Meine Mutter und Sanne verstehen sich prächtig. Wie ich dem Gespräch entnehme schildert Sanne meiner Mutter was sich in Berlin so alles verändert hat. Zu beider und meiner Überraschung wuchsen beide im selben Bezirk auf, Wedding, und schwelgen nun in Erinnerungen. Wie ich beide so auf dem Sofa sitzen sehe wird mir schlagartig bewusst das dort die beiden Menschen sitzen die ich am meisten liebe und es erleichtert mich ungemein das sie sich beide anscheinend sehr mögen. Die Unterhaltung der beiden wird duch das klingeln von Sannes Mobile unterbrochen und sie zieht sich, mit einer kurzen Entschuldigung, in ihr Zimmer zurück. Meine Mutter strahlt mich an.
" Oli, Schatz, sie ist wunderbar! Und sie tut dir gut, daß ist nicht zu übersehen." sagt sie und streckt die Arme nach mir aus. Ich setze mich zu ihr und lass mich nur allzu gerne von ihr in den Arm nehmen. " Sie ist eine starke, selbstbewusste und bildschöne Frau, versuch es nicht zu vermasseln!" Ich sehe meine Mutter verblüfft an. " Wieso glaubst du das ich das vermasseln könnte?" frage ich gekränkt nach. " Ich kenne dich Oliver, ich bin deine Mutter. Du hast es bisher nicht geschafft eine Frau zu halten." " Mum das ist nicht wahr, mit Marie war ich 3 Jahre zusammen!" erwidere ich leicht eingeschnappt. " Das Oliver hast du nur ihren mangelndem Selbstwertgefühl zu verdanken. So wie du sie behandelt hattest war es ein Wunder das sie es überhaupt so lange sich hat bieten lassen. Du hast in der Zeit trotzdem wild umhergevögelt und dich um ihre Gefühle einen Dreck geschert." Ich sehe meine Mutter entsetzt an. Verdammt, ist ihr denn gar Nichts entgangen? "Eine liebevolle Beziehung basiert auf Ehrlichkeit und Treue, Schatz und das sind Attribute die dir bisher relativ unbekannt sind!" " Ich war immer Ehrlich zu ihr!" sage ich entrüstet und starre meine Mutter an. " Nein Oliver, das warst du nicht. Du hast, soweit ich weiß, sie nie als deine Freundin vorgestellt. Du hast oft genug Ausflüchte erfunden um zu verhindern das sie dir nachreist." Sie sieht mich liebevoll an und streicht mir sanft eine Strähne aus dem Gesicht. " Aber das mit Sanne ist was völlig Anderes." sage ich, nicht wirklich wissend, was ich sagen soll. Meine Mutter lächelt mich an und nickt bedächtig. " Das sieht man Oliver und ich hoffe das du stark genug bist ihre Liebe zu halten. Dein Leben ist so verschieden zu dem Leben das Sanne führt und es wird verdammt hart euer beider Leben auf einen Nenner zu bringen. Ihr beide werdet Opfer bringen müssen. Bei Sanne bin ich mir 100% sicher das sie dazu bereit ist aber...... Oli, du musstest bisher auf Niemanden Rücksicht nehmen und du hast keine Ahnung was das wirklich bedeutet. Bisher ist dein Leben für dich ein Spiel, eine nie endenwollende Party bei der du im Mittelpunkt stehst. Und genau das muss sich von Grund auf ändern. Dein Leben muss sich ändern wenn das mit euch wirklich funktionieren soll!" Ich schlucke. Ich weiß das sie mit jedem Wort Recht hat und trotzdem schmerzt es das von ihr zu hören. " Nun aber genug davon. Ich wollte nur das du es einmal hörst und ich hoffe, daß meine Worte dich erreichen und du über sie nachdenkst. Man kann nur zu Erkenntnissen gelangen wenn man reflektiert wird und erfährt wie andere einen sehen." " Bin ich wirklich so oberflächlich, Mum?" frage ich und fürchte mich innerlich vor der Antwort obwohl ich die Antwort bereits kenne, Sanne hat sie mir ja schon vor Augen geführt. " Ja mein Sohn, das bist du. Aber daran werden die Umstände schuld sein. Ich bin Oz so dankbar das er an deiner Seite ist. Ich denke, nein ich weiß, daß er dir ab und an aufgezeigt hat, wenn du dich völlig falsch verhalten hast." Sie hat Recht. Mir fallen etliche Gelegenheiten ein, wo Oz mir den Kopf gewaschen hat.
