Freitag, 11. Januar 2013
Eine Galaxis voller Liebe Kapitel 2
Balmorra war noch immer schwer gezeichnet von den Spuren des Krieges und die anhaltenden Widerstandskämpfe gingen auch nicht spurlos an diesem Planeten vorbei. Die Luft roch teilweise nach Sprengstoff, TReibstoff und verwesenden Lebewesen, das es Vette oft schwer viel zu atmen. Was Gerüche anging war Vette sehr sensibel, Sanne hingegen war aufgrund ihrer Ausbildung zum Sith abgehärtet und ihr konnte so schnell nix die Luft rauben. Sie sah schon soviel Gewalt, Blut und Elend, das sie oft befürchtete die schönen Dinge im Leben nicht mehr zu registrieren.
Die Satelitenkontrollstation lag eingebaut in einem Berg. Die Sicherheitsvorkehrungen waren wirklich massiv, größtenteils bestanden sie aus Kriegs - und Verteidigungsdroiden aber auch aus automatischen Geschützen. Sanne sondierte die Lage und erkannte das man die beiden vorderen Geschützen besser attackierte wenn die Droidenpatrolie etwas abseits war, das müsste von der Zeit her reichen die Geschütz auszuschalten bevor die Droiden sie auf dem Radar hatten. Sanne wusste das sie sich auf Vette verlassen konnte denn Vette war eine ausgezeichnete Schützin, die es hervorragend verstand mit ihrem Blaster umzugehn.
"Du bleibst Hier und feuerst aus der Entfernung auf das rechte Geschütz, ich kümmere mich erst um das linke" wies Sanne kurz und knapp Vette an, die es mit einem kurzen Nicken zu Kenntnis nahm. Als die Droidenpatrolien ausser Reichweite waren, schlich sich Sanne an die Geschütze ran, griff auf die Macht zu, die einem Sith die Kraft verleihen und griff mit einem beherzten Sprung aufs linke Geschütz an. Beide Geschütze fingen sofort zu Schiessen an, aber Sanne, von der Macht und ihren Instinkten geleitet, parierte jeden Schuss mit Bravour, ihr Lichtschwert wehret jeden Schuss ab und fand noch Zeit dem Geschütz schweren Schaden zu zu fügen. Aus Vettes Perspektive sah so ein Lichtschwertkampf von Sanne immer aus wie ein choreographierte Tanzeinlage, Sanne bewegte sich mit einer Leichtigkeit, duckte sich weg beugte sich zurück, schritt vorwärts und das alles dem Anschein nach in einer formvollendeten fliessenden Bewegung. Vette schoss aus der Distanz auf das ihr zugewiessende Geschütz als sie ein lautes Krachen vernahm das ihr signalisierte das Sanne das erste Geschütz zerlegt hatte. Mit einem kraftvollen Machtsprung sprang sie nun auf das 2 Geschütz und löste dabei eine wellenartige Explosion von Macht aus das selbst das Geschütz kurzzeitig betäubt zu sein schien. Vette feuerte unablässig weiter während Sanne mit einer Leichigkeit jeden Schuss von dem Geschütz parierte. Mit einem lauten Krachen zerbarste schliesslich das Geschütz, gerade rechtzeitig bevor die Droidenpatrolie erschien. Mit einer winzigen Handbewegung sorgte Sanne dafür das der eine Droide, gehoben von einer unsichtbaren Hand, gegen die Felswand krachte und in tausend Einzelteile zerbrach.Den anderen schalltete sie aus indem sie ihm ihr Lichtschwert in die elektronischen Eingeweide rammte. Er klappte zusammen wie ein Klappmesser und blieb regungslos liegen.
