kann ich leben...vorerst...tue mir aber bitte ein Gefallen: erwähne auf keinen Fall, zu gar keiner Zeit, so ganz und gar überhaupt nicht... deine Beziehung, Freundin...Affäre! Sie ist für mich, ab diesen Moment nicht mehr existent!" Oz lacht.. " Wenns weiter Nicht ist, Oli, das sollte meine leichteste Übung sein." Plötzlich überkommt mich das Bedürfniss ihn zu umarmen, was ich auch prompt tue. Oz erwidert die Umarmung und nach einigen Augenblicken schlag ich dann vor, das wir aufstehen sollten, da mir nun doch so langsam die Knie wehtun.
Als wir wieder stehen, umarme ich Oz noch einmal und merke wie wichtig auch seine Nähe für mich ist. Er ist all das was ich Nicht bin. Er ist schlau, so verdammt schlau, mitfühlend, witzig, selbstlos, konsequent und so verdammt ehrlich. Ich brauche ihn um mich nicht zu verlieren. Er ist der Einzige, der es schafft mich auf den Boden zu halten, wenn ich mal wieder Gefahr laufe ab zu heben, was leider zu oft vorkommt und trotz Allem, trotz der Tatsache das ich so bin, wie ich bin, ist Oz immer noch an meiner Seite.
" Ich will dich nicht verlieren!" flüstere ich. " Wenn es nach mir geht, wird das auch nie geschehen!" sagt Oz und klopft mir aufmunternd auf den Rücken. " So, nun ab ins Bett, du musst nachher atemberaubend aussehen." Ich muss lachen. " Was denkst du...Anzug oder ehr Leger?" " Anzug wäre wohl etwas übertrieben. Jeans und Sakko sind völlig ausreichend. Ich werd hier gegen 10 Uhr abhauen und im Interconti alles vorbereiten. Ich schicke dir dann eine Sms wo das alles dann stattfindet." " Mach das, ich werd pünklich um 14 Uhr den Raum betreten." sage ich und wünsche dann Oz eine gute Nacht.
Ich gehe, nach einem kurzen abstecher ins Bad, in Sannes Zimmer und lege mich vorsichtig neben sie. Sie schläft tief und fest und sie sieht so wunderschön aus. Als ich vorsichtig meinen Arm um sie lege, merke ich, das sie nackt ist. Ich schmunzel. " Zu erschöpft gewesen um sich was über zu ziehen." flüstere ich ihr sanft ins Ohr und entschliesse mich, es ihr gleich zu tun und ziehe auch meine Pyjamahose aus, die ich im Bad übergezogen hatte. Ich kuschel mich wieder an sie und halte sie fest umschlungen. Ich atme ihren Duft ein, der mich heute unsagbar beruhigt. Der Streit mit Oz ging mir an die Nieren, das spüre ich deutlich und ich habe noch keine Ahnung ob ich es wirklich schaffe, Oz wieder mit der Ignoranz was sein Leben angeht zu begegnen wie noch vor ein paar Tagen. Wenn ich aber will, das die Freundschaft zu Oz mir erhalten bleibt muss ich diesen Weg gehen und ich werde ihn gehen, egal wie steinig er auch sein wird. Für Oz würde ich jeden Weg gehen! Mit dieser Erkenntnis und der Frau die ich liebe in meinen Armen schlafe ich ein.
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Als ich erwache und mich strecke stelle ich zu meiner Belustigung fest das ich doch tatsächlich Muskelkater hab. Die Erinnerung an gestern Abend kommen mir wieder in meinen Kopf und ich muss lächeln. Es war nicht der erste Dreier in meinem Leben aber definitiv der Beste bisher. Sicher, ich bin mir über darüber im klaren, das es unter Umständen Probleme geben kann, wenn Einer von uns es als was anderes ansieht, als es war: nur ein sexuelles Abenteuer unter Freunde. Ich blicke zu Oli, der tief neben mir schläft. Er sieht angespannt aus und ich erkenne, das er um die Augen etwas verquollen aussieht. Oh Gott, hat er etwa geweint? Warum? Ich streiche ihn sanft übers Gesicht und hauch ihn einen federleichten Kuss auf die Nase. Ich wälze mich vorsichtig aus dem Bett und ziehe mir meinen Bademantel über. Auf den Weg zum Bad sehe ich das Oz schon auf ist und in der Küche an seinem Laptop arbeitet. Ich rufe nur ein fröhliches guten Morgen in die Küche und geh ins Bad. Als ich wieder in die Küche gehe, sehe ich, das auch Oz verquollene, rot umränderte Augen hat. Ich runzel die Stirn und kann meine Neugier nicht mehr zügeln.
" Ok, was ist, nachdem ich ins Bett bin, passiert?" frage ich grad heraus und sehe Oz neugierig an. Oz atmet tief ein und schüttelt den Kopf, beginnt dann aber doch zu erzählen.
" Es hat Nichts mit dem zu tun was gestern Abend zwischen uns war." sagt Oz und ich sehe das er traurig wirkt.
" Das erleichtert mich zu hören...trotzdem...bin ich neugierig was war, denn auch Oli sieht um den Augen aus wie du." Oz sieht mich verblüfft an und atmet scharf ein.
" Verdammt, er muss doch heute Mittag super aussehen!" Ich sehe Oz irritiert an, dann fällt mir doch noch die Pressekonferenz ein. Ich stehe auf, geh ins Bad und komme mit einer Tube Hämorrhoidensalbe wieder, die ich Oz, der mich darauf hin völlig verdattert ansieht, in die Hand drücke. " Das hilft, dünn aufgetragen unter den Augen, gegen verquollene Augen und ich glaub das noch etwas Eis im Eisfach ist, das einfach einige Minuten aufs Auge, wenn euch das mit der Salbe zu... komisch...vorkommt." Oz sieht mich noch immer mit großen Augen an und muss dann schmunzeln. " Also, ich würde ja die Salbe woanders hinschmieren...unters Auge...nunja, das wäre mir nie im Leben in den Sinn gekommen, aber wenns hilft...ich meine du bist in dem Fall die Expertin." sagt er und schenkt mir ein atemberaubendes Lächeln. Ich mache mir was zu Essen und setze mich wieder zu Oz, in der Hoffnung das ich erfahre, was los war.
Ich sehe ihn unverhohlen an und ich bin mir sicher das er meinen Blick spürt, aber er denkt gar nicht daran von seinem Laptop auf zu blicken. Oz fängt an zu grinsen, blickt aber noch immer nicht auf. Ich trommel mit meinen Fingern auf die Tischplatte versuche so die Aufmerksamkeit von Oz zu erregen. Das Resultat ist aber, das sein Grinsen noch breiter wird. " Du solltest Fotografin werden!" sagt er plötzlich und mir wird klar warum er den Blick nicht vom Laptop loslösen kann. " Die Bilder!" kreische ich und laufe zu ihm rum. Und da sind sie. Die beiden Männer in der Wanne in den absurdesten Posen die man sich nur vorstellen kann. man sieht ihnen an das sie daran viel Spaß hatten und auch mir zaubern diese Bilder ein Grinsen ins Gesicht. Oz und ich kichern über die Bilder und dann, als das von uns Dreien kommt, verstummen wir beide sofort. "Wow, das ist richtig schön!" sage ich leise und betrachte das Bild ausgiebig. Wir drei, nebeneinander in der Wanne, mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. " Du hast Recht, Sanne, das Bild ist wirklich sehr schön." erwidert Oz nachdenklich und ich spüre wie ihn wieder die Traurigkeit übermannt. "Was ist los Oz?" frag ich nun direkt.
" Was willste wissen?"
" Das, was dich so Traurig werden läßt."
" Oh, das ist im Augenblick Einiges!" sagt Oz und atmet tief ein.
" Bea?"
" Auch, ja."
" Dachte ich mir. Hast du dich schon bei ihr gemeldet?"
Oz nickt. " Sie antwortet aber nicht auf meine Sms oder auf meine Mail. Ans Telefon ging sie bisher auch nicht." Ich schlucke.
" Verdammt."
" Das kannst du laut sein! Aber weisst du was das Schlimmste ist? Das ich mir im Augenblick wünsche, das sie sich nicht meldet und es vorbei ist!"
Mir fällt die Kinnlade hörbar runter und ich starre Oz entsetzt an.
" Also...äh...Oz...nun...also...das geht vorüber...hoff ich...ich meine....also...ich mag dich...aber ." Oz fängt an zu lachen.
" Um Gottest Willen nicht deswegen Sanne. Ich meine das gestern Abend war toll und ich will das auch nicht ungeschehen machen, aber verliebt hab ich mich nicht in dich, auch wenn du eine tolle, erotische Frau bist. Nein, das Problem ist Oli. Das Wissen, das ich ihm nicht Alles erzähle läßt ihn annehmen das ich ihn nicht vertraue und er zweifelt arg an meiner Zuneigung für ihn. Es ging die Nacht soweit, das er regelrecht zusammen gebrochen ist als er davon überzeugt war, das ich ihn offensichtlich, nicht mag, was ja nicht so ist. Das zu erleben, das er so verzeifelt war hat mich tief getroffen und ich befürchte das Schlimmste, sollte Oli jemals die ganze Wahrheit kennen. Du kennst ihn noch nicht so lange Sanne. Ich weiß wer Oliver Barret wirklich ist und ich weiß, das es ihn zerbrechen wird, wenn er es erfährt. Darum wünsche ich mir, das es vorbei wäre... um Olivers willen."
Ich schlucke. Jetzt hier, in diesem Augenblick weiß ich warum Oli Oz so sehr mag. Er würde tatsächlich auf sein Glück verzichten, für Oliver darauf verzichten glücklich zu werden. Ich glaube, das mir noch nie ein selbstlosere Mensch begegnet ist als Oz.
" Ok, Oz, ich kann nachvollziehen, warum du das denkst. Aber das werde ich nicht zu lassen. Solange ich eine Rolle in Olis Leben spiele wirst du nicht auf dein Glück verzichten müssen. Geb Bea etwas Zeit, ich bin davon überzeugt das sie sich melden wird. Und wünsche dir bitte nie Etwas was du nicht so meinst, auch wenn es die bessere Lösung zu sein scheint. Keiner hat je behauptet das das mit der Liebe leicht ist Oz, wir beiden wissen das vermutlich besser als viele andere Menschen, denen die Weisheit der Bücher verborgen bleibt. Ich werde dir, so gut ich kann, helfen einen Weg zu finden es Oli zu sagen. Aber es wird Zeit brauchen. Alles fängt meist mit einer winzigen Idee an. Oli muss halt ganz langsam die Idee entwickeln wie das sein könnte, das du und seine Mum ein Paar sein könnten. Es gibt einige Filme die das Thema behandeln, schlepp ihn einfach in die Filme und beobachte wie er reagiert. Lass ihn drüber reden wenn er es will, aber forciere nichts. Ich meine die Menschen mussten sich auch erst langsam an den Gedanken gewöhnen das die Erde rund ist und für Oli ist die Welt im Augenblick diesbezüglich noch eine Scheibe."
Oz blickt mit erstaunt an. " Ok, Sanne, versuchen wir es auf deine Weise. Daran hab ich noch gar nicht gedacht das Oli selber die Idee entwickeln müsste, aber warum nicht, könnte funktionieren." " So gefällst du mir besser Oz." sag ich und lächel ihn offen an. " So, ich geh mich jetzt anziehen ich muss gleich los." sagt Oz und springt auch schon auf. Ich entschliese mich ebendfalls mich anzuziehen und wecke dann behutsam meinen noch immer tief schlafenden Traummann.
Ich küsse sanft sein Gesicht und flüster immer wieder seinen Namen. Nach einige Augenblicken beginnen seine Lider zu flattern und er sieht mich mit verquollenen Augen verschlafen an. " Guten Morgen meine Schöne." raunt er. Ich lächel ihn an und halte ihn die Hämorrhoidensalbe vor die Augen. Er blickt mich völlig entgeistert an. Als ich den Blick sehe muss ich lachen. " Verdammt, was willst du damit?" fragt Oli entsetzt. " Ich hab keine Hämorrhoiden!" "Dafür ist es auch nicht gedacht...nun...zumindest in deinem Fall nicht." erwidere ich grinsend und sehe wie Oli anscheindend an meinen Geisteszustand zu zweifeln beginnt. " Du denkst doch jetzt nicht wirklich das ich komplett durchgedreht bin?" frage ich nach und er sieht mich noch immer entgeistert an. " Do ooch!" antwortet er und ich muss abermals lachen. " Das hilft auch wunderbar gegen verquollene Augen und Tränensäcke. Kleiner Geheimtip unter Models und Künstler." Oli runzelt die Stirn. "Na, der muss wirklich geheim sein, ich hab davon noch nie etwas gehört! Du willst mir das aber nicht wirklich unter die Augen schmierem, oder?" " Do ooch!" beantworte ich seine Frage und er sieht mich mit zusammen gekniffenen Augen an. " Oli, die Hämorrhoidensalbe beisst nicht!" " Na, da wäre ich mir jetzt nicht so sicher." sagt er und ich kann mich kaum noch halten vor lachen. "Sanne, du verarschst mich doch hier grade, oder?" " Nein Oli, aber deine Reaktion und dein Gesichtsausdruck ist einfach zu witzig. Ich hab Oz versprochen das du um 14 Uhr wunderschön aussiehst und die Weltpresse aus den Latschen hauen wirst und diese Salbe," ich halte wieder die Tube Hämorrhoidensalbe in die Höhe," hilft dabei."