Sanne erscheint wieder und meine Mutter erhebt sich. " So, nun werd ich Oz bitten mich wieder ins Hotel zu fahren. Ich würde mich sehr freuen wenn ich euch morgen früh, sagen wir um 9 Uhr, im Adlon zum Frühstück erwarten könnte?" " Das Adlon, so so." sage ich grinsend zu meiner Mutter. Sie lacht." Ich wollte schon immer im Adlon absteigen und dein Name, Schatz, öffnet alle Türen." entgegnet sie grinsend. " Ich würde mich sehr freuen mit ihnen zu Frühstücken, Beate." sagt Sanne und so kommt es das wir uns zu 9 Uhr verabreden. Oz fährt meine Mutter zum Adlon und während Sanne in der Küche noch etwas für Morgen vorbereitet ziehe ich mich ins Zimmer zurück um noch ein wenig Gitarre zu spielen. In den letzten Tagen war ich etwas nachlässig und so übe ich einige Riffs. Während ich spiele, laß ich mir noch einmal den heutigen Tag durch den Kopf gehen. Es war ein Tag in dem meine Gefühle mit mir Achterbahn gefahren sind. Wird jeder Tag so sein? Werd ich damit klar kommen? Bin ich stark genug? Kann ich mich ändern? Will ich mich überhaupt ändern? Man bin ich echt bisher so oberflächlich gewesen? Ok, das mit Oz sollte eigentlich als Bestätigung ausreichen aber verdammt...... für Sanne will ich nicht oberflächlich sein. Sie hat Besseres verdient. Besseres als ich? Fuck, nein! Ich bin das Beste für sie! Ich kann mich ändern und ich werde mich ändern!
Gedankenverloren spiele ich noch auf meiner Gitarre als Sanne ins Zimmer kommt. " Die Melodie ist wunderschön." sagt sie sanft und setzt sich zu mir, im Schneidersitz, aufs Bett. Jetzt erst nehme ich wahr, das ich wirklich eine wunderschöne Melodie spiele, die ich nicht kenne. Wow, sie ist wunderschön und scheint aus meinem Inneren zu kommen. " Das ist die Melodie meines Herzens." sage ich und sehe Sanne voller Liebe an. "Dann hast du ein wunderschönes Herz." sagt Sanne lächelnd zu mir. " Und das gehört ganz alleine dir!" entgegne ich und beuge mich vor um sie zu küssen. " Ich glaube, das ist das romantischste was jemals Jemand zu mir gesagt hat."
Ich greife nach dem Notenpapier und notiere die Abfolge der Noten. Ich spüre das diese Melodie so viel mehr bedeutet als ich in diesem Augenblick erkenne. Ich spüre das dieses Lied mein Meisterwerk werden wird, inspiriert durch Sanne. Ich sehe Sanne an und verliere mich dann wieder in meinem Spiel. Sanne sitzt die ganze Zeit dabei und beobachtet mich intensiv. Ihr Blick ist so intensiv und geht so tief das ich das Gefühl habe das sie in meine Seele blicken kann. Ich fühle mich aufeinmal nackt. Ich ziehe scharf die Luft ein und merke wie mich ihr Blick nun erregt, sehr erregt. Mein Schwanz wird augenblicklich hart. Es ist fast so als ob sie mit meinem Schwanz auf telepatische Weise redet. Am ganzen Körper bekomme ich urplötzlich eine Gänsehaut. Himmel, wie macht sie das? Sanne hat noch immer ihren Blick auf mich gerichtet als sie sich langsam zu mir bewegt. Mir stockt der Atem. Ich höre mit dem Gitarrenspiel auf, stelle sie neben das Bett und beobachte, mit wachsender Erregung, wie Sanne mir sanft mit ihren Händen über die Oberschenkel streicht. Sie ist jetzt so nah, das ich ihren wunderbaren, betörenden Duft einatmen kann. Sie öffnet den Knopf meiner Jeans, zieht langsam den Reißverschluss herunter. Mein Herz schlägt in einem Höllentempo und mein Atem kommt nur noch abgehackt. Wahnsinn, diese Frau bringt mich um den Verstand! Sie befreit meinen Schwanz aus der Shorts und massiert ihn langsam. " Oh Gott..." stöhne ich auf. Sie fasst nun etwas fester zu und beugt sich langsam hinab um meine Eichel sanft zu küssen. Fuck, sie will mir einen Blasen! Ein tiefes Grollen kommt aus meiner Kehle und ich greife zärtlich in ihre Haare. Ihre Zunge umkreist nun meine Eichel, liekost sanft mein Vorhautbändchen, was ich mit einem lauten Stöhnen quittiere. Dann nimmt sie meinen Schwanz in ihren wunderbaren Mund, umschliesst mit ihren Lippen fest meinen Penis und beginnt nun sanft zu saugen und ihn tiefer in ihren Mund zu nehmen. " Wow, Sanne.....oh Gott....das ist geil.... ahh." Ihr Mund passt sich dem Rythmus ihrer Hand an und immer wenn sie meinen Schwanz wieder herausgleiten läßt züngelt sie um meine Eichel. " Wahnsinn....ahhh." Ich bin verloren. Nun nimmt sie auch noch meine Hoden in ihre andere Hand und massiert sie zärtlich. Dabei streicht ab und zu ein Finger sanft an meinem Damm entlang. Himmel, das fühlt sich so gut an. Abermals nimmt sie meinen Schwanz tief in ihren Mund und ich kann nur staunen wie sie das schafft. Sie wichst mich nun härter und schneller und auch ihr saugen wird fester. Ich spüre das es mir gleich kommen wird und warne sie: " Oh Gott ...Sanne...wenn du jetzt nicht aufhörst, spritze ich in deinen Mund!" Anstatt aufzuhören umschliesst sie meinen Schwanz noch fester mit ihren Lippen, saugt noch doller und wichst mich schnell. Verdammt, sie will das ich in ihrem Mund komme. Und ich komme. Ich pumpe ihr meinen Saft in den Mund und sie schluckt alles. " Ohh Gott........ahhh......ohh." Ich stöhne laut auf und merke das sie sanft weiter saugt um wirklich den letzten Tropfen zu bekommen. " Oh Gott." stöhne ich abermals, als sie mich lasziv ansieht und über ihre Lippen leckt. " Hmm, du schmeckst gut." raunt sie und küsst mich leidenschaftlich. Ich kann mich in ihrem Mund schmecken und das ist so heiss, so geil. Mein Gott, womit hab ich diese Frau verdient?