Der Eingang zum Satelittenkontrollturm war nun frei und Sanne öffnete mit einer beiläufigen Bewegung ihrer Hand mit der Macht die Tür. Der Korridor vor ihnen war leer, Sanne griff abermals auf die Macht zu und vernahm das sich in dem Gebäude keine Lebewesen befanden. Sie war erleichtert, als sie das vernahm, denn auch wenn sie als Sith dafür ausgebildet war, tötete sie trotzdem nicht gerne, denn sie wusste das Jeder nur das tat was ein Anderer ihm befohlen hatte, doch leider wusste sie nur zu gut das oft Unschuldige sterben mussten wenn sie ein Ziel, welches ihr von ihrem Meister vorgegeben war, erreichen wollte. Sanne holte ihr Datenpad heraus welches Quinn ihr wiedergab, kurz bevor sie die Kaserne verliessen. Er schien bedacht darauf gewesen zu sein, eine weiter zufällige Berührung vermeiden zu wollen, den er fasste das Pad so, das es unmöglich war das es abermals zu einer Brührung kommen konnte. Sie strich sanft über das Pad, lächelte bei dem Gedanken an Quinn und sah auf die Daten, die eindeutig darauf hinwiesen das es einen Aufzug geben muss, den sie nehmen müssen um zum Hauptcomputer zu gelangen. Sanne entschied sich gradeaus in eine Art Vorzimmer zu gehn und deutet zu Vette sich langsam und leise an der linken Wand lang zu schleichen.Sie passierten 2 offene Türen in deren Räume sich weiter Droiden befanden, sie schienen aber die Anwesenheit der beiden noch nicht bermerkt zu haben, also entschied Sanne sie einfach da zu belassen wo sie waren. Der Vorraum war definitiv eine gute Entscheidung gewesen, denn Vette und Sanne sahen auf dem ersten Blick , als sie den Raum betraten, das am Ende des Raums zur ihrer linken, ein Aufzug befand. Zur ihrer beider Überraschung war der Raum leer, nichteinmal Überwachungskameras waren angebracht. Sie liefen zu dem Aufzug und Vette fragte:" Aufwärts, Abwärts?" Abwärts Vette" antwortete Sanne und war froh das Vette wirklich alles Hacken konnte und nach kurzem rumgetippe seitens von Vette setzte sich der Aufzug nach unten in Bewegung.
Quinn versuchte sich auf die aktuellen Berichte zu konzentrieren, was ihm aber kaum gelang. Er sah zur Uhr, und dachte, das die beiden Frauen so langsam an der Satelittenkontrollstation angekommen sein müssten. Er erschauderte an den Gedanken daran, er wusste nur zu gut, wie stark diese Einrichtung beschützt war. In seinen Augen war es ein Selbstmordkommando da hinein zu wollen, auch für einen Sith, denn da drin wimmelte es nur so von Kriegs und Verteidigungsdroiden. Er dachte an Sanne, sah sie vor seinem geistigen Auge und spürte Angst in ihn aufsteigen.Was wenn er sie nie wieder sehen sollte, was, wenn sie das nicht überlebt? Er blickte auf seine Finger die noch immer die Berührung von ihren Fingern zu spüren schienen und ihm wurde schwer ums Herz."Reisst dich zusammen, Malavai" ermahnte er sich selber. Sie ist noch ein Mädchen, ein halbes Kind. Nein, er machte sich etwas vor, sie war kein Kind mehr, sie war eine wunderschöne Frau, die es locker schaffte ihn aus dem Konzept zu bringen. Quinn musste lächeln. In 32 Jahren hatte er das noch nicht erlebt das ihn eine Frau so aus der Fassung brachte. Ihm sind schon viele Frauen begegnet, zumal er ja auch nicht so schlecht aussah und durchaus bei der Damenwelt auf Interesse stiess, doch er behielt immer die Kontrolle, in jeder Art von Beziehungen die er hatte. Doch Sanne war anders, das spürte er, da konnte er nichts kontrollieren. Oder wollte er das nicht? Nein, er dürfte das nicht zu lassen, das ihn die Gedanken an eine Frau so ablenken konnten, er musste und wollte die Kontrolle über sich behalten.
Er spürte wie sein Herz bei dem Gedanken an Sanne anfing schneller zu schlagen und dachte nur:" Bitte, nicht auch noch das"!
