Freitag, 1. Februar 2013

Kapitel 4

Oh Gott......

Die Gefühle überwältigen mich. Mit jedem Zentimeter den ich tiefer in sie eindringe spüre ich, wie ich die Kontrolle verliere und mich nur noch den Empfindungen hin gebe. Sie ist so heiß, so feucht und so verdammt eng. Ihre Vagina saugt sich förmlich an meine Schwanz fest und als Sanne ihr Becken noch mehr hebt gleitet mein Schwanz noch tiefer in sie. Himmel..... noch tiefer geht es wohl kaum...... ohhhh...... das fühlt sich so gut, so richtig an. Als ich an meiner Eichel ein Hindernis spüre weiß ich das es nicht tiefer geht, ohne das ich ihr wehtue. Ich verharre und sehe ihr in die Augen. Ich erkenne darin tiefe Liebe und Begehren. Sie stöhnt unvermittelt auf. " Tue ich dir weh?" frag ich besorgt und streichel sanft ihr Gesicht."Nein, ich muss mich nur an dich gewöhnen.......du bist so groß und so tief in mir, wie es noch nie jemand vorher war....es fühlt sich so......perfekt, so gut an." Ich lächel, küsse sie sanft und ziehe mich vorsichtig wieder zurück um anschliessend wieder ganz langsam in sie ein zu dringen. Als ich abermals ihre Enge und Hitze spüre erzittere ich am ganzen Körper. Oh mein Gott! Ich lasse mich ganz tief in sie gleiten und verharre dann wieder. Sie so zu spüren ist der reine Wahnsinn. Mein Atem kommt nur noch stoßweise und mein Herz springt fast aus meiner Brust. Auch Sannes Atem ist nur noch ein Keuchen. Nun bewege ich mich konzinuierlich aber langsam in ihr und jede Bewegung steigert meine Lust ins Unendliche. Nie zuvor hat sich Sex so angefühlt, war so schön, so sinnlich, so unbeschreiblich, so erfüllend wie in diesem Augenblick mit dieser Frau, mit Sanne. Ich spüre wie Sanne unter mir anfängt zu zittern und sie schlingt ihre Beine fester um mich, streicht mir sanft mit ihren Händen über den Rücken. Ich sauge sanft an ihrer Unterlippe und liebkose sie mit meinen Zähnen. Sie stöhnt in meinen Mund und kommt mir mit ihrem Becken bei jedem sanften Stoß entgegen. Ich verlagere mein Gewicht um, wenn ich mich zurück ziehe, mit meiner Eichel ihren sensibelsten Punkt zu streifen. An ihrer Reaktion merke ich, daß ich erfolgreich bin. Ich spüre wie sich alle Muskeln in ihr anspannen und ihr keuchendes Stöhnen zeigen mir das sie nicht mehr lange braucht um zu kommen. " oh...Oli....oh Gott.....bitte!" Ich küsse sie leidenschaftlich und mit einem letzten, tiefen Stoß kommt sie heftig und als ich spüre wie ihre Vagina sich fest um meinen Schwanz schliesst komme auch ich und ergiesse mich tief in ihr." Himmel....oh Sanne." Der Orgasmus ist so intensiv, daß seine Wellen noch eine ganze Weile in mir weiter rollen. Wir atmen beide schwer und versuchen unsere Herzen zu beruhigen. Ich hab meine Stirn an die ihre gelegt und geb mich mit geschlossenen Augen den Emotionen hin, die mich noch immer durchfluten.

"Was machst du nur mit mir?" flüstere ich.

"Das selbe kann ich dich auch fragen." Ich spüre wie sie mir sanft durch die Haare streichelt. Ich öffne meine Augen und sehe sie an. Sie lächelt.

"Das war unglaublich!" sage ich und liebkose ihr Gesicht. Sie küsst mich sanft auf den Mund, streichelt mir über meine Arme.

"Es war perfekt. Du bist perfekt." sagt Sanne und streckt sich unter mir."Bin ich dir zu schwer?" "Nein überhaupt nicht." Ich will mich aus ihr zurück ziehen, doch sie hindert mich daran. "Nein noch nicht, bitte.....es fühlt sich so gut an dich so zu spüren. Ich möchte es noch ein wenig geniessen." Ich schmunzel. "Alles was du willst Baby!" Da meine Hände neben ihren Kopf liegen kann ich sie ausgiebig liekosen und streiche ihr sanft einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Ich bedecke ihren Hals mit sanften Küsse und atme ihren unverwechselbaren Duft tief ein. Ich bin süchtig nach dieser Frau. Ich bekomme nie genug von ihr.