Während ich versuche mein Atem und mein Herz zu beruhigen, kuschelt sich Sanne an mich. " Und entspannt?" fragt sie sanft. " Oh ja, vollkommen!" antworte ich grinsend. " Das ist gut, du warst heute den ganzen Tag etwas angespannt und wenn ich dazu beitragen konnte, das du nun entpannt bist, dann hat mein......hmmm....Lippenbekenntnis ja sein Ziel erreicht." Sanne grinst mich frech an. Ich lache:" Oh ja, Ziel definitiv erreicht." sage ich und küsse sie. Gott, diese Frau ist einfach atemberaubend! " Ich liebe dich!" hauche ich in ihren Mund. Sie sieht mich lächelnd an. " Und ich liebe dich, Oliver." Mein Herz fängt wieder schneller an zu schlagen und ich frage mich ob ich jemals genug von ihr bekommen werde. Kann es tatsächlich sein, das einem nur eine Frau reicht? Das man nur eine Person braucht um wirklich Glücklich zu sein? Etwas ganz tief in mir schreit laut:Ja! Unsere Küsse werden immer sinnlicher, immer leidenschaftlicher und ich spüre wie mein Schwanz abermals hart wird. Gütiger Gott, nichtmal 5 Minuten nach dem wahnsinns Orgasmus! Ich beginne Sanne sanft zu entkleiden und sie entkleidet mich. Wir hören die ganze Zeit nicht auf uns zu küssen, streichen sanft mit unseren Händen über den Körper des Anderen, huldigen einander mit Zärtlichkeit, die mir wieder den Atem raubt. Ich liebkose ihre Brüste und spüre wie ihre Brustwarzen hart werden. Ihr Atem ist nun auch nur noch ein Keuchen und als ich ihre Bruswarzen küsse, stöhnt Sanne auf und ihr Stöhnen entfacht ein Feuer tief in mir, wie ich es vorher noch nie gespürt habe. Mir ist heiß, nein kalt, irgendwie alles auf einmal und ich kann auch nur noch stöhnen. Meine Hand wandert zu ihrem Geschlecht und ich liebkose sie dort zärtlich. Sie hebt ihr Becken meiner Hand entgegen und wieder staune ich wie feucht, wie bereits sie ist. " Himmel Sanne......Gott bist du feucht." raune ich und schiebe zwei Finger in ihre Vagina. Ich massiere damit ihre Scheidenvorwand und finde sofort den empfindlichsten Punkt in ihr. Sie beginnt zu Zittern und stöhnt laut auf. " Nein Baby, noch nicht." sage ich und reduziere den Druck. Ich gleite küssend ihrem Bauch hinab, liebkose ausgiebig ihren Nabel und versenken dann meinen Kopf in ihrem Schoß. Sie riecht so gut. Warum nur turnt mich ihr Duft so an? Ich küsse sanft auf ihre Scham während sich meine Finger sehr langsam in ihr bewegen. Meine Zunge findet ihrer Klit und umkreist sie sanft. Meine Finger spiegeln die Bewegung meiner Zunge und Sanne bäumt sich auf. Sie stöhnt lauter und zerrt an meine Haare. " Oli....ahh ....ohh...bitte!" fleht sie. " Willst du so kommen, Baby?" frag ich sie voller Zärtlichkeit. Ich bin mehr als nur bereit dieser Frau mit meinem Mund die größte Lust zu bereiten. " Ja...bitte!" bringt sie stöhnend hervor und ich tue ihr nur zu gerne den Gefallen. Ich erhöhe das Tempo meiner Zunge und lasse meine Finger wieder sanft ihr Scheidenvorwand massieren. Ich spüre wie Sanne alle Muskeln anspannt und mit einem letzten schnellen Schlag meiner Zunge auf ihre Klit kommt sie. " Ohh mein Gott!" stöhnt sie laut und bäumt ihren Körper auf der von dem Orgasmus erschüttert wird. Ich spüre wie sich ihre Vagina um meine Finger zusammen zieht und ich lecke ihre köstliche Feuchtigkeit auf. Hmmm, sie schmeckt so gut...und ihr Duft....Himmel, meine ganz persönliche Droge! Als ihr Orgasmus langsam abebt gleite ich sanft aufwärts. Ihr Gesicht ist gerötet vor Erregung und in ihren Augen lodert die reine Begierde. Sie umschlingt meine Hüften mit ihren langen Beinen und ich gleite langsam in sie rein. " Himmel Herr Gott, bist du heiss!" stöhne ich auf und fange an mich zu bewegen. Mein Körper schreit nach Erlösung und ich liebe sie mit schnellen tiefen Stößen. Ja, ich mache Liebe mit ihr, es ist nicht einfach nur Ficken, nein das ist Liebe, wunderschöne, einzigartige Liebe. Nach wenigen Stößen kommen wir beide zum Höhepunkt. " Sanne......ahhhh....Himmel." stöhne ich als ich mich tief in ihr ergiesse.