Oli sieht mich noch immer sehr skeptisch an. " Und wie soll das von Statten gehen?" fragt er schliesslich. " Indem ich dir ganz wenig von der Salbe unter die Augen reibe und sie dort einwirken kann. Das tut auch nicht weh." antworte ich grinsend und Oli macht einen Schmollmund. Oh Gott, hilfe, damit kann er mich locker um den Fingern wickeln! Als ich den Schmollmund sehe wird mir klar, warum er bei meinen Willenlos wird. Es geht mir mit seinem nicht anders. Er atmet tief ein und gibt sich schliesslich geschlagen und ich darf die Salbe auftragen. Als ich damit fertig bin atmet er hörbar aus und ich muss wieder lachen. Doch diesmal schnappt mich Oli und dreht mich auf den Rücken und innerhalb sekundenbruchteile liegt er auf mir und jetzt erst wird mir bewusst, das er nackt ist. " Du bist eine bemerkenswert Frau Sanne, mit Viele noch unentdeckten Talenten und es wird mir eine Freude sein diese Talente alle zu entdecken." raunt er zärtlich und küsst mich leidenschaftlich.
" Hmm, so gerne ich hier mit dir liegen bleiben würde, so müssen wir das auf heute Abend verschieben. Wir habe noch ein wenig zu tun und ich will zeitig los zur Arbeit." murmel ich zwischen den Küssen und Oli, dessen Penis schon hart ist, läßt nur wiederwillig von mir ab.
Eine Stunde später sieht Oli aus wie aus einem Katalog entsprungen. Von den geschwollenen Augen ist nichts mehr zu sehen, von seinen Haaren fallen einige Locken in seine Stirn und sein Gesicht sieht makellos aus. Ich danke Marika dafür, das sie mich in die Geheimnisse von Camouflageschminke eingeweiht hat. Oli betrachtet sein Gesicht im Spiegel und ist begeistert. Seine Augen strahlen, sein Teint ist makellos und seine Haare machen heute mal was sie sollen. Auf meine Bitte hin, hat er seinen drei Tage Bart stehen lassen und das läßt ihn noch heisser aussehen. Ich betrachte ihn, wie er so vor dem Spiegel steht und sich bewundert, und stelle einmal mehr fest wie atemberaubend schön dieser Mann ist. Nur mit seiner Dolce & Gabbana Shorts begleidet steht er vor dem Spiegel und ich geniese den Anblick der sich mir bietet. Sein muskulöser Körper ist nahezu Perfekt und man sieht ihm an das er viel Sport macht. Selbst die Narbe von der Op stört kaum den gesamt Eindruck. Ein Sixpack zeichnet sich auf seinem Bauch ab und sein V-Cut ist sowas von verführerisch. Oh je, Himmel hilf, wie kann ein Mann nur so verführerisch sein? Ich muss mich sehr zusammen reißen die Linie nicht mit meinen Fingern nach zu zeichnen. Der Gedanke daran läßt mich scharf die Luft einsaugen. " Was?" fragt Oli, der mich aufmerksam beobachtet hat, amüsiert nach. " Du hast keine Ahnung wie schön du bist oder?" antworte ich und hauche einen Kuss auf seine Schulter. " Weiß nicht...sag du es mir...was genau findest du schön an mir?" "Alles!" raune ich und Oli grinst. " Du bist perfekt, vom Kopf bis zur Fußsohle und das ist ganz schön einschüchternd. Wie oft trainierst du normalerweise?" frage ich nach um somit die Gelegenheit zu haben mich wieder zu sammeln, denn der Anblick von dem fast nackten Oliver stellt komische Sachen mit mir an. " Jeden Tag, wenn es denn möglich ist. Ich laufe, schwimme und arbeite mit Gewichten. Und das immer mit Oz." "Kein Wunder das ihr beide so super in Form seid!" sage ich und verpasse Oli einen sanften Klaps auf seinen wohlgeformten Hintern. " Komm, lass uns mal überlegen was du anziehst." sage ich und nehm ihn bei der Hand und führe ihn wieder in mein Zimmer.
Nach kurzer Zeit steht er in blauen, verwaschenen Jeans, einen grauen langärmigen T-Shirt, einem schwarzen Sakko und mit seinen schwarzen Lederboots vor mir. " Perfekt!" rufe ich aus und sehe dieses Bild von einem Mann vor mir stehen. " Wenn du so nicht die Weltpresse im Sturm eroberst dann weiß ich auch nicht weiter! Da es aber verdammt kalt draußen ist solltest du noch den grauen Mantel überziehen." Oli betrachtet sich nochmal im Spiegel und nickt dann anerkennend. " Oz hat dir zu 13.30 einen Wagen bestellt, er wird klingeln wenn er da ist." Oli atmet tief ein. " Bist du nervös?" " Nein, ist ja nicht meine erste Pk, wohl aber die Erste ohne die komplette Band, das wird merwürdig sein. Gott sei dank ist ja Oz da." " Ist mit dir und Oz soweit erstmal alles wieder ok?" Oli lächelt. " Er hat mit dir geredet?" " Nicht wirklich freiwillig, ich kann ziemlich hartnäckig sein, wenn ich was wissen will." murmel ich und umarme ihn. Ich sehe ihn Wimpern klimpernd an und er muss lachen. " Das glaub ich sofort. Aber um deine Frage zu beantworten: ja, ich denke schon. Ich werd mich halt, wie vorher auch, so überhaupt nicht für sein Leben interessieren. Das sollte mir nicht schwer fallen." Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und hauche eine sanften Kuss auf seinen Mund. " Gib ihm einfach Zeit Oli, gib ihm einen Vertrauensbonus, ich denke den hat er verdient. Ich glaube nicht das Oz das aus Boshaftigkeit macht, also das er dir etwas verheimlicht, sondern aus Sorge um Jemand anderen." " Du hast Recht, wenn es nur um ihn ginge hätte er bestimmt etwas gesagt. Oz würde nie jemanden eine Bitte abschlagen, schon gar nicht einem Menschen den er liebt. Hat er dir etwas erzählt?" Oh je! Verdammt! Scheiße, jetzt werd ich wohl Lügen müssen...ihn anlügen...verdammt!
" Nein, sollte er?" "Nein, ich dachte nur, da du sie ja bestimmt nicht kennst." Ich versuche mir ein grinsen aufs Gesicht zu zaubern." Hm, ich kenne aber dich und das weiß Oz." Oli grinst nun auch. " Stimmt soweit hab ich gar nicht gedacht. Siehste, ich kann gar nicht ohne Oz, ich bin gar nicht in der Lage selbständig zu denken!" sagt Oli lachend und ich fühle mich hundeelend.
20 Minuten später stehe ich vor der Suite von Olis Mum. Ich hab noch 30 Minuten Zeit bis ich zur Arbeit muss und ich will das hier noch geklärt haben. Ich atme tief ein und klopfe. Als Bea die Tür öffnet sieht sie mich überrascht an. " Hallo Bea, haben sie einige Minuten für mich?" Sie atmet jetzt tief ein und nach kurzem überlegen läßt sie mich wortlos eintreten. Ich sehe sofort das sie am packen ist und spüre wie sich mein Herz zusammen zieht. Oh verdammt, sie ist echt sauer!
" Tun sie es nicht" sage ich grad heraus und sehe ihr direkt in die Augen.
"Was soll ich nicht tun, Sanne?"
" Berlin verlassen ohne mit Oz geredet zu haben."
" Ich brauch einen Drink. Möchten sie auch einen?"
" Nein danke, ich muss ja noch arbeiten." Zu meinem Entsetzen schenkt sie sich einen Armagnac ein. Oh ha, es ist nicht mal Mittagszeit. Ich frage mich unweigerlich ob Bea ein Alkoholproblem hat. Sie nimmt einen großen Schluck und deute mir mich zu setzen, was ich auch tue.
" Bea, sie tun Oz unrecht. Das Ganze war meine Idee. Sie kennen Oliver besser als irgend jemand sonst und sie wissen sicher ganz genau, das er, wenn sich erst einmal eine Idee in den Kopf gesetzt hat, er nicht von ihr abläßt, bis er sie verwirklicht hat. Welche Alternativen blieben da noch? Die Frage war nicht ob es zum Dreier kommt sondern mit wem. Die anderen Möglichkeiten wären ein Groupie gewesen oder... ein Dreier mit ihnen, Bea!"
Bea zieht scharf die Luft ein.
" Das müssen sie mir nicht alles noch einmal erzählen Sanne, das Alles hab ich bereits von Colin gehört." Sie sieht mich an und ihr Blick trifft mich tief in meinem Herz. Die Frau, die neben mir sitzt ist nicht wütend oder sauer. Nein, sie ist verzweifelt. Warum?
" Ich reise nicht ab, weil ich sauer bin. Ich reise ab, weil ich spüre, das, wenn es weiter geht, in eine Katastrophe enden wird. Ich hätte Colin nie sagen dürfen das ich ihn liebe. In all den Jahren und ich weiß von Colin, daß sie wissen wie lang es schon läuft, war alles wunderbar. Keiner fühlte sich verpflichtet und wir hatten sehr viel Spaß zusammen und genossen immer die Zeit in der wir zusammen sein konnten und Sanne, ich meine nicht nur das Sexuelle. Wir haben soviel gemeinsam erlebt, unendlich Vieles gemeinsam entdeckt. Wider meines besseren Wissens hab ich den Status Quo verändert und das wird sich rächen. Man kann keine richtige Beziehung führen wenn man Angst haben muß entdeckt zu werden. Wir wären, zwangsläufig, gezwungen uns gegenüber Oliver zueinander zu bekennen und ich bin mir ziemlich sicher das er das nicht akzeptieren wird. Nein, ich gehe, weil ich meinen Sohn liebe und ich auch Colin liebe und ihm eine Zukunft mit einer anderen Frau ermöglichen möchte und nicht weil er einen Dreier hatte. Es machte mir nur bewusst, was für Probleme wir uns immer wieder stellen müssten wenn wir zusammen bleiben." Bea nimmt wieder einen großen Schluck vom Armagnac.
" Oz liebt sie Bea und sie sollten ihm die Chance geben mit ihnen zu reden. Sie werden überrascht sein, denn ich glaube, nein, ich weiß, das es eine Lösung geben kann. Sie wird Zeit brauchen und viel Fingerspitzengefühl wird erforderlich sein, aber wenn man es geschickt anstellt wird sich Oli an die Vorstellung das sie mit seinem besten Freund zusammen sind schneller gewöhnen als sie es heute, hier, für möglich halten. Geben sie Oz und sich eine Chance. Sie haben es beide mehr als verdient und solange ich eine Rolle in Olis Leben spiele, werde sich Alles tun was nötig ist um ihnen beiden den Rücken frei zu halten. Oz hat sie schon immer geliebt Bea und er wird, nur weil sie alleine entscheiden das er jemand anders lieben soll, nie eine andere Frau so sehr lieben wie sie, Bea."
Ich sehe das ihr die Tränen in die Augen steigen und ich weiß, das meine Worte sie erreicht haben.
" Leider muss ich jetzt los. Ich hoffe, daß sie die richtige Entscheidung treffen, Bea und das Glück, ihr Glück, wählen."
Ich verabschiede mich von Bea und bin mir ziemlich sicher, das sie bleiben wird um mit Oz zu reden.
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Als ich um 13.45 vor dem Interconti vorgefahren werde, sehe ich, das einige Fans sich versammelt habe. Ich entscheide mich dazu, den Haupteingang zu nutzen um ihnen die Möglichkeit zu geben Autogramme und Bilder von mir zu bekommen. " Geben sie bitte Oz meine Gitarre." sage ich dem Fahrer und steige aus dem Wagen. Sofort bin ich von Fans umringt, die es offensichtlich kaum glauben können, das ich Leibhaftig vor ihnen stehe. Ich liebe es, mir Zeit für meine Fans zu nehmen, denn ohne sie wäre Solitary Brave nie zu einer der erfolgreichsten Rock Bands der Welt geworden.