"Kann man süchtig nach einem Menschen sein?" Diese Frage kommt ungefiltert aus meinen Mund. Sanne sieht mich mit großen Augen an und ich sehe wie sich ihre Pupillen weiten.

"Ich glaub das nennt man in dem Fall Hörigkeit."

"Gut, dann bin ich dir wohl hörig." Sanne sieht mich erstaunt an. "Ich befürchte ehr das ich dir hörig bin." sie schmunzelt und küsst mich abermals sanft.

"Aber mal im Ernst, ich hab sowas noch nie erlebt. Ich meine, ich hatte weiß Gott schon oft und viel Sex aber das ebend war ...ist so viel mehr. Ich glaube das es dafür keine passenden Worte gibt um das zu beschreiben. Das will ich für den Rest meines Lebens haben, mit dir und nur mit dir haben. Und ich habe keine Ahnung wie ich auf Dauer diesen wahnsinnigen Sex mit dir überleben soll!" Sanne kichert und in ihren Augen sehe ich ein Funkeln das mir den Atem verschlägt. "Und ich dachte schon das es nur mir so geht!" sagt sie und schlingt ihre Arme um meinen Hals. Sie küsst mich so leidenschaftlich das ich kaum Luft bekomme und abermals erwacht mein Schwanz, noch immer tief in ihr, zu neuem Leben. " Nochmal?" haucht Sanne fragend in meinen Mund. Ich grinse. "Oh ja, nochmal!" Und schon hat Sanne ihre Beine wieder um meine Hüfte geschlungen.

Nach einem weiteren allesverschlingendem Orgasmus fallen wir beide engumschlungen in einen tiefen Schlaf.

Als ich erwache bricht der Tag gerade an. Ich höre in der Küche Porzellan klappern. Ich stehe behutsam auf, darauf bedacht Sanne nicht zu wecken, ziehe mir nur meine Shorts über und gehe in die Küche. Dort treffe ich auf Oz, der mich überrascht ansieht.

"Schon wach?"

"Scheint fast so." erwidere ich schmunzelnd gehe zum Schrank um mir ein Glas zu nehmen und es mit herrlich kaltem Wasser zu füllen und trinke das Glas in einem Zug aus.

" Du siehst zutiefst entspannt und zufrieden aus." Oz grinst als er das sagt.

" Ich bin auch zutiefst entspannt und zufrieden, Oz!" sage ich und ein dümmliches Grinsen macht sich auf meinem Gesicht breit.

"Ich hätte nie gedacht das Sex so erfüllend sein kann." Die Erinnerung an letzte Nacht jagen mir einen wohligen Schauer über den Rücken.

"Wenn es mit der Richtigen ist." Oz sieht mich neugierig an. Ich blicke ihn an und muss lächeln. "Du glaubst wirklich das sie die Richtige, die einzig Wahre ist, oder?" Oz hebt eine Augenbraue an und sieht mich skeptisch an." Glaubst du das nicht?" fragt er vorsichtig. "Ich weiß was ich fühle, daher muss ich nicht Glauben, ich weiß es. Mich wundert es nur das du davon überzeugt bist das sie die Richtige für mich ist. Was läßt dich das glauben Oz?" Oz atmet erleichtert aus. "Ich sehe dich an und nehme die Veränderungen war die sie an und in dir verursacht und meiner Ansicht nach schaffen das nur Menschen die für einen wie Geschaffen sind!"

"Hab ich mich wirklich so verändert?" Oz nickt bedächtig. "Zu deinem Vorteil!" sagt er und lächelt mich an.

Marika schlürft noch schlaftrunken in die Küche, füllt den Wasserkocher mit Wasser stellt diesen an, schlürft zur Kaffeemaschine, bereitet diese vor und stellt auch diese an und läßt sich dann auf einem Stuhl fallen und legt ihren Kopf auf die Arme, die auf dem Tisch liegen und murmelt etwas Unverständliches.

Oz und ich starren sprachlos auf Marika. Wir entschliessen uns lieber still zu bleiben bis sie sich wieder rührt. Als das Wasser kocht erhebt sie sich wieder, schlürft zur Speisekammer, greift nach einem Teebeutel den sie in eine Tasse verfrachtet und dann mit heissem Wasser aufgiest um dann mit der vollen Tasse wieder in ihr Zimmer zu schlürfen. Oz und ich sind noch immer von dem Schauspiel, was sich da ebend ereignet hatte, fasziniert.