Ich lege meine Stirn auf die ihre. Unsere Herzen und unser Atem normalisieren sich nur langsam. " Du bist der Wahnsinn." raune ich ihr zu. Die legt ihre Arme um meinen Hals und küsst mich zärtlich. "Was du mit mir machst ist der Wahnsinn, Oli. Noch nie habe ich mich so begehrt und geliebt gefühlt wie bei dir!" Ich liekose sanft ihr Gesicht. " Ich empfinde genau so, Sanne. Durch sich fühle ich mich Vollständig...Ganz. Ich brauche dich dringender als die Luft zum Atmen!" "Ich liebe dich, Oliver Barret!" haucht sie zärtlich. "Und ich liebe dich, Sanne, mehr als dir bewusst ist!" Ich ziehe mich aus ihr zurück, ziehe sie in meine Arme und wir schlafen engumschlungen ein.
Um 7 Uhr weckt uns unerbittlich der Radiowecker. Ich bin so eine Zeit gar nicht gewöhnt und halte es im ersten Moment für einen Scherz, doch dann fällt mir meine Mutter ein und unsere Verabredung zum Frühstück. Ich umschlinge Sanne komplett mit meinem Körper, es sieht fast so aus als ob ich im Schlaf probiert hätte in ihr rein zu krieschen. Sanne greift zum Radio und schalten ihn aus, dann sieht sie mich lächelnd an. " Guten Morgen, Herr meines Herzens." Ich muss lachen und küsse sie stürmisch. " Guten Morgen, Herrin meines Lebens." Nun muss Sanne lachen. " Oli, ich will nicht Herrin über dein Leben sein, dein Herz reicht mit völlig!" feixt sie und rollt sich auf mich. Ich sehe sie herausfordernd an. "Nein, nicht das was du denkst....zumindest nicht hier.....ich dachte wir nehmen ein Bad, was hälst du davon?" Ich grinse: "Bad klingt verlockend." sage ich und Sanne bittet mich in 10 Minuten ins Bad zu kommen und verläßt das Zimmer, bekleidet mit ihrem Morgenmantel.
Als die 10 Minuten um sind, stehe ich auf und folge ihr ins Bad. Kaum das ich die Tür geöffnet habe umfängt mich ein wunderbarer Duft und leise Musik. Sanne sitzt bereits in der Wanne und signalisiert mir mit einem Fingerzeig, das ich zu ihr in die Wanne steigen soll. Ich entledige mich meines Morgenmantels und steige zu ihr in die Wanne. Das Wasser ist angenehm warm und gerade als ich mich am gegenüberliegendem Ende setzen will hält sie mich auf:" Nicht da, hier." sagt sie sanft und zeigt auf den Platz zwischen ihren Beinen. Ich grinse und tue ihr nur allzugern diesen Gefallen. Ich lasse mich langsam ins Wasser gleiten und schmiege mich dann an sie, während sie mit ihren Beinen mich umschlingt. Sie greift nach einem Lufurschwamm und beginnt mich sanft zu waschen. Ich geniesse es mit geschlossenen Augen. Hier, mit ihr so zu sitzen und mich von ihr waschen zu lassen empfinde ich intimer als Alles was ich bisher erlebt habe. Sie hat am Hals begonnen und setzt ihr Werk koninuierlich fort, über meine Brust zu meinem Bauch. Dann konzentriert sie sich auf meine Arme. "Richte dich bitte auf."haucht sie sanft und nur widerwillig tue ich wie mir gesagt. Sanne wäscht nun meinen Rücken und ab und zu schenkt sie ihm einen sanften Kuss. Die sanften Berührungen ihrer Lippen jagen mir einen Schauer durch meinen Körper. Mein Schwanz, eh schon hart, fängt nun an zu pulsieren und ich ziehe scharf die Luft ein. " Dreh dich bitte um und rutsch ans andere Ende." sagt Sanne nun zu mir. Ich tue ihr den Gefallen. Meine Errektion ragt aus dem Wasser und als ihr Blick auf meinen Schwanz fällt schluckt sie, wendet sich aber meinen Füßen zu. Jetzt komme ich in den Genuß einer Fußmassage. Ihre Finger sind magisch und ich spüre ihre Berührungen in meinem ganzen Körper.