Als ich einige Minuten später die Lobby des Hotels betrete kommt Oz schon auf mich zu und führt mich in einen Vorraum der an den Saal, wo die Pressekonferenz stattfindet, angrenzt. " Wow, du siehst echt atemberaubend aus!" Ich strahle ihn an. " Du wirst nie erraten, was dafür gesorgt hat, das ich so atemberaubend aussehe." feixe ich. " Ich denke ich weiß was es war. Hämorrhoidensalbe!" " Verdammt und ich dachte ich kann dich damit schockieren." Oz lacht jetzt laut auf. " Nein, das hatte heute Morgen schon Sanne übernommen." " Du hättest mein Gesicht sehen sollen, als sie mir beim Aufwachen die Tube Hämorrhoidensalbe hin hielt!" "Das glaub ich dir gerne Oli, ich hab auch reichlich verwirrt drein geschaut, aber wie man sieht, das Zeug wirkt Wunder." Nun lachen wir beide. Der Manager des Hotels fragt mich was für Getränke ich haben möchte und ich entscheide mich für Wasser. " Du hast deine Gitarre dabei?" fragt Oz und ich nicke. " Soll ich sie mit rein nehmen?" " Ja, das wäre eine gute Idee." antworte ich lächelnd. Ich bin mir ziemlich sicher das Oz etwas irritiert ist weil er keine Ahnung hat warum ich zur Pk eine Gitarre mitschleppe. Ich habe mir etwas überlegt, was schon lange überfällig ist und denke das die heutige Pk den geeingnete Rahme dafür darstellt. Ich hoffe nur, daß Oz es zu schätzen weiß.
Oz sieht mich an. " Du willst alle Fragen zulassen?" " Ja, Oz, das will ich. Ich werde spontan entscheiden was ich beantworte und was nicht." " Gut. Ich werde nur eine kurze Einleitung geben und dann dir alles Weiter überlassen. Ich mache nur eine Rednerliste und rufe, wenn es ok für dich ist, die Journalisten auf. Es sind überrings 75 gemeldete Journalisten anwesend und einige Sender übertragen die Pk live." Ich sehe Oz erstaunt an. " Für die Zeit? Beachtlich! Naja, anscheinend ist meine Gesundheit von ausserordentlichem Interesse." sage ich lachend. Oz klopft mir lachend auf die Schulter und sieht mich aufmunternd an. " Bereit?" Ich nicke und schenke ihm mein strahlendes Lächeln und er öffnet die Tür zum Saal, den er als Erster betritt. Ich folge ihm.
Showtime Barret!
Kapitel 12
Montag, 18. Februar 2013
Kapitel 10
Mein Herz hämmert wie wild und bei dem Anblick der sich mir bietet reagiert mein Schwanz sofort. Ich ziehe scharf die Luft ein und Oz atmet tief ein und läßt die Luft dann seufzend entweichen. Sanne lächelt, wissend um ihre Wirkung, uns an. Sie kaut genüßlich das Stück Banane. Sie läßt einen Finger an der Banane hinauf gleiten um einen Krümmel Banane aufzunehmen. Sie führt dann diesen Finger zu ihrem Mund, steckt ihn rein, leckt und saugt dann an ihrem Finger.
Hilfe!
Jetzt nimmt sie die Banane wieder in den Mund, wie vorher und ich merke das ich meinen Atem nicht mehr kontollieren kann. Sie ist wieder ganz mit der Banane beschäftigt und abermals beisst sie ein Stück von ihr ab.
Oh mein Gott!
Oz rutscht unruhig auf dem Sofa umher. Ihm ist anzusehen das ihm dieses Schauspiel total erregt. Seine Pupillen sind geweitet und ich kann nur erahnen was in ihm vorgeht. Sanne bricht nun ein Stück von der Banane ab und führt es ganz langsam zu ihrem Mund. Sie steckt es hinein und leckt anschliessend an ihren Fingern, dabei sieht sie wieder mich und Oz abwechselnd an.
" Hm, lecker." sagt sie
Sie fährt mit ihrem Finger über die abgebissene Stelle der Banane und nimmt mit ihrem Fingernagel etwas Fruchtfleisch auf.
" Probier mal." Sie hält mir ihren Finger hin und ich ergreife ihre Hand und führe sie zu meinem Mund. Ich stecke mir ihren Finger in den Mund, lecke ihn ab und sauge sanft daran. Sanne quittiert das mit einem leisen Stöhnen und ich sehe wie sich nun ihre Pupillen weiten. Sie zieht ihren Finger wieder aus meinem Mund, um abermals über die Banane zu streichen. Dann wendet sie sich Oz zu. Sie hält nun ihm ihren Finger hin und er ergreift auch ihre Hand und führt sie zu seinem Mund. Als er ihren Finger in den Mund nimmt schliesst er die Augen und lutscht sanft. Sanne lächelt, dreht sich zu mir und zwinkert mit zu. Ich seh ihr an das sie einen heiden Spaß bei der Sache hat und eigenartiger Weise gefällt mir das. Ich bin davon ausgegangen, das sich vielleicht Eifersucht bemerkbar machen würde, aber bisher spüre ich nur unendliche Lust auf diese Frau und es scheint mir tatsächlich egal zu sein das Oz dabei ist und sie berührt. Das wird sich erst zeigen wenn mehr zwischen euch drei passiert! meldet sich mein Unterbewusstsein zu Wort.
Sanne entzieht nun Oz ihr Finger und wendet sich wieder der Banane zu. Abermals nimmt sie die Banane in den Mund und beisst ganz genüsslich ein Stück ab.
" Ich liebe Bananen." murmelt sie und wendet sich wieder mir zu. Diesmal aber küsst sie mich und ich merke, als meine Zunge die ihre sucht, das sie mir ein Stück Banane in den Mund schiebt. Ich nehme es ihr grinsend ab und kaue den Rest und schluck ihn dann runter.
" Hm, Banane aus deinem Mund ist soviel besser." raune ich und sehe sie voller Begierde an. Sanne lächelt lasziv und beisst nun in das letzte Stück Banane und dreht sich zu Oz. Oz sieht sie mit großen Augen an und ich sehe wie er errötet. Sanne kichert als sie sich zu ihm beugt um auch ihn zu küssen. Sie dabei zu beobachten wie sie Oz küsst fühlt sich merkwürdig an. Es ist keine Eifersucht die ich spüre aber benennen kann ich das Gefühl auch nicht wirklich. Eine Mischung aus Erregung und was anderem, keine Ahnung was das ist, ich weiß nur das ich das vorher noch nie gespürt habe. Oz geniesst den Kuss, das ist ihm anzusehen und als Sanne sich von seinen Lippen löst kaut auch er auf einem Stück Banane. Ein Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit.
Ich strecke meine Hand nach ihr aus und streichel ihr zärtlich übers Haar. Sie lächelt mich an und lehnt ihren Kopf in meine Hand.
" So Jungs, jetzt will ich was sehen!" sagt sie plötzlich. Oz und ich sehen sie erstaunt an.
" Ich bitte euch, ich leg mich hier ins Zeug...nun will ich sehen wie ...erfolgreich meine Bemühungen waren." Sie grinst und in ihren Augen sieht man die ansteigende Erregung. Sie hebt herrausfordernd eine Augenbraue an und sieht uns abwechselnd an.
Mit einer Handbewegung deutet sie uns das wir aufstehen sollen, was wir auch sofort machen. Nun stehen wir vor ihr und sie mustert uns belustigt. Ich sehe Oz an, der unsicher zu mir blickt und grinse. Mir ist klar was Sanne will und ich fange an meine Jeans zu öffnen. Sanne taxiert mich mit ihrem Blick und ich geniesse es. Mit einer eleganten Bewegung ziehe ich mein Sweatshirt mitsamt T Shirt über den Kopf. Beim Anblick meines Oberkörpers zieht Sanne scharf die Luft ein. Als Oz es mir gleicht tut wippt Sanne wie ein kleines Kind aufgeregt auf der Couch. Als sie Oz seinen Oberkörper sieht hebt sie anerkennenend die Augenbrauen. Sie lehnt sich enstpannt zurück und zeigt mit einer Geste, das wir doch bitte weiter machen sollen.
" Moment!" ruft sie plötzlich, springt von der Couch und schaltet die Stereoanlage ein wo ein Mp3 Player dran hängt. Sie sucht im Menü nach einem Ordner und als sie den gefunden hat klickt sie den an und setzt sich wieder auf die Couch.
" Bitte, ihr dürft weiter machen."
Die Musik passt, Devotion von Kele erklingt und ich kann mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen. Ich öffne nun den Reißverschluss meiner Jeans ganz langsam und lass die Hose dann zu Boden gleiten. Als ich ein Bein hebe zum rauschlüpfen ziehe ich auch gleich die Socke aus. Das wiederhole ich mit dem anderen Bein dann auch. Sanne leckt sich über ihre Lippen als sie mich, nur noch mit Shorts begleidet, vor sich stehen sieht. In ihren Augen funkelt die Lust und ihre Pupillen sind geweitet.
Ich sehe Oz an, der mit verschränkten Armen da steht und mich beobachtet hat. Nun beginnt er sich die Jeans aus zu ziehen und als seine Shorts sichtbar wird fangen Sanne und ich zeitgleich an schallend zu Lachen. Oz trägt doch tatsächlich eine Spongebob Unterhose! Oz sieht entgeistert von einem zum andern und als er mitbekommt das wir über seine Unterhose lachen wird ihm bewusst was er trägt. Nun beginnt auch er zu lachen.
" Hey, wer konnte denn ahnen das ich die heute zeigen muss!" sagt Oz und versucht gekränkt zu wirken, was kläglich scheitert. Sanne bekommt kaum noch Luft vor lachen und bittet Oz, sich der Hose zu entledigen, was er dann lachend macht und steht kurz darauf nackt und mit errigiertem Penis vor Sanne, die sich langsam wieder fängt und nach einem lüsternden Blick auf Oz sein Gemächt wendet sie sich mir zu und legt den Kopf schief. Oz tut es ihr nach und legt auch seinen Kopf schief und sieht mich herausfordernd an. Als ich meine Shorts abstreife schnappt Sanne hörbar nach Luft und auch von Oz kommt ein Raunen.
" Man, ich wusste ja das du gut gebaut bist...aber...man...rennen da die Frauen nicht weg wenn sie den das erste Mal so sehen? " fragt Oz und starrt auf meinen errigierten Schwanz der wie eine eins steht. " Einigen war es durchaus etwas unangenehm wenn ich zu tief drin gewesen bin, von daher war ich immer vorsichtig und ging nur so tief wie sie es zugelassen haben." "Verstehe." sagt Oz und wendet sich wieder Sanne zu und mit einem Fingerzeig auf ihr fährt er fort: " Und was machen wir jetzt mit ihr?" Er sieht mich grinsend an. " Hmm, gute Frage. Ich würde sagen wir beginnen erstmal damit sie zu entkleiden, für meine Begriffe ist sie ein wenig zu Overdressed." Sanne sieht uns mit großen Augen an und als wir uns ihr nähren fängt sie an zu kichern.
Ich kniee mich mit einem Bein auf die Couch und beuge mich zu Sanne um sie leidenschaftlich zu küssen. Ihre Augen strahlen vor Erregung und dieser Blick turnt mich total an. Ich löse ihren Zopf und ihre blonde Mähne ergiesst sich über ihren Schultern. Als ich spüre das Sanne leicht ihre Hüfte hebt löse ich mich kurz von ihren Lippen und sehe wie Oz behutsam ihre Jogginghose runter zieht. Zu seiner und meiner Überraschung trägt sie darunter keinen Slip. Ich schmunzel. Ich wende mich wieder ihren Lippen zu und gleite mit meinen Händen über ihren Busen zum Rand ihres Tops, fasse drunter und ziehe das Top langsam hoch um ihr es auszuziehen. Ich wandere küssend abwärts um mich ihren Brüsten zu widmen und als ich einen ihrer schon harten Nippel erreiche stöhnt Sanne laut auf. Ihr Körper bäumt sich leicht auf und in dem Moment sehe ich das Oz sein Kopf in ihrem Schoß vergraben hat. Mein Gott, er küsst sie...dort! Für einen kurzen Moment irritiert mich der Anblick, doch als ich in Sannes Gesicht blicke, indem sich ihre pure Lust wiederspiegelt, vergesse ich alle Bedenken. Ich küsse sie und liebkose mit meinen Händen ihren Busen. Abermals wandert mein Mund zu ihren Busen und ich necke ihre Brustwarzen abwechselnd mit meiner Zunge. Meine Zunge an ihren Brüsten und Oz's Zunge in ihrem Schoß spüre ich das Sanne ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hat. Ihre Hand verkrallt sich in meinem Haar und ihr stöhnen wird lauter. Ich weiß das sie nicht mehr lange braucht und ich schlage Oz einen Platzwechsel vor, worauf er sofort eingeht.