"Ich behaupte mal das sie ein Morgenmuffel ist!" feixt Oz und ich muss lachen. Als der Kaffee durch ist nehme ich mir eine Tasse, verzichte aber auf die Milch, da Sanne gestern meinte das Milchprodukte und Antibiotika nicht gut zusammen passen. Marika erscheint wieder an der Schwelle zur Küche. "Sanne trinkt ihren Kaffee schwarz." sagt sie und schlürft wieder zurück in ihr Zimmer. Ich starre ihr hinterher, aber die Idee, Sanne eine Tasse Kaffee ans Bett zu bringen gefällt mir.

Ich hole eine Tasse und fülle diese mit Kaffee und begebe mich wieder in Sannes Zimmer. Sanne schläft noch tief und fest. Ein Blick auf den Wecker verrät mir das es kurz vor halb acht ist und ich beschliesse sie sanft zu wecken, immerhin will sie mir ja Berlin zeigen und ich freue mich schon darauf, zumal es mir Einblicke verschafft, wie meine Mutter und die Frau die ich unsagbar liebe ihre Kindheit und Jugend verbracht haben. Ich stelle die beiden Kaffeetassen ab und lege mich vorsichtig neben Sanne. Sie liegt halb auf dem Bauch, ihre Arme sind um das Kissen geschlungen. Sie sieht so jung und schön aus. Ich beuge mich zu ihr, berühre ihr Gesicht sanft mit meinen Lippen, knabbere vorsichtig an ihrem Ohrläppchen. Sie räkelt sich leicht. " Guten Morgen, mein wunderschöner Engel." hauche ich in ihr Ohr. Ihre Augenlider beginnen zu flattern. Ich streiche mit meiner Nase durch ihr Haar, berausche mich an ihren Duft, küsse sanft ihren Hals. Dann öffnet sie verschlafen ihre Augen. "Guten Morgen, mein Hübscher." Ich schmunzel und reiche ihr den Kaffee. Das Strahlen das sie mir nun schenkt ist unbezahlbar, schöner kann ein Tag nicht beginnen. Sanne richtet sich auf, ergreift die Tasse und atmet den Duft des Kaffees ein. Die Decke gleitet abwärts und gibt den Blick auf ihren vollkommenden Busen frei. Ich schlucke. Mein Schwanz reagiert prompt. Gütiger Gott, ich muss ich wieder in der Pupertät sein. Sanne registriert sofort was los ist und lächelt verlegen. In ihren Augen sehe ich soviel Liebe für mich, das mir ganz warm ums Herz wird.

" Ich freue mich das alleine mein Anblick genügt um dich zu erregen." sagt sie sanft und leckt dabei über ihre Lippen.

"Du hast keine Vorstellung was du für Gefühle in mir weckst!" Die Lust auf sie trifft mich mit voller Wucht. Ich sauge scharf die Luft ein und stelle meine und ihre Tasse ab. Ich beuge mich zu ihr und küsse sie Leidenschaftlich. Ich ziehe sie sanft zu mir, so das sie auf mich liegt, umschlinge sie mit meinen Armen und verstärke den Kuss. Ich lasse meine Hände über ihren Körper gleiten während sie mit beiden Händen mein Gesicht festhält. Ich hebe mein Becken so das sie meine Errektion an ihrem Becken spüren kann. Sie stöhnt leise auf." Oh Oli, was machst du nur mit mir?" Sie läßt ihre Beine zur Seite gleiten und reibt ihren Schoß an meinem Schwanz, der noch immer in der Shorts steckt und sehnsüchtig auf Befreiung wartet. Mit einer schnellen Bewegung zieht sie mir die Shorts von den Hüften um sie mit ihren Füßen dann ganz runter zu schieben. Nun spüre ich die Hitze und die Feuchtigkeit die von ihrem Schoss ausgeht direkt an meinem Schwanz. Sie reibt ihre Scham an meinem Schwanz lang und das Gefühl ist unbeschreiblich. Ihre Schamlippen scheinen meinen Schwanz zu umfangen. Die Sanftheit ihrer Haut dort zu spüren ist so Erregend das ich mich kaum noch beherrschen kann. Sanne richtet sich auf und mein Schwanz gleitet von selbst in sie. " Oh Gott, das fühlt sich unglaublich an!" stöhnt Sanne und nimmt mich noch tiefer in sich auf. Ich berühre ihren Busen und liebkose ihn sanft, spiele mit ihren Brustwarzen, die sich unter meinen Berührungen aufrichten und hart werden. Sie läßt ihre Hände auf meine Brust sinken und streicht mit federleichten Berührungen über meine Haut, jede einzelne Berührung ist ein Funke der mein Blut weiter zum kochen bringt. Ich stöhne vor Wonne auf und Sanne bewegt sich nun langsam auf und ab. Ihre Enge raubt mir den Atem. Als sie sich abermals auf mich sinken läßt spüre ich, das meine Eichel wieder an ein Hindernis stößt, doch diesmal senkt sich Sanne noch tiefer und es fühlt sich so an, als ob meine Eichel aufeinmal von festen Lippen geküsst wird. Herr Gott, was ist das? Himmel, das fühlt sich köstlich an......so anders. "Wow, was machst du da?" frage ich von Lust überwältig. Sanne sieht mich voller Erregung an. " Du bist so groß und so tief in mir drin, das du in meine Gebärmutter kommst." sie erzittert als sie das sagt und ich spüre das ihre Gebärmutter mich wieder freigibt." Tut das nicht weh?" frag ich besorgt. "Nein, fühlt sich nur....ohhh Gott....ahhh.... du weisst jedenfalls wo mein G Punkt ist"! sagt sie und stöhnt laut auf. Nun erhöht Sanne das Tempo. Sie wirft ihren Kopf in den Nacken und bei jedem auf kippe ich mein Becken nach vorn. Das bringt sie an die Schwelle des Orgasmuses und als ich spüre das sich alles in ihr aufs köstlichste zusammen zieht nimmt sie mich so tief in sich auf, das sich ihre Gebärmutter wieder um meine Eichel stülpt. Als sie dann kommt hab ich das Gefühl als ob die Gebärmutter mir einen Blasen wurde. Wie Lippen umschliesst sie meine Eichel und ich komme so heftig, das ich Sterne sehe und für einen Augenblick das Gefühl habe zu Schweben. " Sanne....ohh Gott!"