Der Aufzug erreichte die unter Ebene und Sanne erfasste mit nur einem Blick das hier reichlich Arbeit auf sie wartete.Vette konnte sich ein deutlich hörbares Schnaufen nicht verkneifen, was Sanne sofort mit einem unmissverständlichen Blickes der Missbilligung bedachte. Vette war kein Neuling und eigentlich wusste sie das man in so einer Situation jeden Laut vermeiden sollte, wenn man aus so einer Situation Lebend herraus kommen wollte.Zwischen ihnen und dem Hauptcomputer, der sich am anderen Ende des riesigen Raumes befand, waren schätzungsweise an die 50 Droiden jeglicher Art vertreten . Besonders beeindruckend war ein riesiger Kampfdroide der durch den ganzen Raum patrolierte. der Rest war in Gruppen verteilt, die zu allem Übel noch mit Sondendroiden ausgesattet waren. Durchschleichen war somit keine Option. "Vette, scanne mal die Reichweite der Sonden" flüsterte Sanne,und Vette tat sofort was von ihr verlangt war.Nach Abschluss des Scanns hielt sie Sanne ihren Scanner hin und Sanne erkannte sofort das die Sonden nur eine Reichweite von 5 Metern im Radius hatten,somit war es also möglich eine Gruppe von Droiden auszuschalten ohne die andere Gruppe zu alamieren. Sanne wartet noch 2 Patroliengänge des riesigen Kampfdroiden ab um sicher zu gehn ,das er nicht die Route unvermittelt wechselte und wies Vette mit einer Handbwegung an, das sie sich erst um die Gruppen rechts im Raum kümmern werden. Es schien als ob Sanne jeden Augenblick zur Tat schreiten wollte als sie aufeinmal erstarrte. Sie deutete auf einen Container der etwas abseits an der rechten Wand stand. "Kommst du da hin ohne aufsehen zu erregen?" fragte Sanne Vette. "Nichts leichter als das"flüsterte Vette und machte sich sofort vorsichtig auf den Weg, sie wusste was Sanne wollte. Sie wollte sicher gehn das Vette aus der Gefahrenzone war aber trotzdem ungehindert schiessen konnte, denn Sanne wusste das Vette auch noch super klettern konnte. Sanne beobachtete Vette sehr aufmerksam, um, wenn es von Nöten sein würde, rechtzeitig eingreifen zu können, aber Vette enttäuschte sie nicht. Sie bewegte sich so lautlos und sanft das selbst Sanne kaum ihre Bewegung wahrnahm. Als Vette den Container erreicht hatte und oben in Sicherheit war, erfasste Sanne abermals die Position des riesigen Kampfdroiden und entschied das es jetzt der perfekte Augenblick wäre anzugreifen. Sie griff auf die Macht zu und sprang beherzt in die erste Gruppe von Droiden. Die ersten fielen schon um als Sanne zur Landung ansetzte, was immer zur Folge hatte, das eine Welle von Energie von ihr abging die jeden Gegener entweder tötete oder zumindest kurzzeitig ausser Gefecht setzte. Mit einer eleganten Drehung, bei der sie ihr Lichtschwert gezogen hatte, schalltete sie wie beiläufig die Sondendroiden aus und der Rest, der dann noch stand überlebte die folgenden 2 Hiebkombinationen nicht. Somit war die erste Gruppe erledigt, aber 5 standen noch, plus der riesige Kampfdroide. Sanne machte sich sofort dran die nächste Gruppe zu beseitigen bevor sie zur Ausgangsposition zurück ging, weil der Kampfdroide sich aufmachte und wieder zu rechten Seite zurück kam.
Vette hatte bisher kaum Gelegenheit gehabt was sinnvolles zu tun, sie beobachtete nur das Schauspiel was Sanne ihr da bot und fragte sich, wie so oft: " Gibt es Irgendetwas oder Irgendjemand der so stark ist wie Sanne?" Sicher wusste Vette das Sanne noch Schülerin war, aber was sie zu leisten im Stande war, trotz ihrer Jugend und Unerfahrenheit, war schon sehr beeindruckend. Vette fühlte sich immer sicher wenn sie mit Sanne auf dem Schlachtfeld unterwegs war. Sie wusste das Sanne es nicht zu lassen wurde das ihr etwas zustossen wurde,denn sie wusste nur zu gut, das Vette das ja nicht freiwillig machte, sondern Aufgrund ihrer Abstammung dazu gezwungen wurde. Sanne machte das Alles freiwillig, zumal es zu den Aufgaben eines Sith gehörte, alles zu beseitigen was sich ihrem Meister und/oder seinen Interssen in den Weg stellte.
Nach weiteren 20 Minuten war die letzte Gruppe in dem Raum beseitigt und nun war nur noch der riesige Kampfdroide über. Sanne überlegte kurz ob man ihn vieleicht ignorieren könne, entschied dann aber doch die Konfrontation zu suchen, auch wenn sie zugeben muss das sie so ein imposanter Gegner sehr reizte. Sie sah zu Vette, die noch immer brav auf dem Container saß das sie sich jetzt an den gGoßen ranmacht und sie schiessen soll was der Blaster hergibt wenn sie die Aufmerksamkeit von dem Droiden hat. Vette gab das ok Zeichen und so schritt Sanne zur Tat.
Sie griff abermals zu Macht und machte einen gewaltigen Sprung zu dem Droiden, der wenn es überhaupt möglich war, perplex zu sein schien, als er vernahm das ihn da Etwas ansprang und seine Elektronik für einen kurzen Moment durcheinander brachte. Der Droide begann sofort aus allen Rohren und Öffnungen zu schiessen die er hatte und Sanne hatte alle Hände voll zu tun jeden Schuss, jede Salve zu parieren. Vette stand mittlerweile auf dem Container und schoss was ihr Blaster hergab. Sanne musste alles aufwenden was sie bisher gerlernt hatte um den Droiden zu schwächen und massiven Schaden zu zu fügen, sie zerlegte ihn nach und nach in Einzelteile um an die inner Elektronik ran zu kommen, denn sie wusste das ist der Schwachpunkt eines jeden Droiden.