Himmel, wie geht das? Wie macht sie das? Ich lehne mich zurück und gebe mich ganz ihren Berührungen hin. Ich spüre wie sie mit dem Schwamm jetzt meinen Oberschenkel hinauf wandert und den anderen wieder hinunter. Nun merke ich wie sich Sanne auf mich zu bewegt und dann spüre ich auch schon, das sie sich jetzt liebevoll um meinen Schwanz kümmert. Ihre sanften Berührungen mit dem Schwamm da zu spüren ist zu viel. Ich komme nahezu sofort und so plötzlich, das ich gar nicht reagieren kann. " Oh Gott.....Sanne....Himmel..." stöhne ich. Als ich sie anblicke grinst sie mich frech an. "So ein Bad ist doch was herrlich Entspannendes, oder? " fragt sie keck. " Oh ja, aber was machen wir jetzt mit dir?" frage ich und noch bevor ich irgendetwas machen kann drückt sie mir das Haarwaschmittel in die Hand. Ich sehe perplex an. "Ich mag es wenn man mir die Haare wäscht." sagt sie und ich tue ihr gerne diesen Gefallen.
Nachdem ihre Haare gewachen sind und sie sich selber schnell gewaschen hat, steigen wir aus der Wanne. Innerhalb kurzer Zeit sind wir angezogen und ich muss staunen, was Sannes Kleiderschrank so her gibt. Sie hat sich für einen anthraxitfarbenden Hosenanzug entschieden. Schlicht aber Elegant, fürs Adlon absolut Perfekt. Da ich weiß das meine Mutter mich gerne in Anzüge sieht entscheide ich mich für einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd und einer schwarzen Krawatte. Oz klopft an unsere Tür um uns mit zu teilen das wir bald los müssten und um 8.40 fahren wir mit dem Leihwagen von Oz ins Adlon.
Pünklich um kurz vor 9 betreten wir das Adlon, wo meine Mutter uns schon erwartet. Sie strahlt als sie uns sieht. " Oliver, ein Anzug. Du solltest öfters einen tragen, du siehst einfach umwerfend aus im Anzug!" Ich lächel ihr liebevoll zu und sie küsst mich auf beide Wangen zu Begrüßung. " Sanne, sie sehen auch absolut Atemberaubend aus." und auch Sanne begrüßt sie mit Küssen auf beiden Wangen. " Guten Morgen Beate. Ihr Kostüm sieht auch ganz bezaubernd an ihnen aus." erwidert Sanne und lächelt. "Colin, schön das du dir es anders überlegt hast und doch gekommen bist." begrüßt Mum nun Oz, der verlegen lächelt. Gemeinsam gehen wir nun in ihrer Suit, wo sie Frühstück für 3 Personen hat vorbereiten lassen und ich sehe auf dem ersten Blick, das die Auswahl Nichts zu wünschen übrig läßt. " Eine sehr opulente Auswahl." staunt Sanne und entschliesst sich, sich ersteinmal eine Tasse Kaffee zu gönnen. Wir machen uns es um den großen Esstisch gemütlich und die Gespräche plätschern so vor sich hin. Meine Mutter versucht soviel wie möglich von Sanne zu erfahren. Mir ist es teilweise schon peinlich was meine Mum so alles fragt und noch überraschter bin ich, wenn Sanne auf ihre Fragen offen antwortet. Irgendwann beschliesst Sanne den Spieß umzudrehen. " Warum ist eigentlich ihr Mann nicht mitgekommen?" fragt Sanne plötzlich. Meine Mutter und ich sehen sie entgeistert an. " Weil ich nicht mehr verheiratet bin." anwortet meine Mutter wahrheitsgemäß. "Entschuldigung, das wusste ich nicht." entschuldigt sich Sanne, sichtlich peinlich berührt. "Das muss ihnen nicht peinlich sein, Sanne. Wir sind seit 10 Jahren geschieden." " Und sie sind trotzdem in den USA geblieben?" fragt Sanne nun nach. "Ja, mein Sohn besuchte ja noch die Highschool und ausserdem began zu der Zeit sich auch die ersten Erfolger seiner Band einzustellen. Ich wollte ihn nicht aus seiner gewohnten Umgebung herausziehen. Ausserdem ist Los Angeles eine aufregende Stadt die sehr viel Abwechslung bietet." Sie lächelt als sie das sagt und ich spüre, daß sie jedes Wort auch so meint. "Und sie haben nie wieder geheiratet? " "Nein, das habe ich nicht. Das heisst aber nicht das ich Niemanden haben." sagt meine Mutter und lächelt aufeinmal geheimnisvoll. Wie bitte? Meine Mum hat einen Freund? Wieso weiß ich das nicht? " Wieso weiß ich davon Nichts?" frag ich überrascht nach. Meine Mutter atmet tief ein und schenkt mir ein sanftes Lächeln. " Weil es dich Nichts angeht Oliver! Einige Dinge sind privat und so soll es auch bleiben. Nur so viel: ich bin sehr glücklich!" Darauf fällt selbst mir Nichts mehr ein.