Sanne läßt sich, noch immer von ihrem Orgasmus zitternd, auf meine Brust sinken und ich schlinge meine Arme um sie und halte sie fest. Nur langsam normalisiert sich unser beider Atem. Ich hab keine Ahnung wie lang wir so da liegen aber in diesem Moment der ewig zu sein scheint zählen nur noch wir beide. Alles um uns herum scheint bedeutungslos zu sein. Ich verliere mich in ihr und Sanne scheint sich in mich zu verlieren. Ich fühle sie in jeder einzelnen Zelle von mir, es ist als ob mein ganzes Selbst nur auf sie gewartet hat. Wie ich sie so fest in meinen Armen halte fühle ich mich Vollständig. Ich hatte gar keine Ahnung das mir etwas fehlte, bis zu diesem Moment. Wir sind Eins!

"Ich werd jetzt duschen gehen." murmelt Sanne und erhebt sich. Sie stahlt mich an und ich sehe das ihr wunderschönes Gesicht noch immer gerötet ist. "Bist du sicher?" frage ich sanft während ich ihr Gesicht liebkose. " Oh ja, wenn ich das jetzt nicht mache, dann befürchte ich, das wir heute das Bett gar nicht mehr verlassen und ich will dir doch in den nächsten 9 Tagen so viel zeigen." sagt sie entschlossen und verläßt eilig das Bett um sich ihren Morgenmantel über zu ziehen. "Darf ich mitkommen?" frag ich keck und grinse sie frech an. Sie kichert. Gott, wohl das schönste Geräusch auf dieser Welt! "Nur wenn du versprichst artig zu sein." sagt sie und bedenkt mich mit einem atemberaubenden lächeln. " Das kann ich nicht versprechen, aber ich werd es versuchen.Aber wenn du mich so ansiehst garantiere ich für Nichts!" sage ich, schlüpfe aus dem Bett und ziehe mir meinen Bademantel über den ich aus einem Koffer fische.

Als wir den Flur betreten treffen wir auf Oz und Marika, die gerade zum Wohnzimmer wollen. Als sie uns sehen fangen beide an zu grinsen. "Nur so aus Neugier.....wird es heute noch was mit dem Sightseeing?" fragt Oz und seine grinsen wird noch breiter. " Ja Oz, das wird heute noch was, darum sind wir ja auf dem Weg ins Bad." antwortet Sanne "Und wenn ihr schon soweit seid, könnte ihr euch ja schon derweilen ums Frühstück kümmern.Ich hätte gern ein Omlett und gebratenem Speck!" " Dito!" erwidere ich und verschwinde mit Sanne im Bad.