Sanne atmet schwer und ihr Gesicht glüht. Während sich Oz nun um ihre Brüste kümmert, liebkost nun meine Zunge ihre Klit. Oh ja Baby, ich weiß wie du es magst und du sollst es haben! Sie ist so heiß und so verdammt feucht und ihr Becken zuckt unkontrolliert auf und ab. Als meine Lippen sich um ihre Klit schliessen und sanft daran saugen kommt sie. Ihr Orgasmus ist so heftig das sie ihn heraus schreit. Ich inhaliere ihren Duft und sauge ihre Feuchtigkeit auf und richte mich auf um sie zu küssen, während Oz erstaunt aussieht. " Wow, das ging schnell!" sagt er und ich merke wie Sanne in meinen Mund grinst. " Bei zwei Zungen, kein Wunder!" raunt Sanne und grinst Oz frech an. Dann blickt sie abwechselnd zu Oz und mir. " Hm, jetzt wirds kompliziert... wem soll ich einen Blasen? Und wer soll mich ficken? Hmm, schwere Frage." Sie zuckt mit den Schultern. Oz setzt sich neben sie aufs Sofa und rutscht ganz nach links, und packt das linke Bein aufs Sofa. Ok, Oz hat sich entschieden und Sanne blickt mich fragend an. Ich nicke lachend und schon beugt sie sich, auf allen Vieren, zu Oz. Dem seine Augen weiten sich und ich sehe es ihm an das er es kaum erwarten kann ihren Mund, Sannes Mund, an seinem Schwanz zu spüren. In dem Augenblick, als Sannes Lippen seinen Schwanz berühren kommt ein tiefes Grollen aus Oz's Mund. Er schliesst die Augen und in seinem Gesicht erkennt man die reine Lust, Lust auf diese Frau, auf meine Frau und es turnt mich unbeschreiblich an. Ich knie mich nun hinter Sanne, liebkose ihren Hintern und streiche mit meinen Fingern über ihre Vulva. Als ich zwei Finger in sie gleiten lasse spüre ich, wie feucht sie ist. Ich lasse meine Finger langsam rein und raus gleiten und Sanne stöhnt auf. Sie drückt ihr Becken meinen Fingern entgegen und ich weiß was sie jetzt will. " Du sollst ihn haben, Baby!" raune ich und schiebe mein Schwanz bis zum Anschlag in sie hinein. Anscheinend hat das direkte Auswirkungen auf das was sie mit Oz's Penis macht, denn der stöhnt auf einmal laut auf. "Fuck....ahh...Gott!"
Ich bewege mich langsam in ihr vor und zurück, geniese ihre Enge und ihre Feuchte. Mein Atem kommt schnell und oberflächlich und auch Oz keucht nur noch. Ich hätte nie erwartet das es so sein würde! Ich koste jeden einzelnen Moment aus und verliere mich im Hier und Jetzt. Und ich teile es mit den beiden Menschen die mir am Meisten bedeuten, mit Sanne und Oz und es fühlt sich gut, verdammt gut an.
Sanne läßt von Oz ab und richtet sich auf. Meine Hände gleiten aufwärts zu ihrem Busen und massieren ihn sanft während Sanne sich an mich schmiegt und meinen Kopf hinab zieht um mich zu küssen. " Positionswechsel." schnurrt sie und ich lasse mich nach hinten sinken. Sanne dreht sich nun zu mir und beugt sich hinab um sich nun mit ihrem Mund um meinen Schwanz zu kümmern. Als ihre Lippen meine Eichel küssen zieh ich scharf die Luft ein. Ihre Zunge kreist um meine Eichel und es verschlägt mir den Atem. Als ich aufblicke seh ich das Oz grade dabei ist seinen Schwanz langsam in Sanne gleiten zu lassen. Ich halte die Luft an als ich erkennen kann das sich in Oz's Gesicht jene Empfindungen widersiegeln die er in diesem Augenblick fühlt. Er stöhnt durch zusammen gebissenen Zähnen laut auf: " Oh....fuck...Sanne...du bist so eng...ahh."
Ich vergrabe meine Finger in Sannes blonder Mähne und gebe mich ganz ihrem Lippen und Zungenspiel hin. Himmel, diese Frau bringt mich noch um!
Meine Lust steigert sich ins Unendliche und ich gebe mich ihr ganz hin. Ich spüre das Sanne ihre Intensität an meinem Schwanz reduziert. Verdammt, ich bin kurz davor zu kommen! " Stop!" ruft Sanne und wie aufs Kommando hält Oz inne und sieht, mit vor Leidenschaft verschleierten Augen, Sanne überrascht an. Definitv ist auch er kurz davor gewesen zu kommen. Sanne löst sich von uns beiden und mit einem süffisanten Grinsen sagt sie: " Entspannt euch, es geht gleich weiter, ich will nur schnell was holen gehen was wir gleich brauchen werden." und steht auch schon auf um in Marikas Zimmer zu gehen und mit einer Tube Gleitgel in der Hand wieder zu kommen.
Als sie so auf uns zu läuft wird mir einmal mehr bewusst, wie wunderschön dies Frau ist. Ihr Körper ist wahrhaft einer Göttin würdig. Ihr Körper ist perfekt Proportioniert und sehr weiblich. Sie hat die Kurven an den richtigen Stellen und ihr vollen Brüste sind ein absoluter Blickfang. Ihre blonde, lockige Mähne fällt sanft über ihre Schultern. Genau so muß eine Frau aussehen! Sie bleibt vor der Couch stehen und weist mich an mich längst auf der Couch hinzulegen, was ich auch tue. Oz bittet sie sich erst einmal ganz Links auf die Lehne zu setzten und drückt ihm das Gleitgel in die Hand. Er sieht es verwirrt an. Sanne schmunzelt. " Das wirst du brauchen, Oz, wenn du in meinen Arsch willst!" Oz fällt die Kinnlade runter, genau wie mir. " Wie? Arsch? Ich dachte du willst nicht in den Arsch gefickt werden?" frag ich irritiert nach. Sanne lächelt sanft. " Nicht von dir, Oli." Was? Warum nicht von mir? Fuck, was soll das?
Oz grinst als wenn er die Antwort kennen würde und sieht mich mit funkelnden Augen an. " Oli, das kann dich jetzt nicht wirklich irritieren, oder? Ich meine...seh dir deinen Schwanz an und dann meinen. Welchen würdest du lieber im Arsch haben wollen?" Jetzt fällt mir der Groschen. " Achso, ich bin dir zu groß...ok...gut...kann ich verstehen." nuschel ich und merke, das es mich doch etwas frustet. Man, wie gerne würde ich ihren Arsch ficken! Ich muß zugeben das Oz sein Schwanz, in Sannes Arsch, vermutlich angenehmer sein wird als meiner.
Nachdem das geklärt ist, klettert Sanne über mich. Sie küsst mich zärtlich auf den Mund und ich merke wie sie meinen Schwanz mit ihrer Hand in ihre Vagina derigiert. Sie läßt sich genüsslich langsam sinken und ich spüre wie jeder Zentimeter von mir in ihr versinkt. Da ich sie fest umschlunegn halte spüre ich, wie sie zittert, als ich ganz tief in ihr drin bin. Sie sieht mich, mit glühenden Augen an und verweilt einen Moment regungslos. " Ohh...ok, jetzt du Oz...ganz langsam bitte...oh...und Oli, bitte bewege du dich, wenn möglich, nicht." Ich schlucke und nicke nur, ich merke das ich einen staubtrockenen Mund habe und wie mein Herz hektisch schlägt. Als ich spüre das Oz eine Position sucht in die er am Besten an ihrem Arsch rankommt, spreize ich meine Beine um Oz die Möglichkeit zu geben zwischen meinen Beinen genug Platz zu haben. Er verteilt reichlich Gleitgel auf seinen Penis und auch etwas um Sannes Anus. Als sie seine Finger da spürt merke ich es sofort, weil sie reflexartig alles zusammen zieht und das fühlt sich eigenartig an. Da sie flach auf mich liegt, ihre Brust auf meiner, spüre ich deutlich, das ihr Herz verdammt schnell schlägt. Sie atmet mehrfach tief ein und wieder aus und gibt schliesslich Oz das ok, das er eindringen darf. Was er dann auch tut. Oh mein Gott! Das ist unbeschreiblich!
Ich spüre Oz's Schwanz wie er langsam über meinen gleitet. Das fühlt sich so merkwürdig an. " Wow, verdammt...ahh...Oz...bitte langsamer." stöhnt Sanne und ich spüre das sie sich an mich festklammert. " Tschuldige." murmelt Oz und reduziert sein Tempo. Sanne atmet tief ein, versucht so zu entspannen. Ich streiche ihr übers Gesicht und erkenne das im Augenblick ihr es kein Vergnügen bereitet. " Tut er dir weh?" frag ich besorgt und spüre wie Oz sofort aufhört weiter in sie ein zu dringen. " Geht schon...nur bitte... ganz langsam. Mein Arsch muss sich erst daran gewöhnen." Oz gleitet nun weiter in sie und ich spüre wie jeder einzelnen Zentimeter von ihm an meinem Schwanz vorbei gleitet. Verdammt, wie kann ich das so deutlich spüren? Als er ganz drin ist hält er inne. " Alles ok Sanne?" fragt er besorgt und Sanne nickt. " Ich weiß, das es für euch vermutlich extrem geil ist, aber bitte...langsam, alles was ihr macht langsam machen. Mir wäre es lieb wenn sich nur Oz bewegen würde." sagt Sanne und atmet abermals tief ein. " Ich werde sehr vorsichtig sein." erwidert Oz und zieht sich daraufhin sehr langsam zurück. Ich kann jetzt ein Stöhnen nicht mehr unterdrücke. " Himmel...ah...das fühlt sich an, als ob du mich fickst!" stöhne ich atemlos und blicke Oz an. " Glaub ich dir gern, ich spüre eigentlich nur das ich auf etwas verdammt Hartes lang rutsche." raunt Oz und konzentriert sich wieder auf das was er tut. Sanne stöhnt nun auch hörbar auf und als Oz wieder ganz langsam in sie eindringt erzittert sie. Ich halte sie fest umschlungen, hauche Küsse auf ihren Hals, und spüre die Reaktion ihres Körpers ganz genau. Nur dazu liegen und zu wissen das es eigentlich der beste Freund ist, der uns beide, also mich und Sanne fickt, raubt mir fast alle Sinne.
" Ohh...ahh...Gott...ahh." stöhnt Sanne laut und ich weiß, das sie gleich kommen wird. Oz ist auch an zu sehen, daß er kurz davor ist. Er keucht nur noch und in seinem Gesicht ist die Wollust zu erkennen. Als er meinen Blick spürt sieht er mich an und in diesem Moment kommt Sanne. Alles in ihr zieht sich so heftig zusammen das auch ich umgehend zum Orgasmus gelange. Schliesslich findet auch Oz die Erlösung und unter einem tiefen Stöhnen ergiest auch er sich tief in ihr. Er sieht sogar schön aus wenn er kommt! schiesst es mir durch den Kopf und ich frage mich, wie ich wohl im Moment tiefster Erlösung aussehe. Oz läßt sich auf uns sinken und wir drei versuchen unseren Atem wieder zu finden. Sanne hat die Augen geschlossen und ich sehe das ihr Gesicht gerötet ist. Ihr Herz rast noch immer und auch ihr Atem ist hektisch. Oz ist als Erstes in der Lage etwas zu sagen. " Oh mein Gott! Wahnsinn! Ich danke dir Sanne! Auch dir Oli, das du das zugelassen hast."