Die Lasersalven zischten an Sanne vorbei, sie wusste instinktiv wann sie sich wo hin beugen musste um zu verhindern das sie getroffen wird.
Der Kampf machte ihr Spaß, sie merkte das der Droide nur noch die halbe Feuerkraft hatte als zu beginn des Kampfes und so mobiliesierte Sanne nocheinmal alle Macht und liess den Droiden gegen eine Felswand knallen wo er mit lauten Krachen aufschlug , nocheinmal kurz aufsurrte um schliesslich mit einem quietschendem Laut zu Boden zu gleiten und dort unter kurzschlusszisch Geräuschen liegen zu bleiben .
"Wow" sagte Vette, die vom Container runter kletterte, " das war ja mal ne Vorstellung" . Als sie vor Sanne stand verneigte sie sich voller Ehrfurcht vor ihr. Sanne lachte und meinte nur trocken:" Ach Vette. was war noch gar nix " und mit dem Blick auf ihr neues Outfit, sagte sie " Wer weiss, vermutlich lags an den neuen Klamotten und somit an dir?!" zwinkerte Sanne Vette neckisch an. Beide lachten und begaben sich dann zum Hauptcomputer, der nun frei vor ihnen lag.
Sanne griff in ihren Gürtel um den Sprengsatz rauszuholen den sie dann an der Basis des Hauptcomputers anbrachte. Wie auf einem unsichbtbaren Kommando hin, piepte ihr Comeinheit und sie sah die so vetraute Gestalt von Quinn, der ,wenn es eine Holoübertragung überhaupt zu liess das zu erkennen, erfreut zu sein schien sie wohlbehalten zu erblicken.
"Mein SithLord"sagte Quinn mit seiner sanften,tiefen Stimme, die Sanne so tief berührte wie nichts Anderes in der Galaxie ,"ich vernehme aus den reinkommenden Daten das Sie den Sprengsatz platziert haben." "Ja, das hab ich Lieutenant" antwortete Sanne, so sanft sie nur konnte. "Sehr gut , mein Sith Lord, ich werde dann, selbstverständlich erst sobald sie in sichere Entfernung sind, den Sprengsatz zünden. Ich hab Lord Baras für sie auf der anderen Leitung, ich verbinde Sie jetzt mit ihm" sprach er und war auch schon verschwunden, sattdessen erschien jetzt die Gestalt von Baras auf ihrem Holo und er schien verärgert zu sein. " Es gibt Probleme Schülerin" sagte er ohne umschweife. "Der Sohn von Commander Rylon wurde von der Republik verhaftet, da nun doch schon gegen Rylon ermittelt wird, wegen des Vorwurfs der Spionage. Er muss ausgeschaltet werden. denn er könnte seinen Vater enttarnen." "Mein Lord, bei allem Respekt, ich töte keine Kinder"entgegnete Sanne entrüstet und im selben Moment registrierte sie das durchaus was amüsiertes in der Stimme von Baras mitschwang als er wieder das Wort ergriff." Sein Sohn ist mittlerweile 23 jahre alt, da kann man wohl schwerlich von einem Kind reden, nicht wahr Schülerin?" "Das ist richtig mein Lord"sagte Sanne, sich selbst ohrfeigend das sie so aufbrausend war und ihrem Meister so eindrucksvoll zeigte wo ihre Grenzen sind, die er, logischweise nun immer wieder austesten wird und so ihre Loyalität auf die Probe stellen wird. Sie wusste mit einem mal das sie einen anderen Weg finden muss, das von Baras Geforderte zu erreichen ohne dabei, die von ihr gesetzten Grenzen zu überschreite. Sie hasste nichts mehr als Unschuldige zu töten, aber das musste sie ihrem Meister ja nicht auf die Nase binden. Sie atmete tief ein und zwang sich zur Ruhe, was ihr auch gut gelang immerhin besaß sie ja schon jahrelanges Training da drin. Sie durfte nicht soviel von sich Preisgeben, sie wusste das das gegenüber Baras eines Tages tötlich sein könnte und sie musste vorsichtiger sein. "Wo muss ich hin, Meister? "fragte sie und Baras antwortet sofort."Die Einzelheiten hat Lieutenant Quinn für dich, er wird dir auch die Koordinaten geben. Sei vorsichtig Schülerin, du begibst dich jetzt direkt in ein von der Republik kontrolliertes Gebiet! Baras Ende!"