Sanne stellt das Wasser an und überklebt anschließend mein Verband mit der Schutzfolie. "Nach dem Duschen werd ich dein Verband wechseln." sagt sie sanft und küsst mich zärtlich auf dem Mund. Ich umarme sie und vergrabe meine Nase in ihre Haare. " Du bist meine Droge." hauche ich in ihr Haar und ich spüre wie sie an meiner Brust lächelt. " Und ich wurde gerne in dich reinkrieschen." säuselt Sanne. Sie atmet tief ein, löst sich von mir und läßt ihren Badenmantel auf den Boden gleiten. Ich streife den meinen ab und zusammen steigen wir unter die Dusche. Wir wissen beide das, wenn wir uns gegenseitig waschen wurden, das wieder damit enden wurde das wir unter der Dusche Sex haben. Da wir aber noch Einges vor haben heute, lassen wir das lieber und so sind wir nach wenigen Minuten geduscht. Sanner erneuert noch mein Verband und stellt erleichtert fest das die sexuellen Aktivitäten keine negativen Auswirkungen auf die Wundheilung haben. Während Sanne sich anziehen geht, begeb ich mich in die Küche, wo doch tatsächlich schon das Frühstück wartet.

" Darf ich dir jetzt einen guten Morgen wünschen, Marika?" frag ich lächelnd und blicke Marika an, die mit dem Speck beschäftigt ist. Sie lacht und sieht mich freundlich an. "Ja sicher. Ich weiß das ich Morgens immer so wirke als ob ich noch nicht ganz da bin. Ich benötige halt etwas mehr Zeit um voll da zu sein. Sanne ist da anders. Sie ist von Null auf Hundert innerhalb von wenigen Sekunden." Ich setze mich und Marika reicht mir mein Omlett. "Danke sehr, das ist lieb." bedanke ich mich." Gern geschehen!" erwidert Marika. Oz gesellt sich zu uns und nach 2 Minuten kommt dann auch Sanne und ein fröhliches Frühstück beginnt. Ich sehe sofort das sich Marika und Oz belendend verstehen, was ein riesen Vorteil ist. Mein bester Freund und Sannes beste Freundin mögen sich. Sanne mag Oz und ich mag Marika. Da ich spüre daß das mit Sanne was sehr Ernstes ist bin ich darüber mehr als erleichtert. Ich möchte auf Oz nicht verzichten und Sanne ganz bestimmt nicht auf Marika.

Nach dem Frühstück machen Sanne, Oz und ich uns auf den Weg Berlin zu entdecken. Marika kann leider nicht, heute ist Freitag und sie hat Abends einen Auftritt an der Staatsoper. Wir verabreden aber das wir sie abholen und anschliessend Essen gehen wollen. Da es in Berlin Mitte Februar noch recht kalt ist und heute die Sonne von einem wolkenlosen Himmel scheint, kann ich mich inkognito bewegen. Strickmütze und Sonnebrille sollten reichen. Als ich sehe das Sanne mich schmunzelnt anblickt wird mir bewusst, daß sie das vermutlich gar nicht kennt wie das ist mit einer Person des öffentlichen Interesses unterwegs zu sein. Wenn die Fans und die Reporter das spitz bekommen dann kann ich gar kein Schritt mehr machen ohne von Paparrazi belagert zu werden. Ich entschliesse mich, Sanne vorerst nicht aufzuklären und einfach mal auf mein Glück zu hoffen das ich viele ungestörte Tage mit ihr erleben darf.

"Ich dachte heute machen wir die typische Touristen Berlin Tour und fangen am Brandenburger Tor an!" verkündet Sanne und läuft Richtung U Bahn Station. Dort angekommen kauft sie für Oz und mich jeweils ein Touristen Wochenticket. Bei dem Gedanken mit so vielen Leuten auf engstem Raume zu sein wird mir mulmig. Sanne spürt meine Unsicherheit. " Keine Sorge, da Niemand damit rechnet das du die U Bahn nimmst, wird dich keiner erkennen." sagt sie beschwichtigend. "Dein Wort in Gottes Ohren!" entgegne ich nervös. Und sie hat Recht. Die Menschen sind so mit sich beschäftigt und ehr darauf bedacht keinen Augenkontakt zu haben das sie mich gar nicht bemerken. Da wir nur wenige Stationen fahren bleiben wir stehen und Sanne kuschelt sich an meine Brust. Ich küsse sie sanft auf die Haare und merke wie Oz uns fotographiert. Oz ist echt unbezahlbar, an einem Fotoapparat hatte ich nichtmal gedacht!