Sanne grinst und schlägt Oz sanft, mit einer Hand, auf den Hintern." Ich hab mich zu bedanken. Davon träumt jede Frau... falls nicht...sie sollten es tun!" Sie sieht mich an und haucht ein leise Danke und küsst mich leidenschaftlich. " Wenn es nicht so merkwürdig sein würde,täte ich Oli jetzt auch gerne küssen!" sagt Oz lachend als er sieht das Sanne mich küsst. Jetzt müssen wir alle drei lachen und Sanne zuckt zusammen. " Bitte, erst rausziehen Oz, langsam und dann lachen, ok?" Oz schmunzelt und zieht sich vorsichtig aus sie zurück. Auch ich lass meinen Penis langsam aus Sanne raus gleiten, halte sie aber noch immer fest umschlungen. Ich spüre das sie sich aufrichten will und sehe sie fragend an. " Ich muss ins Bad." murmelt sie und erhebt sich und geht ins Bad. Oz und ich sehen ihr hinter her und ich merke einmal mehr, wie sehr ich Sanne liebe. Ich blicke zu Oz, der mich verstohlen anblickt. " Alles klar?" hake ich nach. Oz nickt langsam und ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. " Bei mir schon. War es ok für dich?" Ich nicke und spüre das es ok für mich war. "Erstaunlicher Weise machte es mir Nichts aus zu sehen wie du Sanne ...wie soll ich sagen... berührt, geküsst, gefickt hast. Ach ja, falls man es dir noch nicht gesagt hat: du siehst richtig gut aus wenn du kommst." sage ich und grinse ihn breit an. Oz lacht auf. " Dito!" Oz atmet tief ein und ich sehe, das er mit den Gedanken ganz wo anders ist. Diesen Blick hab ich schon oft bei Bill gesehen und ich weiß das Oz grade an seine Freundin denkt. Er runzelt die Stirn, scheint dann aber die Gedanken beiseite zu schieben. Plötzlich ruft Sanne nach uns. " Wollt ihr mich hier alleine lassen?" Oz blickt mich fragend an und ich zucke nur mit den Schultern. Schliesslich erheben wir uns un gehen ins Bad und sehen das sich Sanne mittig in der Wanne gesetzt hat und ihre Beine über den Rand baumeln läßt.
" Hier ist noch reichlich Platz für euch." sagt sie grinsend und wir beschliessen ihr Gesellschaft zu leisten . Auch wir setzen uns so das unsere Beine über den Wannenrand baumeln und geniesen dann die Wärme des Wassers. " Schade, das man von diesem Anblick kein Foto machen kann." sage ich grinsend und sehe wie Oz mich erstaunt ansieht. "Warum eigentlich nicht." ruft er und steigt aus der Wanne um nach wenigen Augenblicken mit seiner Kamera wieder zu kommen. Er sucht einen geeignete Position für die Kamera, aktiviert den Selbstauslöser und kommt wieder zu uns in die Wanne. " So, jetzt alle in die Kamera lächeln." sagt er und dann hören wir auch schon den Auslöser. " Davon will ich bitte auch einen Abzug haben." sagt Sanne und grinst übers ganze Gesicht. Oz zwinkert ihr zu und abermals müssen wir drei herzhaft lachen. Die ganze Situation ist so entspannt, so relaxed das ich mich frage, warum Sanne vorhin meinte das sich Einiges an unseren Beziehungen ändern wird. Jetzt hier, in diesem Augenblick fühlt sich alles völlig ok an. Ich würde sogar behaupten das es uns ehr noch enger zusammen geschweißt hat und das würde ich nicht unbedingt als Nachteil ansehen. " Warum sagstest du vorhin das sich unsere Beziehungen verändern werden?" Ich blicke Sanne an. Sie sieht mich mit ihren großen, grünen Augen an und lächelt sanft. " Schwer zu beschreiben, Oli, aber du wirst wissen was ich meine wenn einige Tage vergangen sind. Du wirst mich ...und definitiv auch Oz...mit anderen Augen sehen. Ich hoffe, das diese Erfahrung eine Bereicherung für dich sein wird und du sie nicht ... irgendwann bereuen wirst." Ich stutze. "Warum sollte ich Etwas bereuen, was ich wollte? Ich habe mit den beiden Menschen, die mir am Meisten auf diesem Planeten was bedeuten, etwas geteilt, was ich als ...sehr schön...sehr erotisch...beschreiben würde. Das erleben zu dürfen empfinde ich als ein unglaubliches Geschenk. Ich behaupte einfach mal, das nicht viele Menschen das Glück haben sowas erleben zu dürfen. Ich bin noch immer nicht in der Lage die Gefühle, Empfindungen in Worte zu fassen, die ich empfunden hab."
Sanne sieht mich liebevoll an und küsst mich sanft. " Es freut mich wenn du es so siehst." Sie zeichnet mit ihren Fingern die Konturen meines Gesichtes nach und streicht mit einem Finger über meine Unterlippe. " Ich werd euch jetzt verlassen und ins Bett gehen. Ich bin total erschöpft und hundemüde." sagt sie und steigt aus der Wanne. Sie greift nach einem großen Badetuch und wickelt sich darin ein. Dann fällt ihr Blick auf die Kamera von Oz. Sie schnappt sie sich und schiesst einige Fotos von Oz und mich, in der Wanne. Oz muss lachen, denn Sanne versucht wie ein professioneler Fotograph zu klingen und ruft uns einige, sehr verwirrende Kommandos entgegen.
" Zum Licht blicken!... Kinn runter!... Schultern entspannen!... mehr Bewegung bitte!"
Die Situation ist so komisch das wir uns abermals vor Lachen ausschütten. Die Posen, die Oz und ich in der Wanne versuchen hin zu bekommen müssen auf den Bildern komisch aussehen und Oz kann seine Neugier auf die Fotos kaum bremsen.
Sanne stellt die Kamera ab, schenkt uns noch ein atemberaubendes Lächeln und ist dann auch schon verschwunden. Oz und ich beschliessen auch die Wanne zu verlassen und da ich jetzt doch etwas Hunger verspüre, schlage ich vor, das wir uns noch eine Kleinigkeit zu Essen machen sollten. Nachdem wir unsere Jeans übergezogen haben gehen wir in die Küche. " Mir ist nach einem Omlett." sage ich und hole die Eier aus dem Kühlschrank. " Gute Idee, ich helfe dir. Schinken und Tomaten? " "Klingt gut." Und schon sind wir damit beschäftigt alles fürs Omlett klein zu schnibbeln. Als die Omletts fertig sind setzen wir uns ins Wohnzimmer und essen unsere Omletts und trinken dazu noch etwas Wein.
" Glaubst du auch, das sich irgendwas verändern wird?" frag ich Oz. Oz sieht mich ernst an.
" Ja, Oli das glaube ich. Dir mag es im Augenblick noch nicht so vor kommen, aber glaub mir, das was vorhin passierte wird Auswirkungen haben, ob wir es wollen oder nicht. Die Frage die sich stellt ist die: wie gehen wir damit um? Für mich war das eine einmalige Sache, die sich nicht wiederholen wird...zumindest nicht in der Konstellation... . Ich bin heute schon einen Pfad gegangen der mir...vermutlich... mehr gekostet hat als ich es im Moment zu geben würde und ich werde die nächsten Tage damit zu tun haben, Jemanden den ich verletzt habe das, was geschah zu erklären."
Ich sehe Oz erstaunt an.
" Sagtest du nicht das deine Freundin das versteht?"
" Verstehen heisst nicht das sie das akzeptiert und es mir verzeihen wird. Faktisch habe ich sie betrogen und das zu einem Zeitpunkt in dem sich der Statusquo unserer Beziehung verändert hat. Sie hat es zwar nicht explizit so gesagt aber ich weiß das ich sie sehr verletzt hab. Und ich werde Alles tun...ALLES, um das wieder Gut zu machen...wenn man sowas überhaupt wieder gut machen kann."
" Tut mir leid, das hatte ich nicht bedacht." Ich schlucke, weil mir bewusst wird, was Oz unter Umständen geopfert hat um mich meine Fantasie leben zu lassen. Oz atmet tief ein.
" Es muss dir nicht leid tun Oli. Ich hätte Nein sagen können, habe es aber nicht getan, weil ich es auch wollte und nun muss ich, und zwar nur ich, mit den Konsequenzen leben." Mit einem Mal sieht Oz so unendlich traurig aus, das ich ihn am liebsten in den Arm nehmen würde.
" Verdammt Oz, wer ist es? Sags mir und ich geh zu ihr und erkläre ihr das es meine blöde Idee war. Du weißt da sich alles für dich tun würde...dich so zu sehen bricht mir fast das Herz. Warum kannst du mir das nicht verraten, wer sie ist? Ich renne bestimmt nicht zur Presse und stelle euch bloß!"
Oz schmunzelt.
" Ich bin mir ziemlich sicher das du nicht zu Presse rennen würdest. Wenn du es wüsstest...du würdest mich hassen."
"Warum sollte ich dich hassen, Oz? An der Liebe ist Nichts was es zu hassen gibt. Oder ist es ...Illegales, was Verbotenes?" Oz sieht mich entgeistert an.
" Verdammt nein. Ich bin trotzdem ziemlich sicher das du das nicht verstehen würdest. Bitte Oli... hak nicht weiter nach...ich weiß ja selber im Augenblick nicht einmal ob ich noch eine Freundin habe." Ich weiß das es keinen Sinn hat da jetzt weiter nach zu fragen, trotzdem nervt mich das, zu wissen das Oz anscheinend ein riesen Geheimnis vor mir hat. Ich kann im Moment nichts weiter tun als zu hoffen, das er mir irgendwann so vertraut das er es mir sagen kann.
"Themawechsel...Morgen die PK, hast du schon eine Vorstellung was du da sagen willst und was nicht? Da Richard nicht da ist, werd ich wohl das Intro übernehmen und könnte von Vornherein Einiges abblocken."
Ich schüttel den Kopf.
" Du musst Nichts abblocken Oz, ich werde erst einmal abwarten was an Fragen kommen. Außerdem glaub ich, das es mir Nichts aus machen wird über Sanne und mich etwas zu erzählen. Weißt du Oz, ich spüre das es mit ihr was Langfristiges sein kann...sein wird...und ich bin stolz sie als meine Freundin bezeichnen zu können und ich habe mir vorgenommen das auch vor der Welt deutlich zu machen, das Oliver Barret offiziell vergeben ist." Oz grinst.
" Naja, so...offiziell...ist es nun ja doch noch nicht...ihr seid nicht verlobt."
" Richtig, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Heute bin ich mir mehr den je sicher, das es nur Eine für mich gibt. Wenn das mit Sanne nicht klappen sollte, dann schwöre ich bei Gott, werd ich nie wieder lieben!"
"Wow, Oli, das sind sehr starke Worte. Das kannst du jetzt noch nicht wissen. Hey, denk doch mal einen Moment mit deinem Verstand. Ihre beide kennt euch so gut wie gar nicht. Du hast keine Ahnung wer Sanne ist und umgekehrt genau so. Der Alltag wird erst zeigen wie Ernst das mit euch ist. Ich gönne es euch beiden mehr als ich es sagen kann, aber ich weiß auch das das, was ihr im Moment habt noch verdammt Rosa verfärbt ist. Noch ist alles wunderschön und berauschend. Warte erst einmal ab, was alleine die nächsten Wochen euch bringen."
" Woher willst du das eigentlich so genau wissen?" frag ich leicht sauer nach. " Wieviele Beziehungen hattest du? Wie lang dauert die Längste? Ich glaube nicht das du in der Position bist darüber zu urteilen ob ich es Einschätzen kann wie die Beziehung mit Sanne läuft!"
Oz sieht mich mit zusammen gekniffenden Lippen an. Seine Augen sind nur noch schlitze und ich spüre das er gekränkt ist. Scheiß egal, ich hab doch aber recht, wer ist er mir das mit Sanne madig machen zu wollen? Was macht ihn zum Experten?
" Mag sein, das ich mit der Anzahl der Beziehungen nicht mit dir mithalten kann, aber ganz Gewiss mit der Länge. Ich weiß das meine längste Beziehung wesentlich länger gehalten hat...oder besser noch hält... als deine Längste!"
" Oz, was soll das? Verarschen kann ich mich ganz gut alleine. Meine längste Beziehung hielt drei Jahre, ich wiederhole Oz, drei Jahre. Und du willst mir allen Ernstes weiß machen das deine Beziehung länger hielt und ich es nicht mitbekommen habe soll das du in der ganzen Zeit eine Beziehung hattest? Also Oz, wen willst du jetzt was vor machen?"
Oz sieht mich mit einem Blick an, den ich nicht richtig deuten kann. Irgendwas zwischen Wut, Trotz und Unsicherheit. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich ihm die Luft aus den Segeln genommen hab und frohlocke innerlich. Ha, dir hab ich es gegeben! Ich hab 100% mehr Ahnung als du wenn um Beziehungen geht. Was du denkst, oder für Richtig hälst ist mir egal!