Noch immer sprachlos von dem Geständnis meiner Mutter spüre ich, das Sanne neben mir irritiert zu sein scheint. Ich sehe sie an und als sie meine Blicke spürt errötet sie. "Alles klar?" hack ich nach. Sie nickt, sagt aber Nichts. Merkwürdig. Oz versucht daraufhin auf seine Art das Thema zu wechseln und innerhalb von wenigen Augenblicken befinden wir uns in eine Diskussion über Bücher wieder. Das Lesen verbindet Sanne, Oz und meine Mutter während ich mir völlig fehl am Platz vorkomme. Gegen 12 Uhr beenden wir das Frühstück. Meine Mutter sagt, daß sie noch einige Tage in Berlin bleiben wird und wir verabreden, das wir miteinander telefonieren werden. Sanne muss ja ab Dienstag wieder arbeiten, da werde sich sicher einige Gelegenheiten ergeben das ich mich mit ihr treffen kann. Zum Abschied nimmt meine Mum Sanne liebevoll in die Arme. Sie mögen sich, das ist nur all zu offensichtlich. Als wir wieder bei Sanne sind besprechen wir den weitern Tagesverlauf. Sanne hat bisher Nichts weiter geplant und ich packe die Gelegenheit beim Schopfe. "Hast du was dagegen wenn ich heute Nachmittag was mit Oz unternehm? Ich dachte da ans Kino." "Nein, das ist völlig ok, dann komme ich wenigstens mal dazu etwas zu Putzen und ein bisschen im Internet zu surfen." sagt Sanne zu Oz blickend. "Gut. Oz, was für ein Film würdest du gerne sehen?" Oz scheint völlig überfordert zu sein. " Keine Ahnung, muss erstmal den Kinoplan hier checken und ob es Filme im Orginalton überhaupt hier gibt." Sanne schnaubt. "Sicher haben wir auch Kinos in Berlin die Orginalfilme spielen!" " Oz lacht. "Gut zu wissen!"
Gegen eins steht dann auch Marika auf und ihr ist sofort anzusehen das der Abend gestern lang war. Ihr Bericht über den Abend ist sehr amüsant und dauert locker bis zum Mittagessen, das für Oz, Sanne und mich ehr bescheiden ausfällt, da wir noch satt vom Frühstück sind. Nach ausgiebiger Recherche findet dann Oz tatsächlich einen Film der ihn interessiert und wir beide machen uns gegen 17 Uhr auf dem Weg zum Potsdamer Platz. Wir nehmen den Wagen, was sich aber schnell als Fehler rausstellt, da das Parkhaus recht unübersichtlich ist. " Ich wage ernsthaft zu bezweifeln das wir den Wagen nachher wieder finden werden." sagt Oz und prägt sich Level und Buchtnummer ein. Und logischerweise erwischen wir den falschen Ausgang und müssen noch eine ganze Weile laufen bis wir am Kino sind. Gott sei dank ist es schon dunkel und so kann ich relativ unbehelligt zum Kino gelangen.
Im Kino beschliessen wir uns der Völlerei hinzugeben und decken uns mit reichlich ungesunden Knabbereien ein und ordern auch noch große Getränke. Ich merke , das es mir richtig Spaß macht mit Oz mal wieder um die Häuser zu ziehen und wir beschliessen nach dem Kino noch in eine Bar zu gehen um dort noch etwas zu trinken. Oz entspannt sich zusehends. Vorhin, bei Sanne kam es mir so vor als ob er aufeinmal befangen zu sein schien. Als wir in der Bar die Getränke bekommen will ich dem nachgehen. " Ist zwischen dir und Sanne etwas vorgefallen?" frag ich Oz direkt. Er sieht mich verblüfft an. "Nein, wie kommst du da drauf?" " Keine Ahnung, du schienst nur so angespannt zu sein als wir wieder bei Sanne waren.Vermutlich dachte ich deswegen es wäre was." Ich zucke entschuldigend mit den Schultern. Oz versucht das Thema zu wechseln, indem er mich fragt wie es mit Sanne den so läuft. Nein, der Spieß wird nicht umgedreht, Oz! " Hey Oz, so läuft das nicht. Ich mache das um über dich mehr zu Erfahren, also höre bitte auf abzulenken!" rüge ich ihn scherzhaft und er lacht, auch wenn sein Lachen mir gekünselt vorkommt. Ich hab aber nicht vor mich so einfach geschlagen zu geben. " Was macht dein Liebesleben?" frag ich ihn direkt und sehe wie Oz hektisch blinzelt. "Was genau willst du da wissen?" "Keine Ahnung Oz, vielleicht ob du eine Freundin hast....oder meinetwegen auch einen Freund..... ob du überhaupt verliebt bist, sowas halt. Ich hab ja zu meiner Schande, gar keine Ahnung was bei dir so los ist und das will ich jetzt ändern." sag ich und sehe wie Oz tief luftholt. " Ich habe eine Freundin, Oli, ich bin nicht schwul, falls du das gedacht haben solltest." " Nein, ich hab das nicht gedacht Oz und selbst wenn dem so wäre.....wäre das auch ok, das ändert ja nichts zwischen uns. Und, kenn ich sie, wie heisst sie?" frag ich nun neugierig nach. Oz schluckt und blinzelt abermals hektisch. " Sie heisst Bea und ist eine tolle Frau." antwortet Oz leise und scheint irgendwie ängstlich zu sein. "Sie muss eine tolle Frau sein, wenn du dich in sie verliebt hast!" sage ich neckisch um die Stimmung etwas aufzulockern, die warum auch immer, gekippt ist. "Wie lange läuft das denn schon mit euch?" "Oh man Oli, du willst echt alles wissen!" schmunzelt Oz nun. Gott sei dank, er kann noch lachen! "Naja wenn ich schon dabei bin." erwidere ich lachend und proste ihm zu. Natürlich beantwortet er mir die Frage nicht aber ich will es fürs Erste gut sein lassen, da ich merke das ihm das sehr Nahe geht. Vermutlich haben die beiden gerade Beziehungstress. Genau, das wirds sein! Nach dem Trink fahren wir, nachdem wir unser Wagen wieder gefunden haben, nach Hause.