Als wir am Brandenburger Tor aussteigen, ergreife ich ihre Hand. Und wieder spüre ich dieses Kribbeln das sich einen Weg durch meinen ganzen Körper bahnt. Diese Frau geht mir definitiv unter die Haut. Hand in Hand erkunden wir Berlin. Während ich nur die Zeit mit Sanne geniessen ist Oz sehr interessiert an Berlin. Sanne weiß viel zu erzählen und Oz fragt häufig nach. Der Tag vergeht wie im Fluge. Reichstag, Siegessäule, anschliessend Mittag im Tiergarten, das Olympiastadion, das ICC und schliesslich der Gendarmenmarkt. Als wir dort in einer Bar gehen um etwas zu trinken wird uns bewusst das es bald Zeit wird Marika abzuholen. Glücklicherweise ist es nicht weit bis zu Staatsoper und als wir dort ankommen ist am Seiteneingang der Pförtner über uns informiert. Sanne die sich dort bestens auskennt führt uns direkt hinter die Bühne. Das Balett Schwanensee steht auf dem Spielplan und wir bekommen aus nächster Nähe mit was Marika so leistet. Ich habe mich bisher nicht fürs Balett interessiert aber es ist schon beeindruckend was der menschliche Körper so alles kann.

Bei dem nächsen Szenenwechsel kommt Marika zu uns gerannt und umarmt einen nach dem Anderen. Sie scheint aufgeregt zu sein und ich haben keine Ahnung ob es wegen uns ist oder ihrem Auftritt. "Ist sie immer so aufgregt?" frage ich Sanne und sehe wie sie nickt. "Ja, sie hat massives Lampenfieber und ich habe keine Ahnung wie sie es trotzdem schafft ihre Auftritte zu überstehen." Ich muss lächeln, da ich dieses Gefühl nur zu gut kenne. " Lampenfieber ist was völlig normales. Ich hab auch immer Lampenfieber und es hilft mir mich zu konzentrieren. Ich glaub das hat was mit dem Adrenalin zu tun was dabei frei wird. Es gibt mir einen Kick, den ich nicht missen möchte. Man kann süchtig danach werden." engegne ich nachdenklich. " Du bist also Rockstar geworden, wegen dem Kick?" fragt Sanne nach. Ich muss lachen. " Ja und wegen dem ganzen Sex, Drugs and RocknRoll!" Sanne sieht mich verblüfft. " Mit 16 war das einer sehr verlockende Vorstellung und bisher war das auch meistens so. Ok, Drogen sind für mich nur am Rande interessant aber der Aplauss und die ganzen Mädels die sich einem förmlich an den Hals werfen....das hat was." Ich bemerke das Sanne mich nachdenklich anblickt. "Und darauf kannst du nicht verzichten?" Fuck, warum nimmt das Gespräch jetzt so eine Wende? "Bis Dienstag dachte ich das ich nie im Leben darauf verzichten könne. Aber seit dem ist soviel geschehen und ich bin felsenfest davon überzeugt das ich getrost auf die Mädels und die Drogen verzichten kann.....vorrausgesetzt das DU ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben sein wirst!" sage ich und blicke Sanne liebevoll an und streiche ihr mit meinen Fingerspitzen sanft über ihre Wangen. Sie sieht mich mit großen Augen an. " Bittest du mich etwa darum deine feste Freundin zu sein?" fragt sie und ich sehe wie sie sanft errötet. " Ich denke das tue ich." antworte ich. Plötzlich schlingt Sanne ihre Arme um meinen Hals und küsst mich stürmisch. Zwischen zwei Küssen frag ich atemlos:" Heisst das ja?" Sie kichert und haucht ein Ja in meinen Mund. Das Glück was ich in diesem Moment empfinde kann ich nicht in Worte fassen. Ihr Ja ist eine Offenbarung für mich und ich weiß in diesem Moment das wir es schaffen können. Ich will es schaffen! Mir ist klar das es nicht leicht wird aber wenn wir beide es wollen bekomen wir es auch hin.