Warum eigentlich pissen mich die Bedenken die Oz äusserte eigentlich so an? Prinzipel hat er ja Recht und tief in mir drin weiß ich es auch. Also was ist das genau was mich jetzt grade so nervt? Ist es weil er sich als Experte aufspielt? Oder weil ich denke das er mir das mit Sanne nicht gönnt weil seine...Beziehung...so scheiße läuft? Aber das ist absurd, denn tief in meinem Herzen weiß ich das er mir das mehr als nur gönnt, also muss es die Tatsache sein das er sich hier als Experte aufspielt.
" Sorry Oz, aber...ich raffe das nicht das du dich als Experte aufspielst und nicht wirklich über die Erfahrungen verfügst um das zu beurteilen. Tut mir leid wenn dich das jetzt irgendwie kränkt, aber hey, sei ehrlich, wie würdest du an meiner Stelle jetzt reagieren?"
Oz zuckt mit den Schultern.
" Vermutlich würde ich nachfragen wie lange denn die längste Beziehung hielt?"
Ich atme genervt ein und verdrehe die Augen. Ok, er will dieses...was auch immer...weiter spielen.
" Ok, Oz, wie lang dauerte deine längste Beziehung?"
Oz sieht mich ernst an und atmet tief ein.
" Meine längste Beziehung ist meine Derzeitige und sie hält schon seit 10 Jahre!"
Was? Fuck! Verdammt!
Ich sehe Oz sprachlos an und spüre wie sich eine riesen Wut in mich breit macht.
" Was für ein scheiß Spiel spielst du Oz? Für was für ein riesen Arschloch musst du mich halten? Warum tust du mir das an?" schreie ich ihn an.
Kapitel 11
Hilfe!
Jetzt nimmt sie die Banane wieder in den Mund, wie vorher und ich merke das ich meinen Atem nicht mehr kontollieren kann. Sie ist wieder ganz mit der Banane beschäftigt und abermals beisst sie ein Stück von ihr ab.
Oh mein Gott!
Oz rutscht unruhig auf dem Sofa umher. Ihm ist anzusehen das ihm dieses Schauspiel total erregt. Seine Pupillen sind geweitet und ich kann nur erahnen was in ihm vorgeht. Sanne bricht nun ein Stück von der Banane ab und führt es ganz langsam zu ihrem Mund. Sie steckt es hinein und leckt anschliessend an ihren Fingern, dabei sieht sie wieder mich und Oz abwechselnd an.
" Hm, lecker." sagt sie
Sie fährt mit ihrem Finger über die abgebissene Stelle der Banane und nimmt mit ihrem Fingernagel etwas Fruchtfleisch auf.
" Probier mal." Sie hält mir ihren Finger hin und ich ergreife ihre Hand und führe sie zu meinem Mund. Ich stecke mir ihren Finger in den Mund, lecke ihn ab und sauge sanft daran. Sanne quittiert das mit einem leisen Stöhnen und ich sehe wie sich nun ihre Pupillen weiten. Sie zieht ihren Finger wieder aus meinem Mund, um abermals über die Banane zu streichen. Dann wendet sie sich Oz zu. Sie hält nun ihm ihren Finger hin und er ergreift auch ihre Hand und führt sie zu seinem Mund. Als er ihren Finger in den Mund nimmt schliesst er die Augen und lutscht sanft. Sanne lächelt, dreht sich zu mir und zwinkert mit zu. Ich seh ihr an das sie einen heiden Spaß bei der Sache hat und eigenartiger Weise gefällt mir das. Ich bin davon ausgegangen, das sich vielleicht Eifersucht bemerkbar machen würde, aber bisher spüre ich nur unendliche Lust auf diese Frau und es scheint mir tatsächlich egal zu sein das Oz dabei ist und sie berührt. Das wird sich erst zeigen wenn mehr zwischen euch drei passiert! meldet sich mein Unterbewusstsein zu Wort.
Sanne entzieht nun Oz ihr Finger und wendet sich wieder der Banane zu. Abermals nimmt sie die Banane in den Mund und beisst ganz genüsslich ein Stück ab.
" Ich liebe Bananen." murmelt sie und wendet sich wieder mir zu. Diesmal aber küsst sie mich und ich merke, als meine Zunge die ihre sucht, das sie mir ein Stück Banane in den Mund schiebt. Ich nehme es ihr grinsend ab und kaue den Rest und schluck ihn dann runter.
" Hm, Banane aus deinem Mund ist soviel besser." raune ich und sehe sie voller Begierde an. Sanne lächelt lasziv und beisst nun in das letzte Stück Banane und dreht sich zu Oz. Oz sieht sie mit großen Augen an und ich sehe wie er errötet. Sanne kichert als sie sich zu ihm beugt um auch ihn zu küssen. Sie dabei zu beobachten wie sie Oz küsst fühlt sich merkwürdig an. Es ist keine Eifersucht die ich spüre aber benennen kann ich das Gefühl auch nicht wirklich. Eine Mischung aus Erregung und was anderem, keine Ahnung was das ist, ich weiß nur das ich das vorher noch nie gespürt habe. Oz geniesst den Kuss, das ist ihm anzusehen und als Sanne sich von seinen Lippen löst kaut auch er auf einem Stück Banane. Ein Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit.
Ich strecke meine Hand nach ihr aus und streichel ihr zärtlich übers Haar. Sie lächelt mich an und lehnt ihren Kopf in meine Hand.
" So Jungs, jetzt will ich was sehen!" sagt sie plötzlich. Oz und ich sehen sie erstaunt an.
" Ich bitte euch, ich leg mich hier ins Zeug...nun will ich sehen wie ...erfolgreich meine Bemühungen waren." Sie grinst und in ihren Augen sieht man die ansteigende Erregung. Sie hebt herrausfordernd eine Augenbraue an und sieht uns abwechselnd an.
Mit einer Handbewegung deutet sie uns das wir aufstehen sollen, was wir auch sofort machen. Nun stehen wir vor ihr und sie mustert uns belustigt. Ich sehe Oz an, der unsicher zu mir blickt und grinse. Mir ist klar was Sanne will und ich fange an meine Jeans zu öffnen. Sanne taxiert mich mit ihrem Blick und ich geniesse es. Mit einer eleganten Bewegung ziehe ich mein Sweatshirt mitsamt T Shirt über den Kopf. Beim Anblick meines Oberkörpers zieht Sanne scharf die Luft ein. Als Oz es mir gleicht tut wippt Sanne wie ein kleines Kind aufgeregt auf der Couch. Als sie Oz seinen Oberkörper sieht hebt sie anerkennenend die Augenbrauen. Sie lehnt sich enstpannt zurück und zeigt mit einer Geste, das wir doch bitte weiter machen sollen.
" Moment!" ruft sie plötzlich, springt von der Couch und schaltet die Stereoanlage ein wo ein Mp3 Player dran hängt. Sie sucht im Menü nach einem Ordner und als sie den gefunden hat klickt sie den an und setzt sich wieder auf die Couch.
" Bitte, ihr dürft weiter machen."
Die Musik passt, Devotion von Kele erklingt und ich kann mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen. Ich öffne nun den Reißverschluss meiner Jeans ganz langsam und lass die Hose dann zu Boden gleiten. Als ich ein Bein hebe zum rauschlüpfen ziehe ich auch gleich die Socke aus. Das wiederhole ich mit dem anderen Bein dann auch. Sanne leckt sich über ihre Lippen als sie mich, nur noch mit Shorts begleidet, vor sich stehen sieht. In ihren Augen funkelt die Lust und ihre Pupillen sind geweitet.
Ich sehe Oz an, der mit verschränkten Armen da steht und mich beobachtet hat. Nun beginnt er sich die Jeans aus zu ziehen und als seine Shorts sichtbar wird fangen Sanne und ich zeitgleich an schallend zu Lachen. Oz trägt doch tatsächlich eine Spongebob Unterhose! Oz sieht entgeistert von einem zum andern und als er mitbekommt das wir über seine Unterhose lachen wird ihm bewusst was er trägt. Nun beginnt auch er zu lachen.
" Hey, wer konnte denn ahnen das ich die heute zeigen muss!" sagt Oz und versucht gekränkt zu wirken, was kläglich scheitert. Sanne bekommt kaum noch Luft vor lachen und bittet Oz, sich der Hose zu entledigen, was er dann lachend macht und steht kurz darauf nackt und mit errigiertem Penis vor Sanne, die sich langsam wieder fängt und nach einem lüsternden Blick auf Oz sein Gemächt wendet sie sich mir zu und legt den Kopf schief. Oz tut es ihr nach und legt auch seinen Kopf schief und sieht mich herausfordernd an. Als ich meine Shorts abstreife schnappt Sanne hörbar nach Luft und auch von Oz kommt ein Raunen.
" Man, ich wusste ja das du gut gebaut bist...aber...man...rennen da die Frauen nicht weg wenn sie den das erste Mal so sehen? " fragt Oz und starrt auf meinen errigierten Schwanz der wie eine eins steht. " Einigen war es durchaus etwas unangenehm wenn ich zu tief drin gewesen bin, von daher war ich immer vorsichtig und ging nur so tief wie sie es zugelassen haben." "Verstehe." sagt Oz und wendet sich wieder Sanne zu und mit einem Fingerzeig auf ihr fährt er fort: " Und was machen wir jetzt mit ihr?" Er sieht mich grinsend an. " Hmm, gute Frage. Ich würde sagen wir beginnen erstmal damit sie zu entkleiden, für meine Begriffe ist sie ein wenig zu Overdressed." Sanne sieht uns mit großen Augen an und als wir uns ihr nähren fängt sie an zu kichern.
Ich kniee mich mit einem Bein auf die Couch und beuge mich zu Sanne um sie leidenschaftlich zu küssen. Ihre Augen strahlen vor Erregung und dieser Blick turnt mich total an. Ich löse ihren Zopf und ihre blonde Mähne ergiesst sich über ihren Schultern. Als ich spüre das Sanne leicht ihre Hüfte hebt löse ich mich kurz von ihren Lippen und sehe wie Oz behutsam ihre Jogginghose runter zieht. Zu seiner und meiner Überraschung trägt sie darunter keinen Slip. Ich schmunzel. Ich wende mich wieder ihren Lippen zu und gleite mit meinen Händen über ihren Busen zum Rand ihres Tops, fasse drunter und ziehe das Top langsam hoch um ihr es auszuziehen. Ich wandere küssend abwärts um mich ihren Brüsten zu widmen und als ich einen ihrer schon harten Nippel erreiche stöhnt Sanne laut auf. Ihr Körper bäumt sich leicht auf und in dem Moment sehe ich das Oz sein Kopf in ihrem Schoß vergraben hat. Mein Gott, er küsst sie...dort! Für einen kurzen Moment irritiert mich der Anblick, doch als ich in Sannes Gesicht blicke, indem sich ihre pure Lust wiederspiegelt, vergesse ich alle Bedenken. Ich küsse sie und liebkose mit meinen Händen ihren Busen. Abermals wandert mein Mund zu ihren Busen und ich necke ihre Brustwarzen abwechselnd mit meiner Zunge. Meine Zunge an ihren Brüsten und Oz's Zunge in ihrem Schoß spüre ich das Sanne ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hat. Ihre Hand verkrallt sich in meinem Haar und ihr stöhnen wird lauter. Ich weiß das sie nicht mehr lange braucht und ich schlage Oz einen Platzwechsel vor, worauf er sofort eingeht.