Sanne hat die Zeit wirklich genutzt und geputzt wie eine Irre. Mir fällt sofort auf das sie auch ihr Bett neu bezogen hat und zu meiner großen Überraschung versteckt sich in einem ihrer Wäscheschränke ein wahres Technikuniversum. Sie grinst als sie meinen verblüfften Ausdruck sieht. " Mein Dad hat mir den so hingebaut das alles so rein passt das man Nichts sieht wenn man die Türen schliesst!" erzählt sie stolz. " Das Ziel ist definitiv erreicht." antworte ich und bewunder den Schrank abermals. Der Platz ist so geschickt ausgenutzt das sogar 2 Bildschirme platz haben und die Tastatur eingeschoben werden kann wenn man sie nicht benötigt. "Und ich dachte du hast gar kein PC!" sage ich und küsse sie auf ihr Haar. "Hmm eine Webcam hast du auch?" erkenne ich grinsend. " Ja, sowas hab ich auch." antwortet Sanne lachend. " Dann tun sich ja ungeahnte Möglichkeiten auf wie wir die Zeit überstehen können in der wir getrennt sein werden." raune ich in ihr Haar und berausche mich einmal mehr an ihren Duft. " Du denkst dabei doch nicht an CS?" fragt sie keck. " Also, ganz ehrlich......Counter Strike ist das letzte was mir einfällt!" entgegne ich, wohlwissend das sie mit CS etwas ganz Anderes meint. Sie lacht und legt ihren Kopf in den Nacken damit ich sie küssen kann. " Bist du denn jemals so ungestört das man das auch geniessen kann?" fragt sie nach. " Nichts ist einfacher. Ich werd ab jetzt einfach ein Einzelzimmer ordern!" sag ich und grinse sie breit an. "Wir sollten schlafen gehen. Wir müssen morgen ja wieder zu Dr. Hoffmann. Diesmal warte ich aber draußen auf dich. Der letzte Besuch war mir eindeutig zu aufregend." resümiert Sanne und ich bekomme ein schlechtes Gewissen wenn ich daran zurück denke.Sie fährt ihren PC runter und währenddessen erzähle ich ihr die Neuigkeiten von Oz.
"Stell dir vor, er hat eine Freundin!" sage ich erfreut. "Das ist gut, Oz hat es auch verdient glücklich zu sein, er ist so ein lieber Kerl. Was hat er denn über sie erzählt?" " Gute Frage, eigentlich nicht viel, er hat ihren Namen genannt...verdammt, der fällt mir nicht mehr ein....naja war ein kurzer ungewöhnlicher Name, habe ihn vorher noch nie gehört." Sanne runzelt die Stirn. " Ja ich weiß, ich bin ein Ignorant." sage ich entschuldigend. Sie lächelt und kommt auf mich zu und küsst mich und wir lassen uns langsam auf das Bett sinken.
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Meine Gedanken schwirren wirr durch meinen Kopf und ich finde einfach keine Ruhe. Der Sex mit Oliver hat mich zwar kurzfristig entspannt aber kaum, das er eingeschlafen war, musste ich wieder grübeln. Kann das sein? Oder geht nur meine Fantasie mit mir durch? Da war doch was, das hab ich doch gespürt....oder? Ich weiß das ich so nicht weiter komme und nehme mir vor bei nächster Gelegenheit Oz darauf anzusprechen, auch wenn ich nicht weiß wie man so ein Thema ansprechen soll. Wie ich noch darüber nachdenke höre ich wie in der Küche jemand herum hantiert. Da ich Marikas Tür nicht gehört habe, die sehr laut knarrt, muss es also Oz sein und ich packe die Gelegenheit beim Schopf. Oliver schläft tief und fest und wie ich mich zu ihm umdrehe erkenne ich abermals, wie wunderschön dieser Mann ist. Er sieht aus wie gemeiselt. Seine Haare liegen zersaust über seinem Gesicht und seine perfekten Lippen sind leicht geöffnet. Nach einem letzten Blick auf ihn, stehe ich auf und ziehe mir meinen Morgenmantel über und gehe in die Küche. Wie erwartet ist Oz dabei sich einen Tee zu machen.
" Mach mir bitte einen mit." bitte ich und schliesse die Küchentür. Oz zuckt erschrocken zusammen. Er war so in Gedanken versunken das er mich nicht hat kommen höre
"Sorry Oz, ich wollte dich nicht erschrecken." sage ich sanft und lächel ihn an.
" Schon ok, war nur mit meinen Gedanke wo anders." Er füllt noch etwas Wasser im Wasserkocher nach und stellt ihn an und holt noch eine zweite Tasse aus dem Schrank. "Welche Sorte?" fragt er. " Fenchel bitte." Er geht zur Speisekammer holt sich einen Pfefferminztee und mir einen Fenchelteebeutel.