Oz der das Gespräch mitbekommen hatte lächelt wissend und ich strahle ihn an. Nachdem sich Marika umgezogen hat gehen wir , wie verabredet essen. Ganz in der Nähe der Staatsoper ist ein italienisches Restaurant in dem wir uns einen Tisch sichern, der relativ verborgen lieg. Anders als in Amerika muss man ich Deutschland normalerweise nicht warten bis einem ein Platz zu gewiesen wird und Sanne entdeckt den Tisch kaum das wir das Restaurant betreten haben, Ich setze mich so, da ich dem Raum meinen Rücken zuwende und Sanne setzt sich neben mir. Der Kellner reicht uns die Speisekarten. Ich blicke Sanne fragend an. "Was soll ich nehmen?" Sie war schon den ganzen Tag darauf bedacht das ich so schonend wie möglich esse. "Achte nur drauf das es nicht zu blähend ist, Bohnen und Kohl sind noch tabu." grinst sie mich an. Ich entscheide mich für ein Steak und Salat. Als Vorspeise eine klare Suppe. "Magst du Knoblauch?" fragt Sanne mich. Ich blinzel und sehe sie überrascht an. " Ja, warum fragst du?" "Weil ich mir gerne etwas bestellen wurde was viel Knoblauch hat!" sagt sie grinsend. Ich muss lachen. " Falls es mich stört werd ich dich ahlt nicht mehr küssen." necke ich sie. Sie schlägt mir sanft auf den Arm. "Damit scherzt man nicht. Zumal deine Küsse für mich fast so wichtig sind wie die Luft die ich atme." Dieses Bekenntnis führt dazu das ich die Luft scharf einziehen muss. " Genau das bedeuten mir deine Küsse und deine Berührungen auch!" Sanne greifet nach meiner Hand und drückt sie zärtlich. Ich beuge mich zu ihr und küsse sie zärtlich und spüre das ich wieder lichterloh in Flammen stehe.

" Nimmt euch ein Zimmer!" ruft Marika plötzlich und grinst uns an. " Ich denke, das Essen werden wir gerade so überstehen. Übereinander herfallen werden wir dann erst zu Hause." sage ich herruasfordernd zu Marika. Sie lächelt:" Schön das du unsere Wohnung als dein zu Hause ansiehst." und prostet Sanne und mir zu. Wir erwidern den und dann kommt auch schon der Kellner mit unserem Essen. Oz berichtet Marika was wir heute so alles gesehen haben. Oz richtet unverhofft seine Aufmerksamkeit zum Eingang des Restaurants. "Scheisse!" ruft er aufeinmal. "Was ist los?" frag ich irritiert. "Ich befürchte das die Katze aus dem Sack ist!" Oh oh, das ist gar nicht gut! Ich sehe mich um und erkenne sofort was los ist. Eine Handvoll Paparazzi stehen draußen und versuchen einen Blick ins Restaurant zu werfen. " Fuck!" fluche ich leise und Sanne sieht mich erschrocken an. Mist, das ist viel zu früh. Bitte nicht schon jetzt, es ist doch alles noch so neu und schön! "Es tut mir leid!" sage ich sanft zu Sanne und sie runzelt die Stirn. " Du hast mich gebeten nie wieder ein Gespräch so zu beginnen und um genau das selbe bitte ich dich jetzt." sagt sie und lächelt mich liebevoll an. Ich hole tief Luft und nehme einen neuen Anlauf. "Ich wünschte wir hätten noch mehr Zeit gehabt, aber so wie es aussieht hat man von uns Wind bekommen. Es gibt die Möglichkeit getrennt das Restaurant zu verlassen, wenn du das willst. Du musst es nur sagen dann wird Oz sicher alles regeln und wir sehen uns dann anchher in deiner Wohung." Sanne sieht mich sprachlos an. " Ich dachte ich bin deine feste Freundin?" " Das bist du!" " Und warum willste du dann nicht das man uns zusammen sieht?" Was? Nein! Verdammt sie versteht mich völlig falsch! "Es geht mir nicht darum das ich verhindern will das man uns zusammen sieht sondern darum das ich deine Privatsphäre schützen will. Wenn wir zusammen da raus gehen wirst du soetwas wie eine Privatsphäre nicht mehr haben. Alles was du tust und sagst wird am nächsten Tag in der Zeitung stehen. Man wird dich verfolgen, deine Freunde und deine Familie belästigen. Ich bin daran gewöhnt aber du nicht und ich wünschte ich hätte mehr Zeit dich darauf vorzubereiten." Sie drückt sanft meine Hand. "Wenn es bedeutet das ich das in Kauf nehmen muss als deine feste Freundin, dann werde ich das akzeptieren. Ich will dich Oliver, auch mit dem ganzen Drum und Dran und ich kann nicht versprechen das ich nicht ab und zu genervt sein werde aber solange du zu mir stehst und mich liebst schaffe ich alles. Ausserdem bin ich ganz gut in Selbstverteidigung!" sagt sie und lächelt mich an. In diesem Moment liebe ich sie noch mehr, wenn das überhaupt möglich ist.