Sanne atmet schwer und ihr Gesicht glüht. Während sich Oz nun um ihre Brüste kümmert, liebkost nun meine Zunge ihre Klit. Oh ja Baby, ich weiß wie du es magst und du sollst es haben! Sie ist so heiß und so verdammt feucht und ihr Becken zuckt unkontrolliert auf und ab. Als meine Lippen sich um ihre Klit schliessen und sanft daran saugen kommt sie. Ihr Orgasmus ist so heftig das sie ihn heraus schreit. Ich inhaliere ihren Duft und sauge ihre Feuchtigkeit auf und richte mich auf um sie zu küssen, während Oz erstaunt aussieht. " Wow, das ging schnell!" sagt er und ich merke wie Sanne in meinen Mund grinst. " Bei zwei Zungen, kein Wunder!" raunt Sanne und grinst Oz frech an. Dann blickt sie abwechselnd zu Oz und mir. " Hm, jetzt wirds kompliziert... wem soll ich einen Blasen? Und wer soll mich ficken? Hmm, schwere Frage." Sie zuckt mit den Schultern. Oz setzt sich neben sie aufs Sofa und rutscht ganz nach links, und packt das linke Bein aufs Sofa. Ok, Oz hat sich entschieden und Sanne blickt mich fragend an. Ich nicke lachend und schon beugt sie sich, auf allen Vieren, zu Oz. Dem seine Augen weiten sich und ich sehe es ihm an das er es kaum erwarten kann ihren Mund, Sannes Mund, an seinem Schwanz zu spüren. In dem Augenblick, als Sannes Lippen seinen Schwanz berühren kommt ein tiefes Grollen aus Oz's Mund. Er schliesst die Augen und in seinem Gesicht erkennt man die reine Lust, Lust auf diese Frau, auf meine Frau und es turnt mich unbeschreiblich an. Ich knie mich nun hinter Sanne, liebkose ihren Hintern und streiche mit meinen Fingern über ihre Vulva. Als ich zwei Finger in sie gleiten lasse spüre ich, wie feucht sie ist. Ich lasse meine Finger langsam rein und raus gleiten und Sanne stöhnt auf. Sie drückt ihr Becken meinen Fingern entgegen und ich weiß was sie jetzt will. " Du sollst ihn haben, Baby!" raune ich und schiebe mein Schwanz bis zum Anschlag in sie hinein. Anscheinend hat das direkte Auswirkungen auf das was sie mit Oz's Penis macht, denn der stöhnt auf einmal laut auf. "Fuck....ahh...Gott!"
Ich bewege mich langsam in ihr vor und zurück, geniese ihre Enge und ihre Feuchte. Mein Atem kommt schnell und oberflächlich und auch Oz keucht nur noch. Ich hätte nie erwartet das es so sein würde! Ich koste jeden einzelnen Moment aus und verliere mich im Hier und Jetzt. Und ich teile es mit den beiden Menschen die mir am Meisten bedeuten, mit Sanne und Oz und es fühlt sich gut, verdammt gut an.
Sanne läßt von Oz ab und richtet sich auf. Meine Hände gleiten aufwärts zu ihrem Busen und massieren ihn sanft während Sanne sich an mich schmiegt und meinen Kopf hinab zieht um mich zu küssen. " Positionswechsel." schnurrt sie und ich lasse mich nach hinten sinken. Sanne dreht sich nun zu mir und beugt sich hinab um sich nun mit ihrem Mund um meinen Schwanz zu kümmern. Als ihre Lippen meine Eichel küssen zieh ich scharf die Luft ein. Ihre Zunge kreist um meine Eichel und es verschlägt mir den Atem. Als ich aufblicke seh ich das Oz grade dabei ist seinen Schwanz langsam in Sanne gleiten zu lassen. Ich halte die Luft an als ich erkennen kann das sich in Oz's Gesicht jene Empfindungen widersiegeln die er in diesem Augenblick fühlt. Er stöhnt durch zusammen gebissenen Zähnen laut auf: " Oh....fuck...Sanne...du bist so eng...ahh."
Ich vergrabe meine Finger in Sannes blonder Mähne und gebe mich ganz ihrem Lippen und Zungenspiel hin. Himmel, diese Frau bringt mich noch um!
Meine Lust steigert sich ins Unendliche und ich gebe mich ihr ganz hin. Ich spüre das Sanne ihre Intensität an meinem Schwanz reduziert. Verdammt, ich bin kurz davor zu kommen! " Stop!" ruft Sanne und wie aufs Kommando hält Oz inne und sieht, mit vor Leidenschaft verschleierten Augen, Sanne überrascht an. Definitv ist auch er kurz davor gewesen zu kommen. Sanne löst sich von uns beiden und mit einem süffisanten Grinsen sagt sie: " Entspannt euch, es geht gleich weiter, ich will nur schnell was holen gehen was wir gleich brauchen werden." und steht auch schon auf um in Marikas Zimmer zu gehen und mit einer Tube Gleitgel in der Hand wieder zu kommen.
Als sie so auf uns zu läuft wird mir einmal mehr bewusst, wie wunderschön dies Frau ist. Ihr Körper ist wahrhaft einer Göttin würdig. Ihr Körper ist perfekt Proportioniert und sehr weiblich. Sie hat die Kurven an den richtigen Stellen und ihr vollen Brüste sind ein absoluter Blickfang. Ihre blonde, lockige Mähne fällt sanft über ihre Schultern. Genau so muß eine Frau aussehen! Sie bleibt vor der Couch stehen und weist mich an mich längst auf der Couch hinzulegen, was ich auch tue. Oz bittet sie sich erst einmal ganz Links auf die Lehne zu setzten und drückt ihm das Gleitgel in die Hand. Er sieht es verwirrt an. Sanne schmunzelt. " Das wirst du brauchen, Oz, wenn du in meinen Arsch willst!" Oz fällt die Kinnlade runter, genau wie mir. " Wie? Arsch? Ich dachte du willst nicht in den Arsch gefickt werden?" frag ich irritiert nach. Sanne lächelt sanft. " Nicht von dir, Oli." Was? Warum nicht von mir? Fuck, was soll das?
Oz grinst als wenn er die Antwort kennen würde und sieht mich mit funkelnden Augen an. " Oli, das kann dich jetzt nicht wirklich irritieren, oder? Ich meine...seh dir deinen Schwanz an und dann meinen. Welchen würdest du lieber im Arsch haben wollen?" Jetzt fällt mir der Groschen. " Achso, ich bin dir zu groß...ok...gut...kann ich verstehen." nuschel ich und merke, das es mich doch etwas frustet. Man, wie gerne würde ich ihren Arsch ficken! Ich muß zugeben das Oz sein Schwanz, in Sannes Arsch, vermutlich angenehmer sein wird als meiner.
Nachdem das geklärt ist, klettert Sanne über mich. Sie küsst mich zärtlich auf den Mund und ich merke wie sie meinen Schwanz mit ihrer Hand in ihre Vagina derigiert. Sie läßt sich genüsslich langsam sinken und ich spüre wie jeder Zentimeter von mir in ihr versinkt. Da ich sie fest umschlunegn halte spüre ich, wie sie zittert, als ich ganz tief in ihr drin bin. Sie sieht mich, mit glühenden Augen an und verweilt einen Moment regungslos. " Ohh...ok, jetzt du Oz...ganz langsam bitte...oh...und Oli, bitte bewege du dich, wenn möglich, nicht." Ich schlucke und nicke nur, ich merke das ich einen staubtrockenen Mund habe und wie mein Herz hektisch schlägt. Als ich spüre das Oz eine Position sucht in die er am Besten an ihrem Arsch rankommt, spreize ich meine Beine um Oz die Möglichkeit zu geben zwischen meinen Beinen genug Platz zu haben. Er verteilt reichlich Gleitgel auf seinen Penis und auch etwas um Sannes Anus. Als sie seine Finger da spürt merke ich es sofort, weil sie reflexartig alles zusammen zieht und das fühlt sich eigenartig an. Da sie flach auf mich liegt, ihre Brust auf meiner, spüre ich deutlich, das ihr Herz verdammt schnell schlägt. Sie atmet mehrfach tief ein und wieder aus und gibt schliesslich Oz das ok, das er eindringen darf. Was er dann auch tut. Oh mein Gott! Das ist unbeschreiblich!
Ich spüre Oz's Schwanz wie er langsam über meinen gleitet. Das fühlt sich so merkwürdig an. " Wow, verdammt...ahh...Oz...bitte langsamer." stöhnt Sanne und ich spüre das sie sich an mich festklammert. " Tschuldige." murmelt Oz und reduziert sein Tempo. Sanne atmet tief ein, versucht so zu entspannen. Ich streiche ihr übers Gesicht und erkenne das im Augenblick ihr es kein Vergnügen bereitet. " Tut er dir weh?" frag ich besorgt und spüre wie Oz sofort aufhört weiter in sie ein zu dringen. " Geht schon...nur bitte... ganz langsam. Mein Arsch muss sich erst daran gewöhnen." Oz gleitet nun weiter in sie und ich spüre wie jeder einzelnen Zentimeter von ihm an meinem Schwanz vorbei gleitet. Verdammt, wie kann ich das so deutlich spüren? Als er ganz drin ist hält er inne. " Alles ok Sanne?" fragt er besorgt und Sanne nickt. " Ich weiß, das es für euch vermutlich extrem geil ist, aber bitte...langsam, alles was ihr macht langsam machen. Mir wäre es lieb wenn sich nur Oz bewegen würde." sagt Sanne und atmet abermals tief ein. " Ich werde sehr vorsichtig sein." erwidert Oz und zieht sich daraufhin sehr langsam zurück. Ich kann jetzt ein Stöhnen nicht mehr unterdrücke. " Himmel...ah...das fühlt sich an, als ob du mich fickst!" stöhne ich atemlos und blicke Oz an. " Glaub ich dir gern, ich spüre eigentlich nur das ich auf etwas verdammt Hartes lang rutsche." raunt Oz und konzentriert sich wieder auf das was er tut. Sanne stöhnt nun auch hörbar auf und als Oz wieder ganz langsam in sie eindringt erzittert sie. Ich halte sie fest umschlungen, hauche Küsse auf ihren Hals, und spüre die Reaktion ihres Körpers ganz genau. Nur dazu liegen und zu wissen das es eigentlich der beste Freund ist, der uns beide, also mich und Sanne fickt, raubt mir fast alle Sinne.
" Ohh...ahh...Gott...ahh." stöhnt Sanne laut und ich weiß, das sie gleich kommen wird. Oz ist auch an zu sehen, daß er kurz davor ist. Er keucht nur noch und in seinem Gesicht ist die Wollust zu erkennen. Als er meinen Blick spürt sieht er mich an und in diesem Moment kommt Sanne. Alles in ihr zieht sich so heftig zusammen das auch ich umgehend zum Orgasmus gelange. Schliesslich findet auch Oz die Erlösung und unter einem tiefen Stöhnen ergiest auch er sich tief in ihr. Er sieht sogar schön aus wenn er kommt! schiesst es mir durch den Kopf und ich frage mich, wie ich wohl im Moment tiefster Erlösung aussehe. Oz läßt sich auf uns sinken und wir drei versuchen unseren Atem wieder zu finden. Sanne hat die Augen geschlossen und ich sehe das ihr Gesicht gerötet ist. Ihr Herz rast noch immer und auch ihr Atem ist hektisch. Oz ist als Erstes in der Lage etwas zu sagen. " Oh mein Gott! Wahnsinn! Ich danke dir Sanne! Auch dir Oli, das du das zugelassen hast."
Sanne grinst und schlägt Oz sanft, mit einer Hand, auf den Hintern." Ich hab mich zu bedanken. Davon träumt jede Frau... falls nicht...sie sollten es tun!" Sie sieht mich an und haucht ein leise Danke und küsst mich leidenschaftlich. " Wenn es nicht so merkwürdig sein würde,täte ich Oli jetzt auch gerne küssen!" sagt Oz lachend als er sieht das Sanne mich küsst. Jetzt müssen wir alle drei lachen und Sanne zuckt zusammen. " Bitte, erst rausziehen Oz, langsam und dann lachen, ok?" Oz schmunzelt und zieht sich vorsichtig aus sie zurück. Auch ich lass meinen Penis langsam aus Sanne raus gleiten, halte sie aber noch immer fest umschlungen. Ich spüre das sie sich aufrichten will und sehe sie fragend an. " Ich muss ins Bad." murmelt sie und erhebt sich und geht ins Bad. Oz und ich sehen ihr hinter her und ich merke einmal mehr, wie sehr ich Sanne liebe. Ich blicke zu Oz, der mich verstohlen anblickt. " Alles klar?" hake ich nach. Oz nickt langsam und ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. " Bei mir schon. War es ok für dich?" Ich nicke und spüre das es ok für mich war. "Erstaunlicher Weise machte es mir Nichts aus zu sehen wie du Sanne ...wie soll ich sagen... berührt, geküsst, gefickt hast. Ach ja, falls man es dir noch nicht gesagt hat: du siehst richtig gut aus wenn du kommst." sage ich und grinse ihn breit an. Oz lacht auf. " Dito!" Oz atmet tief ein und ich sehe, das er mit den Gedanken ganz wo anders ist. Diesen Blick hab ich schon oft bei Bill gesehen und ich weiß das Oz grade an seine Freundin denkt. Er runzelt die Stirn, scheint dann aber die Gedanken beiseite zu schieben. Plötzlich ruft Sanne nach uns. " Wollt ihr mich hier alleine lassen?" Oz blickt mich fragend an und ich zucke nur mit den Schultern. Schliesslich erheben wir uns un gehen ins Bad und sehen das sich Sanne mittig in der Wanne gesetzt hat und ihre Beine über den Rand baumeln läßt.