Ein kurzes piepen und Quinn erschien wieder auf dem Holo und Sannes Herz machte einen kurzen Hüpfer als sie ihn wieder sah. "Mein SithLord, ich übertrage jetzt die Koordinaten der Kraterausenpostens. Soviel ich weiss handelt es sich hierbei um ein Hochsicherheitsgebiet der Republik und die Eingänge werden vermutlich durch Zugangscodes gesichert sein. Offiziere sollten normalerweise die Codes bei sich haben, wenn sie erlauben, mein SithLord, wurde ich vorschlagen das sie versuchen an solch einen Code zu gelangen indem sie einen Offizier ausschalten." Süß, dachte Sanne, er scheint sich um mich zu sorgen und in diesem Moment hörte Sanne das leise Piepen ihres Datenpads was darauf hindeutet das sie Daten erhalten hat. Sie verifizierte Diese und sagte: "Danke Lieutenant, ich werde ihren Rat beherzigen und wenn alle Stricke reissen, hab ich ja noch Vette, die wirklich alles hacken kann!""Mein SithLord" ergriff Quinn erneut das Wort, "begeben sie sich nun bitte ausserhalb der Reichweite dieses Areals, ich möchte die Sprengung vornehmen, die Zeit läuft uns davon" "Ist gut Lieutenant, geben sie uns bitte 5 Minuten, das müsste reichen." "Sehr wohl mein Sith Lord und...... bitte seien sie vorsichtig im Krateraussenposten." Noch bevor Sanne darauf etwas antworten konnte hatte er die Übertragung beendet.
Bildete sie es sich nur ein, oder klang er ernsthaft besorgt um sie? Sie schaute zu Vette und beide verliessen zügig die Satellitenkontrollturm. Sie waren beide gute 300 Meter weg von dem Gebäude da hörten sie auch schon die Detonation des Sprengsatzes.
Sanne schaute zurück und Vette sagte ohne jede Vorwarnung:" Hmm ich weiss ja nicht .....aber ich glaube, der Lieutenant steht auf dich !""Wie kommst du darauf Vette?" fragte Sanne nach, sich aber insgeheim freuend, das sie anscheinden doch nicht so falsch lag mit ihrer Einschatzung wenn selbst Vette das wahr nahm. " Naja er schien erleichtert zu sein dich wohlbehalten zu sehn und ebend der Spruch mit dem Vorsichtig sein...ich weiss ja nicht, aber typisch für einen Offizier ist das, so glaub ich, nicht. "resümierte Vette das erlebte Gespräch. "Ich hoffe das du Recht hast Vette" sagte Sanne und Blickte auf ihr Datenpad um nach zu sehn wo sie beide nun hin mussten. Mittlerweile war es früher Nachmittag, das alles hatte doch etwas länger gedauert wie sie Anfangs dachte. Zur ihrer Erleichterung sah sie das der Aussenposten nicht alzuweit entfernt war, das müssten sie locker innerhalb der nächsten Stunde schaffen. Sie gingen zu ihrem Gleiter zurück, den sie etwas Abseits abgestellt hatten und fuhren los, in Richting der angegebenen Koordinaten. "....Bitte seien Sie vorsichtig im Krateraussenposten" seine liebevoll, besorgten Worte halten in Sannes Herz nach und zum aller erstenmal in ihrem Leben fühlte sie eine Geborgenheit in sich aufsteigen, die ihr Jemand anderes als ihre Eltern vermitteln konnte und dieser Jemand war Malavai Quinn.
Malavai Quinn beendete die Holoübertragung mit Sanne aprubt, das war normalerweise nicht seine Art, er war normalerweise immer darauf bedacht den nötigen Respekt und Freundlichkeit selbst bei Hologesprächen zu wahren aber er war einfach zu erschrocken über sich selber das er sich zu so einer Äusserung hinreissen liess als er sie bat vorsichtig zu sein. Er schüttelte den Kopf und fragte sich, was sie nun wohl von ihm denken mochte.Sie war ein Sith verdammt nochmal, ihr musste man bestimmt nicht sagen das sie vorsichtig sein musste. Wenn es einer schafft da rein zu kommen und wieder raus dann ein Sith, Sith sind für sowas ausgebildet. Quinn versuchte sich selbst einzureden das die Äusserung aufgrund von ihrer Jugend und Unerfahrenheit aus ihm herrausströmte und er von Lord Baras den Befehl bekam auf sie zu achten und nicht auf Grund der Tatsache, das er sich zu ihr hingezogen fühlte und Angst hatte sie nie mehr zu sehn. Er blickte auf die Uhr, die 5 Minuten waren um, und er liess den Sprengsatz detonieren. Wie sehr wünschte er sich in diesem Moment das man Gefühle so einfach ausschalten könnte, mit einem Knopfdruck.