" Kannst du nicht schlafen?" eröffne ich nun das Gespräch. Oz schüttelt den Kopf. "Für meine Begriffe war der Tag heute zu aufschlußreich." sagt er leise. Er wirkt niedergeschlagen. " Und was hält dich wach? Machts du dir sorgen wie es mit dir und Oli sein wird, wenn er wieder weg ist?" Ich lächel und schüttel den Kopf. Ich sehe Oz direkt in die Augen. Ok, jetzt oder nie! "Ich hab über dich nachgedacht Oz." Ich sehe wie seine Augenbrauen förmlich nach oben schiessen. Er sieht mich erstaunt an. " Über mich? Warum? "
" Verzeih, falls ich mich irren sollte, aber geh ich recht in der Annahme das du .....mit Olis Mum zusammen bist? Oz knallt die Kinnlade runter. Er zieht scharf die Luft ein und sieht mich panisch an. " Du hast doch hoffentlich Oli nichts von deinem Verdacht erzählt?" fragt er mich ängstlich. "Natürlich nicht Oz. Ich hatte heute Vormittag nur das Gefühl das da was ist zwischen euch. Keine Ahnung was genau mir da aufgefallen ist aber....es ist halt nur so ein Gefühl." erkläre ich sanft. Oz erhebt sich und giesst das heisse Wasser in unsere Tassen. Dann setzt er sich wieder. " Oli würde mich töten wenn er es rausfinden täte!" "Das glaub ich nicht!" sage ich, bin mir dann aber nicht sicher, ob Oz nicht vielleicht doch Recht hat. " Sie ist eine wunderschöne, intelligente, aufregende und erotische Frau. Es ist so leicht sie zu lieben." sagt Oz sanft und in seinem Blick erkenne ich tiefe Liebe. "Seit wann geht das mit euch schon?" frag ich mutig nach. Oz blickt mich prüfend an, entschliesst sich dann fortzufahren." Seit zehn Jahren." Jetzt fällt mir die Kinnlade runter. " Ich weiß noch ganz genau wie es anfing. Ich meine, ich war schon eine ganze Weile in sie verknallt aber ehr auf die schwärmerische Art. Sie gab mir immer das Gefühl ein Teil der Familie zu sein, geliebt zu werden, ein Gefühl das ich von zu Hause nicht kannte. Und eines Tages, war ich mal wieder zu spät dran und verpasste dadurch den Bus der die Band und mich nach San Jose fahren sollte, wo ein Gig stattfand." Oz nimmt einen großen Schluck Tee und ich tue es ihm nach.
" Bea bot an mich hinzufahren und wollte sich nur schnell umziehen. Sie ließ ihre Schlafzimmertür auf und ich war von dem was ich da sah ....überwältigt.... . Als sie sah das ich sie beobachtete wollte ich erst aus Scham weglaufen, doch sie rief mich zurück. Dann kam sie auf mich zu und küsste mich. Naja, so hat es angefangen." sagt Oz und lächelt wehmütig. " Zehn Jahre ist eine lange Zeit." erwidere ich nachdenklich. " Oh ja, aber ich möchte keinen Tag davon missen. Ich wusste bis heute was ich für sie empfinde und dachte bisher das ich für sie nur so eine Art, wie soll ich es sagen, Toyboy bin. Aber als sie sagte das sie glücklich ist wurde mir bewusst das sie das selbe für mich empfindet." "Aber das ist doch gut, oder nicht?" frag ich nach. "Ganz ehrlich Sanne, ich weiß es nicht ob das gut ist. Ich meine wo soll das hinführen? Eine richtige Beziehung wurde zwangsläufig bedeuten das wir uns outen müssten und ich bin mir ziemlich sicher das Oli dann ausrastet. Ist ja auch verständlich, ich meine, ich aufeinmal sowas wie sein Stiefvater.....absurder geht es wohl kaum!" Oz atmet tief ein und ich spüre das er verzweifelt ist. " Ich wünsche mir zwar Nichts sehnlicher, weiß aber auch das es nicht geht und das macht mich verrückt." Ich greife über den Tisch nach seine Hand und drücke sie sanft. Er erwidert den Druck und sieht mich mit traurigen Augen an. " Laß doch einfach alles auf dich zukommen, Oz. Wer weiß womöglich wird uns Oli überraschen und ganz cool reagieren wenn er es erfährt." " Ich bete das das nie geschehen wird." "Das meinst du nicht ernst Oz, das weiß ich. Hab einfach etwas Vertrauen. Vertraue auf Bea und das sie weiß was das Richtige ist für euch! Hast du dich jemals für jünger Frauen interessiert?" Oz sieht mich irritiert an. " Nein..... wie auch, ich meine, ich hab eine IQ von 143 und Mädels in meinem Alter hatten mir damals Nichts zu bieten, interlektuell gesehen, und heute auch nicht. Bea ist für mich auf Augenhöhe, weißt du, sie teilt mein Interesse an Literatur, an guten Filmen, an Kunst und Musik." Ich verstehe ihn nur zu gut. "Dann bist du ja ein Genie." Oz lacht. " Könnte man so sehen....ja."
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Kapitel 7
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