" Hier ist noch reichlich Platz für euch." sagt sie grinsend und wir beschliessen ihr Gesellschaft zu leisten . Auch wir setzen uns so das unsere Beine über den Wannenrand baumeln und geniesen dann die Wärme des Wassers. " Schade, das man von diesem Anblick kein Foto machen kann." sage ich grinsend und sehe wie Oz mich erstaunt ansieht. "Warum eigentlich nicht." ruft er und steigt aus der Wanne um nach wenigen Augenblicken mit seiner Kamera wieder zu kommen. Er sucht einen geeignete Position für die Kamera, aktiviert den Selbstauslöser und kommt wieder zu uns in die Wanne. " So, jetzt alle in die Kamera lächeln." sagt er und dann hören wir auch schon den Auslöser. " Davon will ich bitte auch einen Abzug haben." sagt Sanne und grinst übers ganze Gesicht. Oz zwinkert ihr zu und abermals müssen wir drei herzhaft lachen. Die ganze Situation ist so entspannt, so relaxed das ich mich frage, warum Sanne vorhin meinte das sich Einiges an unseren Beziehungen ändern wird. Jetzt hier, in diesem Augenblick fühlt sich alles völlig ok an. Ich würde sogar behaupten das es uns ehr noch enger zusammen geschweißt hat und das würde ich nicht unbedingt als Nachteil ansehen. " Warum sagstest du vorhin das sich unsere Beziehungen verändern werden?" Ich blicke Sanne an. Sie sieht mich mit ihren großen, grünen Augen an und lächelt sanft. " Schwer zu beschreiben, Oli, aber du wirst wissen was ich meine wenn einige Tage vergangen sind. Du wirst mich ...und definitiv auch Oz...mit anderen Augen sehen. Ich hoffe, das diese Erfahrung eine Bereicherung für dich sein wird und du sie nicht ... irgendwann bereuen wirst." Ich stutze. "Warum sollte ich Etwas bereuen, was ich wollte? Ich habe mit den beiden Menschen, die mir am Meisten auf diesem Planeten was bedeuten, etwas geteilt, was ich als ...sehr schön...sehr erotisch...beschreiben würde. Das erleben zu dürfen empfinde ich als ein unglaubliches Geschenk. Ich behaupte einfach mal, das nicht viele Menschen das Glück haben sowas erleben zu dürfen. Ich bin noch immer nicht in der Lage die Gefühle, Empfindungen in Worte zu fassen, die ich empfunden hab."
Sanne sieht mich liebevoll an und küsst mich sanft. " Es freut mich wenn du es so siehst." Sie zeichnet mit ihren Fingern die Konturen meines Gesichtes nach und streicht mit einem Finger über meine Unterlippe. " Ich werd euch jetzt verlassen und ins Bett gehen. Ich bin total erschöpft und hundemüde." sagt sie und steigt aus der Wanne. Sie greift nach einem großen Badetuch und wickelt sich darin ein. Dann fällt ihr Blick auf die Kamera von Oz. Sie schnappt sie sich und schiesst einige Fotos von Oz und mich, in der Wanne. Oz muss lachen, denn Sanne versucht wie ein professioneler Fotograph zu klingen und ruft uns einige, sehr verwirrende Kommandos entgegen.
" Zum Licht blicken!... Kinn runter!... Schultern entspannen!... mehr Bewegung bitte!"
Die Situation ist so komisch das wir uns abermals vor Lachen ausschütten. Die Posen, die Oz und ich in der Wanne versuchen hin zu bekommen müssen auf den Bildern komisch aussehen und Oz kann seine Neugier auf die Fotos kaum bremsen.
Sanne stellt die Kamera ab, schenkt uns noch ein atemberaubendes Lächeln und ist dann auch schon verschwunden. Oz und ich beschliessen auch die Wanne zu verlassen und da ich jetzt doch etwas Hunger verspüre, schlage ich vor, das wir uns noch eine Kleinigkeit zu Essen machen sollten. Nachdem wir unsere Jeans übergezogen haben gehen wir in die Küche. " Mir ist nach einem Omlett." sage ich und hole die Eier aus dem Kühlschrank. " Gute Idee, ich helfe dir. Schinken und Tomaten? " "Klingt gut." Und schon sind wir damit beschäftigt alles fürs Omlett klein zu schnibbeln. Als die Omletts fertig sind setzen wir uns ins Wohnzimmer und essen unsere Omletts und trinken dazu noch etwas Wein.
" Glaubst du auch, das sich irgendwas verändern wird?" frag ich Oz. Oz sieht mich ernst an.
" Ja, Oli das glaube ich. Dir mag es im Augenblick noch nicht so vor kommen, aber glaub mir, das was vorhin passierte wird Auswirkungen haben, ob wir es wollen oder nicht. Die Frage die sich stellt ist die: wie gehen wir damit um? Für mich war das eine einmalige Sache, die sich nicht wiederholen wird...zumindest nicht in der Konstellation... . Ich bin heute schon einen Pfad gegangen der mir...vermutlich... mehr gekostet hat als ich es im Moment zu geben würde und ich werde die nächsten Tage damit zu tun haben, Jemanden den ich verletzt habe das, was geschah zu erklären."
Ich sehe Oz erstaunt an.
" Sagtest du nicht das deine Freundin das versteht?"
" Verstehen heisst nicht das sie das akzeptiert und es mir verzeihen wird. Faktisch habe ich sie betrogen und das zu einem Zeitpunkt in dem sich der Statusquo unserer Beziehung verändert hat. Sie hat es zwar nicht explizit so gesagt aber ich weiß das ich sie sehr verletzt hab. Und ich werde Alles tun...ALLES, um das wieder Gut zu machen...wenn man sowas überhaupt wieder gut machen kann."
" Tut mir leid, das hatte ich nicht bedacht." Ich schlucke, weil mir bewusst wird, was Oz unter Umständen geopfert hat um mich meine Fantasie leben zu lassen. Oz atmet tief ein.
" Es muss dir nicht leid tun Oli. Ich hätte Nein sagen können, habe es aber nicht getan, weil ich es auch wollte und nun muss ich, und zwar nur ich, mit den Konsequenzen leben." Mit einem Mal sieht Oz so unendlich traurig aus, das ich ihn am liebsten in den Arm nehmen würde.
" Verdammt Oz, wer ist es? Sags mir und ich geh zu ihr und erkläre ihr das es meine blöde Idee war. Du weißt da sich alles für dich tun würde...dich so zu sehen bricht mir fast das Herz. Warum kannst du mir das nicht verraten, wer sie ist? Ich renne bestimmt nicht zur Presse und stelle euch bloß!"
Oz schmunzelt.
" Ich bin mir ziemlich sicher das du nicht zu Presse rennen würdest. Wenn du es wüsstest...du würdest mich hassen."
"Warum sollte ich dich hassen, Oz? An der Liebe ist Nichts was es zu hassen gibt. Oder ist es ...Illegales, was Verbotenes?" Oz sieht mich entgeistert an.
" Verdammt nein. Ich bin trotzdem ziemlich sicher das du das nicht verstehen würdest. Bitte Oli... hak nicht weiter nach...ich weiß ja selber im Augenblick nicht einmal ob ich noch eine Freundin habe." Ich weiß das es keinen Sinn hat da jetzt weiter nach zu fragen, trotzdem nervt mich das, zu wissen das Oz anscheinend ein riesen Geheimnis vor mir hat. Ich kann im Moment nichts weiter tun als zu hoffen, das er mir irgendwann so vertraut das er es mir sagen kann.
"Themawechsel...Morgen die PK, hast du schon eine Vorstellung was du da sagen willst und was nicht? Da Richard nicht da ist, werd ich wohl das Intro übernehmen und könnte von Vornherein Einiges abblocken."
Ich schüttel den Kopf.
" Du musst Nichts abblocken Oz, ich werde erst einmal abwarten was an Fragen kommen. Außerdem glaub ich, das es mir Nichts aus machen wird über Sanne und mich etwas zu erzählen. Weißt du Oz, ich spüre das es mit ihr was Langfristiges sein kann...sein wird...und ich bin stolz sie als meine Freundin bezeichnen zu können und ich habe mir vorgenommen das auch vor der Welt deutlich zu machen, das Oliver Barret offiziell vergeben ist." Oz grinst.
" Naja, so...offiziell...ist es nun ja doch noch nicht...ihr seid nicht verlobt."
" Richtig, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Heute bin ich mir mehr den je sicher, das es nur Eine für mich gibt. Wenn das mit Sanne nicht klappen sollte, dann schwöre ich bei Gott, werd ich nie wieder lieben!"
"Wow, Oli, das sind sehr starke Worte. Das kannst du jetzt noch nicht wissen. Hey, denk doch mal einen Moment mit deinem Verstand. Ihre beide kennt euch so gut wie gar nicht. Du hast keine Ahnung wer Sanne ist und umgekehrt genau so. Der Alltag wird erst zeigen wie Ernst das mit euch ist. Ich gönne es euch beiden mehr als ich es sagen kann, aber ich weiß auch das das, was ihr im Moment habt noch verdammt Rosa verfärbt ist. Noch ist alles wunderschön und berauschend. Warte erst einmal ab, was alleine die nächsten Wochen euch bringen."
" Woher willst du das eigentlich so genau wissen?" frag ich leicht sauer nach. " Wieviele Beziehungen hattest du? Wie lang dauert die Längste? Ich glaube nicht das du in der Position bist darüber zu urteilen ob ich es Einschätzen kann wie die Beziehung mit Sanne läuft!"
Oz sieht mich mit zusammen gekniffenden Lippen an. Seine Augen sind nur noch schlitze und ich spüre das er gekränkt ist. Scheiß egal, ich hab doch aber recht, wer ist er mir das mit Sanne madig machen zu wollen? Was macht ihn zum Experten?
" Mag sein, das ich mit der Anzahl der Beziehungen nicht mit dir mithalten kann, aber ganz Gewiss mit der Länge. Ich weiß das meine längste Beziehung wesentlich länger gehalten hat...oder besser noch hält... als deine Längste!"
" Oz, was soll das? Verarschen kann ich mich ganz gut alleine. Meine längste Beziehung hielt drei Jahre, ich wiederhole Oz, drei Jahre. Und du willst mir allen Ernstes weiß machen das deine Beziehung länger hielt und ich es nicht mitbekommen habe soll das du in der ganzen Zeit eine Beziehung hattest? Also Oz, wen willst du jetzt was vor machen?"
Oz sieht mich mit einem Blick an, den ich nicht richtig deuten kann. Irgendwas zwischen Wut, Trotz und Unsicherheit. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich ihm die Luft aus den Segeln genommen hab und frohlocke innerlich. Ha, dir hab ich es gegeben! Ich hab 100% mehr Ahnung als du wenn um Beziehungen geht. Was du denkst, oder für Richtig hälst ist mir egal!
Warum eigentlich pissen mich die Bedenken die Oz äusserte eigentlich so an? Prinzipel hat er ja Recht und tief in mir drin weiß ich es auch. Also was ist das genau was mich jetzt grade so nervt? Ist es weil er sich als Experte aufspielt? Oder weil ich denke das er mir das mit Sanne nicht gönnt weil seine...Beziehung...so scheiße läuft? Aber das ist absurd, denn tief in meinem Herzen weiß ich das er mir das mehr als nur gönnt, also muss es die Tatsache sein das er sich hier als Experte aufspielt.
" Sorry Oz, aber...ich raffe das nicht das du dich als Experte aufspielst und nicht wirklich über die Erfahrungen verfügst um das zu beurteilen. Tut mir leid wenn dich das jetzt irgendwie kränkt, aber hey, sei ehrlich, wie würdest du an meiner Stelle jetzt reagieren?"
Oz zuckt mit den Schultern.
" Vermutlich würde ich nachfragen wie lange denn die längste Beziehung hielt?"
Ich atme genervt ein und verdrehe die Augen. Ok, er will dieses...was auch immer...weiter spielen.
" Ok, Oz, wie lang dauerte deine längste Beziehung?"
Oz sieht mich ernst an und atmet tief ein.
" Meine längste Beziehung ist meine Derzeitige und sie hält schon seit 10 Jahre!"
Was? Fuck! Verdammt!
Ich sehe Oz sprachlos an und spüre wie sich eine riesen Wut in mich breit macht.
" Was für ein scheiß Spiel spielst du Oz? Für was für ein riesen Arschloch musst du mich halten? Warum tust du mir das an?" schreie ich ihn an.
Kapitel 11
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