Sanne und Vette erreichten den Krateraussenposten eine gute Stunde später. Vette hatte in der Zwischenzeit eine für sie durchaus wirklich,Kleinigkeit gegessen. Sanne mochte nichts essen, sie hang viel zu sehr den liebevollen Gedanken nach. "Also "ergriff Vette das Wort, "wen suchen wir da jetzt drin?"" Fähnrich Durmat heisst der Sohn, er soll sich irgendwo da drin befinden"antwortet Sanne. Vette zog ihren Scanner raus und scannte die Umgebung."Ich denke mal das er vermutlich sich da befinden wird wo die elektronischen Sicherheitsmassnahmen am stärksten sind, oder ?" fragte Vette. "Davon ist auszugehn, Vette."antwortete Sanne lächelnd. Sie war erfreut zu sehn das Vette immer mehr dachte wie sie und sie schon wusste nach was sie Ausschau halten muss, ohne das Sanne etwas sagen musste. "Unter uns in südöstlicher Richtung ist ein stark befestigtes Gebäude" sagte Vette und die beiden Frauen machten sich auf um nach dem Sohn von Commander Rylon zu suchen.
Sanne erkannte mit einem Blick warum das Gebiet Krateraussenposten hieß, es hatte wirklich die Form eines Kraters ca 100 meter tief in mehreren Ebenen unterteilt, alle durch Metallrampen und Stiegen miteinnander verbunden. Sie duckten sich hinter einem Felsen und wie der Zufall oder besser die Macht es wollte hielt sich direkt vor ihnen ein hoher Offizier auf, der anscheinend die Nachmittagsonne geniessen wollte. Sanne musste sich unweigerlich fragen, ob er ahnt das das das Letzte sein wird was er zu sehn bekam und griff auch schon auf die Macht zurück um ihn mit einer kaum merklichen Handbewegung lautlos zu erwürgen. Der Offizier brach leblos zusammen und Sanne ging zu vorsichtig zu seinem Leichnam um seine Sachen nach seinem Datenpad ab zu suchen, was sie dann auch sogleich fand. Mit einem Blick erfasste sie den Zugangscode, den sie an Vette weitergab, denn bei den Beiden war es üblich das Vette sich an Terminals zu schaffen machte während Sanne ihr den Rücken frei hielt. Der Abstieg zum Zielpunkt verlief erstaunlicherweise fast reibungslos, sie hatten es kaum mit Patrolien zu tun und die Paar die da rumliefen hatte keinen Gelegenheit mehr Alarm zu schlagen. Sanne schaltete jeden Einzelnen von ihnen so schnell und Präzise aus, oft auch ohne zu hilfenahme des Lichtschwertes, das Vette Mühe hatte dem Tempo zu folgen. Menschen konnte man wunderbar mit Hilfe der Macht ausschalten, solang sie keine Machtanwender waren, was Soldaten, in der Regal ja nicht sind. Sie waren nun unmittelbar vor dem Terminal des Hochsicherheitsbereiches, wo sie beiden Fähnrich Durmat vermuteten . Vette machte sich dran den Code ein zugeben , während Sanne ihr den Rücken freihielt, was einfach war, da Weit und Breit Keiner zu sehn war.
Die Tür öffnete sich mit einem sanften Summen und die beiden betraten den Bunker."Vette, scanne bitte nochmal das Gebäude, ich lass mich nur ungerne in einem Hochsichheitsbereich überraschen" verlangte Sanne, was Vette dann auch umgehend tat. " Etwa ne Handvoll Lebenszeichen und eine größere Anzahl elektrofelder registriere ich" sagte Vette. Sanne schloss daraus das es einige Wachposten waren unterstützt von Droiden. und wie aufs Stichwort erschien vor ihnen ein Wachdroide, der sofort das Feuer eröffnete. "Na bravo", dachte Sanne, wenn die Soldaten das jetzt nicht mitbekommen haben müssen sie alle im Koma liegen. Kaum hatte sie diesen Gedanke zu Ende gedacht erschienen auf dem Haupttflur an die 10 wachen , die Sanne sofort mir einem Machsprung ausser Gefecht setzte und mit einer gekonnten Lichtschwertdrehung alle, bis auf 2 sofort ausschaltet, um die beiden anderen kümmerte sich Vette mit Bravour. Der Droide feuerte noch immer auf Sanne, die habe jeden Laserschuss auswich als wurde sie die schon lange vorher ankommen sehn. Mit einem kurzen Hieb legte sie die Elektronik frei um dann anschliessend dem Droiden das Lichtschwert tief in sein Inneres zu rammen, worauf hin der Droide funktionslos zusammen fiel .