"Ok, was machen wir jetzt?" fragt Oz. "Nichts! Wir essen zu Ende und gehen dann, gemeinsam, nach Hause." Oz sieht uns erstaunt an als Sanne zufügt:" Ich bestelle mal ein Taxi das um der Ecke halten soll. Ich hoffe das sie uns dann wenigstens nicht bis zu Haustür verfolgen werden!" Oz lacht und ich bin erstaunt. Wir essen ganz in Ruhe zu Ende und als der Kellner kommt um ab zu kassieren reiche ich ihm meine Kreditkarte. " Es tut mir leid, Mr. Barret, einer unsere Kellner hat sie erkannt und hat die Presse informiert." sagt der Kellner mit bedauern. Ich lächel in an obwohl mir gar nicht nach Lächeln ist. Während Oz Marika in ihren Mantel hilft, helfe ich Sanne in ihre Jacke und ergreife dann ihre Hand. "Bereit?" frage ich. Sie nickt und wir verlassen das Restaurant. Showtime Barret!

Das Blitzlichtgewitter ist gewaltig, ich bin kaum in der Lage zu sehen wo ich hinlaufe. Ich lege jetzt schützend meinen Arm um Sanne und ziehe sie enger an mich. Aus dem Augenwinkel kann ich erkennen das sie versucht zu lächeln und sie bekommt es erstaunlicherweise gut hin.

"Oliver, hierher bitte blicken!"

" Wer ist die Frau an ihrer Seite?"

"Oliver ein Lächeln bitte für ihre Fans weltweit!"

"Oliver, ist das ihre Freundin?

Die Fragen der Reporter nehmen kein Ende. Marika geht vorraus um uns zum Taxi zu lotsen was hoffentlich schon auf uns wartet. Sanne und ich sind förmlich umzingelt von Reportern die unnachgiebig nachfragen und Fotos schiessen. Gib ihnen doch einfach was sie sehen wollen. Dann ist auch die Jagd nach dem ersten Kussfoto vorbei. Ich bleib stehen und sehe Sanne an, die mich mit großen Augen ansieht. Ich flüster in ihr Ohr:" Ich werd dich jetzt küssen, wenn du das nicht willst, schüttel jetzt bitte den Kopf." Ich richte wieder meinen Blick auf sie aber anstatt mit dem Kopf zu schütteln hebt sie ihn und öffnet ihre Lippen leicht. Oh mein Gott! Ich lächel und ziehe sie eng an mich ran und küsse sie liebevoll. Das Blitzlicht setzt sofort wieder ein und Sanne schlingt ihre Arme um meinen Hals und erwidert den Kuss ebendso liebevoll. Nachdem sich unsere Lippen voneinander gelöst haben setzten wir unseren Weg fort und an der Ecke ankommend stell ich erleichtert fest das das Taxi da ist. Oz setzt sich neben dem Fahrer und Marika steigt als erstes hinten ein, dann folgt Sanne. Bevor ich einsteige sage ich, zur meiner eigenen Überraschung: " Ja, sie ist meine Freundin!" Als ich schliesslich sitze und die Tür geschlossen hab fährt das Taxi sofort los. " Die Fotos dürften für einigen Wirbel sorgen!" sagt Oz und dreht sich zu mir nach hinten. "Ich hoffe das die Jagd auf ein erstes Kussfoto sich damit erledigt hat. Die Katze ist somit aus dem Sack." Oz lacht:" Ja udn Richard bekommt morgen einen Herzinfarkt!" Nun muss auch ich lachen. Ich blicke zu Sanne die auch lachen muss.Marika stimmt mit ein und so kommt es das wir den Rest der Fahrt aller herzhaft lachen.

Wie erhofft können wir unbehelligt die Wohnung erreichen. Als ich mich noch immer lachend auf dem Sofa hinsetzte merke ich, das ich müde bin, sehr müde sogar. Anscheinend war der Tag doch anstrengender als ich dachte. " Du siehst müde aus." sagt Sanne und reicht mir einen Tee. "Das bin ich." antworte ich. Nachdem ich den Tee getrunken hab nimmt Sanne meine Hand und führt mich in ihr Zimmer. Sie zieht mich langsam aus begleitet mich dann zum Bett und signalisiert mir das ich mich hinlegen soll. Widerwillig mache ich das. "Kommst du noch nicht ins Bett?" frag ich nach. " Nein, ich muss noch was erledigen, aber ich komme bald nach." sagt sie, küsst mich sanft und dann bin ich auch schon eingeschlafen.


Kapitel 5

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