Sanne lauschte, ob sich noch mehr Soldaten oder Droiden nährten aber anscheinend war dem nicht so und sie setzten ihren weg fort.
Sie blickten in jeden Raum, doch die meisten waren leer, und in den anderen waren oft Droiden mit irgendwelchen Dingen so beschäftigt das sie Sanne und Vette nicht einmal bemerkten.
Aufeinmal vernahmen Sanne und Vette aus einem Raum Stimmen. " Zixx, was geht da Draussen vor?" fragte eine ängstliche Stimme eines jungen Mannes." Nix was dich beunruhigen sollte" antwortete der Angesprochende. "Ach komm schon Zixx, lass mich raus, ich will hier nicht sterben" schrie der Junge jetzt schon fast panisch. Der Kerkermeister blickte verächtlich zu dem Jungen."Du bleibts schön da wo du bist" sagte Zixx und wandte sich wieder dem Eingang zum Raum zu."Zixx bitte....ich sag dir auch was ihr wissen wollt....ja mein Vater ist ein imperialer Agent" Zixx sah den Jungen erstaunt an. Was sagst du da?" fragte Zixx überrascht nach. In diesem Moment trat Sanne in den Raum gefolgt von Vette und antwortet anstelle des Jungen." Er hat gerade sein Todesurteil unterschrieben!"
Kerkermeister Zixx drehte sich erschrocken um und zog seinen Blaster."Wer seit ihr, wie kommt ihr hier rein?" fragte Zixx ungläubig. Der junge Fähnrich sagte mit angsterfüllter Stimme" Nicht wer Zixx, sondern was....sie ist ein Sith" er zitterte wie Espenlaub als sich Sanne seinem Käfig nährte. " Das hast du gut erkannt Durmat" erwiederte Sanne, Kerkermeister Zixx stellte sich ihr in den Weg, was er wohl lieber hätte bleiben lassen sollen,denn mit einer schwungvollen Bewegung teilte ihr Lichtschwert ihn fast in 2 Hälften und er brach tot zusammen. Fähnrich Durmat blickte verzweifelt auf den Toten Zixx herab und versuchte nicht auf zu sehn um nicht in Sannes Augen sehn zu müssen. "Zixx, komm schon, steh auf"bettelte er. Logischerweise rührte sich Zixx nicht und Sanne konnte es sich nicht verkneifen ihn diesen Umstand abermals zu verdeutlichen. "Zixx ist augenblicklich und allem Anschein nach nicht in der Lage sich zu erheben, Fähnrich!" Vette konnte sich ein Kichern nicht verkneifen, auch Sanne fiel es schwer nicht los zu prusten. "Schau mich an Fähnrich" forderte Sanne den Jungen auf, der es noch immer vermied sie direkt anzusehn. " Nein", sagte er" solange ich euch nicht sehe Sith ,seid ihr nicht da" Sanne war erstaunt. "Jetrzt sag mir nicht das die Taktik schonmal funktioniert hat? fragte Sanne amüsiert. Nun blickte der Fähnrich doch zu ihr auf und erhob sich. "Ihr seid gekommen um mich zu töten nicht wahr?" fragte der Junge ohne Umschweife, es war fast so als war er vom Mut der Verzweiflung erfasst und setzte nun alles auf eine Karte. "Ja" sagte Sanne ohne lange um den Brei zu reden. "Und wenn ich euch verspreche das ich zu Niemanden etwas sagen werde wenn ihr mich gehn lässt?" bettelte er schon fast. Sanne blieb hart" Du bist schoneinmal umgekippt und hast deinen Vater verraten, da Risiko ist einfach zu groß dich leben zu lassen" sagte Sanne und blickte ihn direkt in die Augen. "Und wenn ich euch erzähle das es da noch ne andere Möglichkeit gibt das nie wieder ein Wort von meinem Vater über meine Lippen kommt?"Der Junge kämpfte wirklich um sein Leben und so beschloss Sanne sich zumindest seinen Vorschlag anzuhören."Los ,erzähl was meinst du?" fragte Sanne schon leicht genervt."Im Nebenraum gibt es Amnesiemittel, das, wenn man das in Überdosis verabreicht dazu führt das man Alles was man bis zu diesem Zeitpunkt wusste vergisst. Was wäre wenn ich das vor euren Auge nehme? Könnt ihr mich dann leben lassen?" Sanne sah den Jungen erstaunt an." Moment du willst mir glaubhaft machen das du bereit wärst dein ganzes selbst aufzugeben um mit dem Leben davon zu kommen? " Sanne sah ihn entgeistert an. Der Junge zögerte sagte dann aber voller Überzeugung."Ja, denn wissen sie Sith, mein bisheriges Leben war nicht so toll, also was hab ich zu verlieren.Ich wurde höchstens eine 2. Chance bekomme es besser zu machen, wenn sie es dann zulassen Sith."Sanne war perplex. Vette sah Sanne ebendso erstaunt an blickte dann zu dem Jungen um sich dann wieder Sanne zu zu wenden . Sanne hatte von solch einem Mittel schon gehört sie wusste wie sie funktiionieren und sie war durchaus gewillt ihm diese Möglichkeit zu geben."Ok" sagte sie" wo genau ist das Mittel?"
Der junge Mann erklärte den Beiden wo sie das Mittel finden konnten, was nicht sonderlich schwer war, da sie ja vorher Alles was ansatzweise lebendig war getötet hatten und sie somit ungestört im Labor suchen konnten und die anwesenden Wissenschaftsdroiden waren nicht aufs Kämpfen programmiert.Sie kehrten mit dem Mittel zurück zu dem Fähnrich, der offensichtlich dabei war sich an zurückliegende Ereignisse seines Lebens zu erinnern. Als er die beiden Frauen zurück kommen sah erhob er sich und sagt, " Ich bin soweit Sith. Bereit alles zu vergessen was ich weiss und auch das was ich bin" Er sah Sanne aus vollster Überzeugung in die Augen und sie fragte sich , ob er weiss was er da tat, ob er die Tragweite seines Handelns überblicken konnte. Sie gab dem Jungen das Mittel, was er sich sofort injizierte und ersteinmal in sich zusammen sackte und einige Minuten leblos am Boden liegen blieb. Sanne setzte sich neben den Käfig und beobachtete den Jungen der sehr tief zu schafen schien. Vette tat es ihr gleich. Sanne blickte zu Vette und fragte sich ob es in ihrem Leben Dinge gab die Vette am Liebesten für immer auslöschen täte. Bei dem Anblick des Jungen kam Sanne auch die Frage in den Sinn ob es Dinge gibt die sie vergessen möchte. Sie überlegte und spontan fiel ihr nicht wirklich was ein. Ehr im Gegenteil sie wurde am liebesten ein Mittel haben wollen was verloren gegangene Erinnerungen wieder bringt, ausserhalb der Träume, wo ja nach all der Zeit vieles immer noch greifbar schien. Sie vermisste ihre Mutter und ihre Erinnerngen an sie verblassten so langsam, Sanne war ja noch sehr jung als sie ihre Mutter verlor, sie glaubt sich daran zu erinnern das sie so 6 jahre Alt gewesen sein musste.
Der Junge regte sich und rieb sich verwundert die Augen als er Sanne erblickte."Bist du ein Engel?"fragte er und sah Sanne mit großen Augen an, die voller Verblüffung waren. "Sowas in der Art"anwortet Vette und stiess Sanne neckisch an. "Wer seid ihr und....wer bin ich? fragte der Junge. Sanne erhob sich, Vette und der Junge taten ihr es nach. "Lass dir von Niemanden sagen wer du bist. Finde deinen eigenen Weg!" Mit diesen Worten liessen Sanne und Vette den Jungen in seinem Käfig zurück und begaben sich wieder zu ihrem Gleiter. Der Weg dortihn verlief komplikationsfrei, da sie kaum auf republikanische Soldaten trafen.
Als sie im Gleiter saßen, sagte Vette" Man son Mittel hätte ich auch gerne!" Sanne sah Vette spitzbübisch an und erregte sich künstlich über die Äusserung mit den Worten: " Vette, muss ich das jetzt persönlich nehmen?" "Natürlich nicht" lachte Vette Sanne an, "dich könnte ich doch niemals vergessen" und Sanne spürte das es Vette ernst war mit dieser Behauptung und sie wusste von diesem Moment an mit Gewissheit, das Vette immer zu ihr halten wird. Ja, sie waren mittlerweile Freunde, wenn nicht sogar eine kleine Familie geworden und mit dieser so schönen Erkenntnis brachen Beide wieder Richtung Sobrik auf und genossen auf der Fahrt dorthin den Sonnenuntergang.
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